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Dacia: Sandero ab 9.900 € vs. Aufpreise anderer Marken
Ein Nutzer führt die Preissteigerung um 3.000–4.000 € auf EU-CO2-Vorschriften zurück. Dacia bleibt mit 4,5 l Verbrauch günstig.
Dacia: Keine Pannen und 4,5 Liter im Vergleich zu den Aufpreisen anderer Marken
Manche argumentieren, dass die Verteuerung neuer Autos auf das europäische Protokoll von 95 Gramm CO2 pro Kilometer zurückzuführen ist: Für jedes Gramm Überschreitung, durchschnittlich pro verkauftem Fahrzeug, würde eine Strafe von 95 Euro fällig. Kaum ein Hersteller könnte sich dem Grenzwert annähern; nur Toyota erreicht dies dank seiner Hybridmodelle knapp. Die Rechnung, so heißt es, landet am Ende immer beim Kunden. Die Preise seien bei Modellen, die vor Kurzem noch erschwinglich waren, um 3.000 oder 4.000 Euro gestiegen, und nur Dacia bliebe nahe am Durchschnittseinkommen, da der Großteil der Modellpalette unter 15.000 Euro liegt.
Die Frage ist jedoch nicht nur eine des Preises. Hält ein Dacia über die Jahre stand, oder zahlt man die Ersparnis später in der Werkstatt? Die Diskussion um dieses Modell vermischt Verbrauchsdaten, Panne-Historien und einen alten Konflikt zwischen Motorenarten, der weiterhin ungelöst bleibt.
Die Zusatzkosten bei Finanzierung über die Marke
Laut einem Forumsnutzer kostet auch die Nicht-Finanzierung über die eigene Marke Geld, wobei die Unterschiede erheblich sind. Der Verzicht auf den Hauskredit bei Dacia würde etwa 500 bis 600 Euro Mehrkosten bedeuten. Bei anderen Herstellern würde dieselbe Entscheidung die Rechnung um 2.500 bis 3.000 Euro erhöhen. Das heißt: Die Ersparnis beim Listenpreis wird durch das Kleingedruckte beim Händler wieder aufgezehrt.
Hinzu kommt der Zinssatz. Manche behaupten, dass mehrere Marken missbräuchliche Bedingungen bei ihrer Finanzierung anwenden, mit Ausnahme eines Teils der japanischen Industrie. Der Kauf auf Raten wird von einer Bequemlichkeit zu einem weiteren Finanzprodukt. Hier täuscht der Listenpreis.
Die Wartung spricht für den Dacia. Ein Besitzer beziffert den Öl- und Filterwechsel in der Vertragswerkstatt auf etwa 100 Euro, und seine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung auf rund 190 Euro jährlich. Demgegenüber schneiden deutsche Qualitätsmarken nicht besser ab: Einige erinnern an kahle Handschuhfächer und ausgebleichte Knöpfe bei Modellen des VW-Konzerns (VAG).
Wie viel verbraucht ein Dacia wirklich? Vom DCi zum LPG
Die von Besitzern gemeldeten Verbräuche zeigen moderate Zahlen. Ein Sandero DCi bewegt sich bei zügiger Fahrt auf Bergstraßen bei 4,5 Litern pro 100 km. Ein Lodgy, mit Kastenwagen-Volumen, zeigt 4,8 Liter. Die Version mit 110 PS liegt zwei Zehntelliter höher als die mit 90 PS, spart aber auf der Autobahn eine Zehntelliter ein, da sie sechs Gänge hat.
Das Dilemma zeigt sich beim Benziner. Der 1.0 LPG mit 100 PS verbraucht weniger als 7 Liter LPG, einen Kraftstoff, der günstiger als Benzin ist. Ein Logan MCV mit dem 0,9-Liter-Motor und 90 PS verbraucht 6,6 Liter, was 4,5 Euro pro 100 Kilometern entspricht. Wie ein Besitzer betont, lohnt sich der Verzicht auf LPG nur, wenn keine Tankstellen in der Nähe sind, und solche Gemeinden werden immer seltener.
