CIA gibt geheime Okkult-Akten zu Jack Parsons frei

Die CIA gibt Dokumente frei, die Jack Parsons, Mitgründer des JPL, mit einer geheimen Gruppe verbinden, die UFOs als Dämonen untersuchte. JD Vance drängte auf die Freigabe…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

CIA gibt geheime Okkult-Akten zu Jack Parsons frei

Die Central Intelligence Agency hat Dokumente freigegeben, die John Whiteside Parsons, Mitgründer des Jet Propulsion Laboratory (JPL) und Pionier der modernen Raketentechnik, mit dem Okkultismus und parawissenschaftlichen Forschungen innerhalb der Behörde verbinden. Parsons, der 1952 bei einer als "Unfall" eingestuften chemischen Explosion starb, war ein Anhänger von Aleister Crowley und praktizierte Sens gemeinsam mit L. Ron Hubbard, dem Gründer von Scientology. Sein Leben —und sein Tod— haben jahrzehntelang Theorien genährt, doch die neuen Papiere gehen über das persönliche Mysterium hinaus.

Die Collins Elite und die Dämonisierung der UFOs

Die Dokumente erwähnen die Collins Elite, eine interne Gruppe der CIA, die in den achtziger Jahren untersuchte, ob sich Okkultismus und übernatürliche Wesenheiten als Waffen der Gedankenkontrolle einsetzen ließen. Ihre zentrale These: UFOs sind keine außerirdische Technologie, sondern dämonische Erscheinungen. Parsons passte in dieses Narrativ, denn er glaubte, durch das Babalon Working mit überirdischen Wesenheiten Kontakt aufzunehmen. Für die Collins Elite war das kein gewöhnliches esoterisches Experiment, sondern eine echte Beschwörung, die ihm möglicherweise das Leben gekostet hat.

JD Vance, der Silicon-Valley-Rechtsensrecht und die ideologische Nachfolge

Der Senator und Vizepräsidentschaftskandidat JD Vance taucht in der Diskussion als einer der Treiber der Freigabe auf, laut seinem Buch *Hillbilly Elegy* und seiner Verbindung zum Umfeld von Peter Thiel. Der tech-nahe Rechtsensrecht im Silicon Valley verschmilzt seit Jahren Theologie, Accelerationismus und eine radikale Kritik an der liberalen Technokratie. Vance führt das Erbe der Collins Elite auf seine Weise fort: Er verkauft die Idee, dass globalistische Eliten dunklen Mächten dienen. Ein Diskurs, der die Verschwörungstheorie passenderweise mit seiner politischen Agenda in Einklang bringt.

Das kulturelle Echo: von Philip K. Dick bis Nick Redfern

Die Geschichte hat Spuren in der Popkultur hinterlassen. Philip K. Dick schrieb *Eye in the Sky* (1957) direkt nach seiner paranoidesten Phase, in der er seine Kontakte zum Okkultismus und zu Parsons verarbeitete. Das Buch stellt alternative Realitäten dar, die vom Geist geformt werden – eine deutliche Verarbeitung jener Erfahrung. Der Forscher Nick Redfern hat die Collins Elite in einem Buch dokumentiert, das echte Interviews mit Ex-Agenten mit Spekulation vermischt, aber bis heute die detaillierteste Quelle darüber ist, wie die CIA UFOs, Okkultismus und Gedankenkontrolle verknüpfte.

Die freigegebenen Dokumente beantworten keine Fragen. Im Gegenteil: Sie eröffnen einen unbequemen Forschungspfad, der dem offiziellen Narrativ zuwiderläuft – einen, in dem sich Wissenschaft und Magie während des Kalten Krieges ein Büro teilten.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).

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