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DANA in Valencia: Die Befehlskette, für die niemand die Verantwortung übernahm
Bei der DANA in Valencia starben mehr als 200 Menschen. Die Kette aus CHJ, Ministerium und CECOPI brach zusammen, und niemand ordnete rechtzeitig eine Evakuierung an.
Die Befehlskette bei der DANA: Niemand hat die Evakuierung angeordnet
Es schüttet. Der Barranco del Poyo tritt über die Ufer. Der Stausee Forata ist am Limit und droht zu brechen. In genau diesem Moment hängt der Evakuierungsbefehl vom Zivilschutz ab, der dem CECOPI untersteht, und der CECOPI braucht Daten, die ihm nur die Confederación Hidrográfica del Júcar liefern kann – eine Behörde, die direkt dem Ministerium untersteht. Kommen die Daten nicht an, wird nicht evakuiert. Mit mehr als 200 Toten zeigt jedes Glied dieser Kette auf das nächste.
Wer muss bei einer DANA die Evakuierung der Bevölkerung anordnen?
Zuständig ist der Zivilschutz, der den Weisungen des CECOPI folgt. Das Problem: Dieses Gremium kann nur auf Basis der Informationen entscheiden, die ihm die Confederación Hidrográfica del Júcar übermittelt. Niemand räumt ein Flussbett, niemand öffnet eine Staumauer und niemand warnt vor einer Flutwelle, ohne dass diese Behörde es meldet. Deshalb geht es nicht darum, wer den Knopf gedrückt hat, sondern wer den Bericht hätte weiterleiten müssen. Das Fazit, das sich wiederholt, ist unbequem: Ohne Information keine Entscheidung, und ohne Entscheidung steht das Wasser in den Hauseingängen.
Der Information Blackout, der dem Ministerium zugeschrieben wird
Der vorherrschende Verdacht lautet, dass die Warnung nicht bei denen ankam, die sie brauchen würden. Die Rede ist von einem Kommunikationsabbruch, einem Information Blackout und einer Warnkette, die genau dann riss, als sie am dringendsten gebraucht wurde. Auf dieser Basis zeigen manche auf das Ministerium und seine damalige Chefin, der die letzte Verantwortung über die Flussbetten zugeschrieben wird: die Entscheidung über deren Räumung, das Management von Barranco del Poyo und Horteta sowie die Öffnung des Stausees Forata. Man sollte den Status dieser Vorwürfe präzisieren: Es sind Beschuldigungen, die im Zorn erhoben wurden, keine gesicherten Fakten. Überprüfbar ist allein das Organigramm: Die CHJ untersteht dem Ministerium.
Mazón, der Rücktritt und warum der Fokus abgelenkt wird
Die andere Hälfte der Geschichte konzentriert sich auf den Präsidenten der Generalitat, der Regionalregierung Valencias. Ihm wird vorgeworfen, im entscheidenden Moment nicht am Schalthebel gewesen zu sein, und sein Name wurde mit einer angeblichen Beziehung zu einer Journalistin verbunden, die tagelang die Schlagzeilen beherrschte. Unabhängig von dieser privaten Seite gewinnt ein anderes Argument an Gewicht: Selbst wenn Mazón die ganze Zeit im CECOPI gewesen wäre, hätte sich nichts geändert, denn die Information steckte weiterhin im vorherigen Glied fest. Manche halten seinen Rücktritt für einen taktischen Fehler der PP, die der Linken den rhetorischen Sieg schenkte, ohne etwas dafür zu bekommen.
Die Grunddiagnose: Mitläufer und ein Mangel an Talent
Unter der Schlagzeile, die dieser Debatte ihren Namen gibt, liegt ein breiterer Vorwurf: Das Land hat ein Problem mit seinen Führungskräften. Es wird behauptet, die PP beiße an und konzentriere sich auf das Privatleben, während die Flussbehörde und das Ministerium ungeschoren davonkommen. Und eine auffällige, fast quer durch alle Lager reichende Übereinstimmung zeigt sich: der Mangel an Talent in der Opposition. Namen werden genannt, die laut dieser These innerhalb der eigenen Parteien neutralisiert wurden, und am Ende bleibt niemand übrig, der die eigentlich Verantwortlichen verfolgen könnte.
Am Ende steht die Zahl, die alles erschüttert, in keinem Bericht und keinem Tweet: mehr als 200 Menschen sind tot. Während die einen und die anderen die Schuld verteilen und sich die öffentliche Debatte in privaten Abenteuern verliert, liegt der Bach genau dort, wo er immer lag.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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