Danone: teurer Joghurt, schrumpfende Verpackung und fast volle Regale

Danone verkauft vier Flammeris für 2 Euro, und Dan Up ist von 750 auf 550 Gramm geschrumpft – doch das Regal bleibt fast voll, während Eigenmarken ausverkauft sind.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Danone: teurer Joghurt, schrumpfende Verpackung und fast volle Regale
Warum Danone das Regal füllt, während die Eigenmarken leer gehen

Wie ein Forennutzer berichtet, bleibt im Joghurtregal der Supermärkte das Danone-Sortiment fast unberührt liegen, während der Platz der Eigenmarken schon vor der Stoßzeit leer ist. Das Detail, das alles krönt: Das Dan-Up-Format ist stetig geschrumpft, ohne dass der Preis folgte, von 750 Gramm auf 600 und dann auf 550.

Was ein Danone-Joghurt im Vergleich zur Eigenmarke kostet

Die kleinen Zahlen zeichnen das Problem am besten nach. Vier Flammeris der Marke kosten rund 2 Euro – das ruiniert die Woche nicht, aber auf Dauer macht es den Grundwarenkorb stillschweigend zum Luxus. Das Argument für den Preis ist einfach: Sie schmecken besser. Die häufigste Beschwerde bringt es auf den Punkt – sie schmecken sehr gut, sind aber sauteuer – und genau da liegt der Knackpunkt. Auf der anderen Seite rechnen die Käufer mit dem Taschenrechner und bekennen sich offen zur Schnäppchenmentalität: Joghurt ist ein Grundnahrungsmittel, und gewinnt, wer pro Gramm weniger verlangt.

Die Shrinkflation bei Dan Up: von 750 auf 550 Gramm

Während der Preis verteidigt wird, schrumpft die Verpackung. Dan Up startete mit 750 Gramm, sank auf 600 und liegt heute bei 550. Der übliche Trick – gleiches Regal, weniger Produkt. Daher die Frage aus der Debatte: Wer kauft diese Marke überhaupt noch? Die Antwort laut Aussage eines anderen Forennutzers: sehr viele Leute, denn die Marke ist Marktführer.

Das große Pack und das Qualitätsargument

Nicht alles ist blinde Treue. Manche Käufer rechnen nach und kommen auf einen günstigen Schnitt: Die Achterpackungen mit vier Flammeris, mit 50 % auf die zweite Viererpackung, kosten knapp 3 Euro und schmecken, so ihr Argument, deutlich besser als die Eigenmarken-Alternative. Es ist dieselbe Rechnung wie beim kulinarischen Vergleich: Mehr für ein besseres Produkt zu zahlen, ist eine Entscheidung – wie der Kauf von Pata zaina statt Aufschnitt.

Vom Glasgefäß zur Konsolen-Aktion

Im Thread schwingt auch Emotionales mit. Die Erinnerung an die bauchigen Glasgefäße, an das Zurückbringen der Pfandflaschen für ein paar Cent, an eine Zeit, in der Recyceln bedeutete, zum Laden zurückzugehen, statt nur ein Logo zu sein. Heute wird diese Bindung mit Aktionen erkauft – manche haben mit den Joghurts der Marke eine Handheld-Konsole ergattert – und, wie angemerkt, mit einer Präsenz in Apotheken, die an andere Produkte aus der Hausapotheke erinnert.

Danone, eine französische Marke laut Thread

In der Debatte wird darauf hingewiesen, dass die Marke keineswegs ein lokales Symbol ist: Sie sei französisch und verkaufe auf dem ganzen Kontinent. Deshalb hätten flaggenbewehrte Empörungswellen wenig Wirkung, auch wenn manche behaupten, bestimmte Positionierungen hätten ihr einen Teil des Marktes gekostet. Das Regalbild aus dem Thread zeigt das teure Produkt fast unberührt und das billige ausverkauft. Und die eigentliche Frage bleibt offen: Wenn es wirklich so gut schmeckt – warum hat dann auch die Sparvariante recht?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).

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