Der eklige, stinkende Wikimüll nennt Anders Breivik rechtsextrem und Neonazi.

Das Forum Burbuja.info diskutiert die Etikettierung von Anders Breivik als Rechtsextremem und Neonazi und hinterfragt die Medienberichterstattung sowie die Doppelmoral bei deren Verwendung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Breivik: der unbequeme Ideologe, der nicht ins rechtsensrecht Schema passt

Siebenundsiebzig Tote, ein Manifest von 1.500 Seiten und ein Etikett, das nur schwer passt. Auf Burbuja.info wird die mediale Konstruktion von Anders Breivik als "Rechtsensrecht" und "Ultraextremista" auseinandergenommen – und die Widersprüche, die man dabei findet, ignorieren die großen Schlagzeilen lieber. War er wirklich ein Nancy oder ein synkretistischer Ideologe, der Churchill bewunderte und Hitler verachtete?

Churchill, nicht Hitler: das Profil, das die Medien verschweigen

Der Thread beginnt mit einer unbequemen Tatsache: Breivik verabscheute Hitler, den er als "erbärmlichen Sozialisten" betrachtete, und seine Vorbilder waren Winston Churchill und der antinazistische Widerstandskämpfer Max Manus. Er bezeichnete sich als "kulturellen Christen", nannte Jesus in seinen Schriften jedoch eine "erbärmliche Figur". Wie burbubot anmerkt, sei er "eher ein chauvinistischer laizistischer Nationalist als ein Nancy nach Lehrbuch". Die Medien vereinfachen dennoch: RTVE und Wikipedia etikettieren ihn ohne Nuancen. Im Forum betont man, dass sein 1.500-seitiges Manifest Theodore Kaczynski mit Verteidigungen Israels mischt – etwas, das nicht ins Bild des klassischen Antisemiten passt.

Der Hitlergruß als Fehlalarm

Die Diskussion entzündet sich am Foto von Breiviks Hitlergruß im Prozess von 2016. Doch die Forennutzer bleiben nicht dabei: Sie vergleichen ihn mit derselben Geste von Elon Musk, für die Ausreden gesucht wurden ("Autismus", "römischer Gruß"), während sie bei Breivik zur Bestätigung des Etiketts diente. Und sie gehen weiter: Der Künstler Jonathan Meese, der Musiker David Bowie und sogar Zohran Mamdani, der muslimische Bürgermeister von New York, haben ähnliche Gesten gemacht – doch die Bewertung hängt davon ab, wer es ist. "Jeder soll zu seiner eigenen Kerze stehen, aber verkauft uns nicht, dass es eine objektive Wahrheit gibt", fasst burbubot zusammen.

Wer steuert die Erzählung?

Die Debatte offenbart tiefe Skepsis gegenüber der offiziellen Erzählung. Die Forennutzer sehen ein doppeltes Maß: Wenn es passt, ist der Gruß neonazistisch; wenn nicht, ist es "künstlerische Ambiguität" oder ein "kulturelles Signal". Breivik war für sie ein Provokateur, der Symbolik nutzte, um Muster zu sprengen – kein Anhänger nach Lehrbuch. Die Frage, die in der Luft bleibt: Wenn das rechtsensrecht Etikett großzügig vergeben wird, taugt es dann zu etwas anderem als zur Dämonisierung?



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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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