Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Colestia und roter Reishefe: dasselbe Medikament mit Natur-Etikett
Colestias rote Reishefe enthält Monacolin K, den Wirkstoff von Lovastatin, mit denselben Nebenwirkungen und Wechselwirkungen wie das Rezeptmedikament.
Colestia und rote Reishefe: eine Statine getarnt als Naturprodukt
Lohnt es sich, einen Euro pro Tablette zu zahlen, um den Cholesterinspiegel zu senken, wenn der Wirkstoff derselbe ist wie bei einem verschreibungspflichtigen Medikament? Rote Reishefe, die Basis von Colestia und anderen Kräuterpäparaten, enthält Monacolin K, was nichts anderes ist als Lovastatin: eines der ersten vermarkteten Statine. US-amerikanische Gesundheitsquellen, die bei der Eröffnung des Themas zitiert wurden, warnen, dass der Wirkstoff in der roten Hefe identisch mit dem in Medikamenten gegen hohes Cholesterin ist, und daher dieselben Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen aufweist wie diese Medikamente. Die American Heart Association rät von der Verwendung ab, bis Langzeitstudien vorliegen.
Was rote Reishefe wirklich enthält
Die Kette ist einfach und entlarvt das „natürliche“ Etikett. Die Fermentation von Reis mit dem Pilz Monascus purpureus erzeugt Monacolin K; der Körper wandelt es in Lovastatin um, dieselbe Verbindung, die ein Arzt auf einem Rezept unterschreibt. Wer Colestia, Armolipid, Normolip oder ähnliche Präparate einnimmt, nimmt ein Statin ein, mit dem Unterschied, dass man es aus eigener Tasche bezahlt und die Dosis pro Kapsel keiner pharmazeutischen Kontrolle unterliegt. Der im Material genannte Richtpreis liegt bei etwa einem Euro pro Tablette für Armolipid, und es gibt Hinweise auf Packungen mit roter Reishefe in Discount-Supermärkten für etwas mehr als drei Euro.
Das Argument, dass die pflanzliche Version sicherer sei
Einige behaupten, dass pflanzlich gewonnene Statine nicht die Nebenwirkungen synthetischer Statine verursachen, insbesondere solche im Zusammenhang mit langfristiger kognitiver Beeinträchtigung, und dass kommerzielle Zubereitungen Coenzym Q10 hinzufügen, um Muskelschmerzen vorzubeugen. Einige Formulierungen enthalten zusätzlich Chrom, um Insulin zu modulieren und den Appetit zwischen den Mahlzeiten zu reduzieren, was auf das endogene Cholesterin wirken würde. Dies ist eine enthusiastisch verteidigte Hypothese, aber es sollte betont werden, dass der Wirkstoff derselbe ist und dass die Warnung der genannten Gesundheitsquellen nicht zwischen pharmazeutischer und Kräuterpräsentation unterscheidet.
Ernährung, Bewegung und Zweifel an der 200-Grenze
Der andere Schwerpunkt des Themas ist nicht das Nahrungsergänzungsmittel, sondern der Grenzwert. Ein detaillierter Fall im Material beschreibt jemanden, der seit zwei Jahrzehnten hohes Cholesterin hat, mit stabilen Werten, und beobachtet hat, wie die klinische Grenze von 280 auf 260, 250, 220 und schließlich 200 fiel, ohne dass sich seine Tests änderten. Seine Schlussfolgerung: Das Problem ist nicht der Patient, sondern die sich bewegende Linie. Dem gegenüber steht der Weg, der bei Betroffenen den größten Konsens findet: Ernährung und Bewegung. Ein Zeugnis beziffert das Ergebnis auf 20 Kilogramm weniger in einem Jahr durch tägliches Gehen von 12 Kilometern und einen endgültigen Cholesterinwert von 200, nachdem das Statin wegen Gallenkoliken abgesetzt wurde. Die vollständige Berechnung dieses Verlaufs mit den jährlichen Tests liefert das reale Maß der Sache.
Statine, Fibrat und der Generationenwechsel in der Praxis
Im pharmakologischen Bereich bewegt sich die Diskussion zwischen denen, die weiterhin Statine oder monoklonale Antikörper gegen Hypercholesterinämie verteidigen, und denen, die behaupten, dass Fibrat die Nachfolge angetreten haben. Die Szene, die den Moment am besten widerspiegelt, ist die von zwei Ärzten in derselben Praxis mit gegensätzlichen Kriterien: der Seniorpartner, kurz vor der Pensionierung, droht mit der Verschreibung von Statinen; der Ersatzarzt, Anfang dreißig, stimmt der kritischen Lesart zu. Dieses Detail erklärt mehr als jede Metaanalyse, warum das Thema auf der Straße noch offen ist, während es in den Büros als erledigt gilt.
Am Ende teilen die natürliche Pille und die verschreibungspflichtige Pille das Molekül, haben unterschiedliche Preise, und keine ersetzt das Gehen. Das Einzige, was unbestreitbar sinkt, ist der Kontostand.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).
Hermanos Juan Donuts für 3 Stück zu 1€ enthalten laut Etikettenvergleich dieselben Zusatzstoffe wie Panrico oder Bimbo. Der Preis ist das Hauptargument.