Beim konventionellen Benzin gibt ein Sandero Stepway TCE mit 90 PS reale 6 Liter an. Nach den Berichten liegt sein Diesel-Pendant unter 4,5 Litern.
Keine Pannen und Bremsscheiben nach 150.000 Kilometern
Die beschriebene Historie ist unspektakulär. Ein Logan 1.6 mit 105 PS hat 13 Jahre und fast 100.000 Kilometer hinter sich, mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern, null Pannen und bestandenen TÜV-Prüfungen ohne Beanstandungen. Ein anderer Nutzer fährt einen Sandero und einen Diesel-Lodgy, ebenfalls pannfrei, mit Zahnriemenwechsel bei 160.000 Kilometern und Bremsscheiben zwischen 130.000 und 150.000 Kilometern.
Es gibt eine wiederkehrende Kritik an der Mechanik. Es wird angemerkt, dass der Logan 1.2 früherer Generationen ungebelüftete Scheibenbremsen hatte, eine Lösung, die andere Hersteller bereits überwunden hatten.
Die Innenraummaterialien sind, was sie sind. Sitze werden als unbequem beschrieben, harte Kunststoffe. Dafür kann man das Auto bedenkenlos auf der Straße parken, und es fällt nicht auf.
Der Kampf zwischen Saugbenziner und Turbodiesel
Hier wird die Diskussion hitzig. Ein Forumsnutzer verteidigt seinen Skoda Fabia mit Saugmotor: Er liefert 112 Nm bei 3.000 Umdrehungen und zieht die Leistung bis zu 5.250 hoch, mit einem so kurzen Getriebe, dass er bei 100 km/h bereits alles gibt. Er behauptet, dass er mit einem 100-Kilo-Beifahrer mühelos einen Pass hinauffährt und problemlos 160 km/h erreicht.
Dem gegenüber steht das klassische Argument: Unterhalb von 3.000 Umdrehungen habe dieser Motor kein Drehmoment, während ein Turbodiesel sein Bestes zwischen 1.200 und 1.500 Umdrehungen gebe. Voll beladen mit Gepäck im Fußraum sei das eine andere Liga. Die Antwort der Benziner-Befürworter lautet, dass ein alter 1.5-Saugdiesel nur 50 PS leistete.
Im Kern geht es darum, dass jede Technologie ihre Domäne hat. Der Diesel glänzt bei LKW, Traktoren und Schiffen; der Benziner bei Laufruhe.
Der unerwartete Rivale: Ein Skoda mit 0 km zum Preis eines Sandero
Einer der Schläge gegen das Sparargument kommt von der Konkurrenz. Es wird behauptet, dass ein Skoda mit Erstzulassung (km 0) zum gleichen Preis wie ein Dacia erhältlich sein kann, mit mehr Ausstattung und besserem Fahrverhalten. Die in der Vergleiche genannten Preise liegen bei 9.500 Euro für die Basisversion und zwischen 12.000 und 13.000 Euro für die besser ausgestattete Variante, verglichen mit 16.000 Euro für einen neuen Scala.
Nach Ansicht eines anderen Teilnehmers wird dieser Scala als Kompaktwagen verkauft, obwohl er kaum mehr als ein gestreckter Kleinwagen ist: Er teilt sich die Plattform mit Modellen aus niedrigeren Segmenten und fehlt ihm das Chassis eines Golf oder Leon.
Und dann gibt es den Fall eines Sandero Stepway mit 90 PS, gekauft für 9.900 Euro bar zur Zeit des staatlichen Abwrackprämienprogramms (Plan PIVE). Sechs Jahre später stehen 105.000 Kilometer auf dem Tacho, und der reale Verbrauch liegt bei 6 Litern.
Die neuesten Meldungen deuten auf eine komplette Erneuerung der Dacia-Pueblerino hin.
Mit diesen Zahlen hängt die Schlussfolgerung davon ab, was jedem einzelnen wichtig ist. Wenn das Kriterium Preis, Verbrauch und Zuverlässigkeit ist, stimmt die Rechnung. Geht es um Fahrgefühl und Verarbeitung, erklären sich die Aufpreise anderer Marken durch andere Gründe.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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