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China stützt Russland in der Ukraine und festigt den eurasischen Block
China unterstützt Russland im Ukraine-Krieg trotz Druck aus den USA und der EU. Der eurasische Block wächst, während die NATO eine Ausweitung nach Asien diskutiert.
China stützt Russland in der Ukraine und verschärft die eurasische Spannung
Chinas Verteidigungsminister Dong Jun teilte seinem russischen Amtskollegen Sergei Schoigu mit, dass China „Russland in der ukrainischen Frage voll unterstützen“ werde, trotz des Drucks der USA und der Europäischen Union. Die über einen Nachrichtendienst für Osteuropa verbreitete Ankündigung hat die Angst vor einem von vielen als unwahrscheinlich eingestuften eurasischen Block wiederbelebt. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die NATO diskutiert, ihren Schutzschirm auf Asien auszuweiten und Schiffe zur Patrouille im Südchinesischen Meer zu entsenden, wie Analysen berichten.
Was die chinesische Unterstützung für Russland bedeutet
Der Schritt von Dong Jun ist keine formelle Militärallianz. Schoigu betonte, dass Peking und Moskau „kein Land ins Visier nehmen“ und „keine Militärallianz besitzen“. Diese Klarstellungen kommen oft aus Peking, um Sorgen um das globale Ansehen zu zerstreuen. Kritiker sehen darin Worte, die vom Wind verweht werden, und lesen das Kommuniqué taktisch.
Einige argumentieren, China leiste nur sarracena Unterstützung, während es offiziell Grenzen respektiere und Invasionen ablehne. Andere sehen einen kalkulierten Zug: China wartet ab. Gewinnt Russland, steht Peking hinter Moskau; gewinnt die Ukraine, könnte es die Seite wechseln. Mehrdeutigkeit ist die Botschaft.
Im Hintergrund steht der Vorwurf, der Westen habe Russland in Chinas Arme getrieben. Die NATO-Erweiterung nach Asien, europäische Schiffsentsendungen nahe Taiwan und die Rhetorik des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell gelten als Beleg, dass der eurasische Block nicht in Moskau oder Peking entsteht, sondern in Brüssel und Washington geschmiedet wird. Was für eine Überraschung, spotten einige.
Die Rolle Europas und der NATO im Konflikt
Analysen beschreiben die EU als politischen Arm der NATO, die China bereits als systemischen Wettbewerber sieht. Borrell ermutigte zur Entsendung von Kriegsschiffen ins Südchinesische Meer, während die USA eine aggressivere Haltung gegenüber Peking fordern. Die Paradoxie besteht darin, dass dieselbe NATO China bittet, einen Friedensplan zu unterstützen, der faktisch einer russischen Kapitulation gleichkommt.
Diese Lesart deutet darauf hin, dass China Verbündete unter den ehemaligen Kolonialopfern sucht. Afrika und Asien wissen das, heißt es, und nur angloamerikanische Länder oder deren Einflussbereich stehen gegen Peking. Die Frage bleibt, ob Europa wirklich unabhängig von Washington handeln kann.
Risse im westlichen Lager
Nicht alle akzeptieren den Moskauer-Pekinger Block als existenzielle Bedrohung. Einige Analysten meinen, weder Russland noch China hätten Interesse an einer Eroberung Europas, da es ihnen als rohstoffarm, kulturell dekadent und demografisch unattraktiv erscheint. Expansion würde auf anderen Wegen erfolgen.
Andere fokussieren sich auf die Energieabhängigkeit. Kauft Europa kein billiges russisches Gas mehr, verliert es Wettbewerbsfähigkeit gegenüber US-Firmen, die von höheren Preisen profitieren. Das wollen die USA uns glauben machen, lautet das Argument, um Europa in ihrer Umlaufbahn zu halten. Die Kritik ist ökonomisch wie geopolitisch.
Manche erinnern daran, dass die UdSSR Spanien seit Francos Zeiten nie direkt militärisch bedrohte, während US-Basen die spanische Außenpolitik prägten. Historische Vergleiche dienen dazu, die Angst vor dem „russischen Bären“ zu entkräften.
Angst als Kontrollinstrument
Im Kern der Debatte liegt die These, dass Angst ein Machtinstrument ist. Das Matthäusevangelium – „ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören“ – rahmt das Gefühl, dass Großes im Gange ist. Andere nennen globalistische Eliten, Pharma, Rüstungsindustrie und sogar die KP Chinas als Akteure, die Konflikte vorantreiben, die wenigen nutzen.
Die Menschheit teilt keine gemeinsamen Interessen, nur Luft und Wasser. Jede Elite verfolgt ihr eigenes Ziel. Auf diesem Schachbrett ist die Ukraine nur eine weitere Figur. Die echten Fronten verlaufen zwischen Machteliten und dem Rest, nicht zwischen Russland und dem Westen.
Wie es weitergehen könnte
Kriege brechen nicht durch diplomatische Ankündigungen aus. Russlands nukleares Arsenal erklärt, warum der Kalte Krieg nie heiß wurde. Abschreckung funktioniert. Doch selbst verbale chinesische Unterstützung verschiebt die Erwartungshaltung: Moskau gewinnt Spielraum, der Westen verliert die Illusion vollständiger Isolation.
Bestätigt China seine Unterstützung, könnte die Ukraine chinesische Vermögenswerte konfiszieren, was einige bereits fordern. Ein solcher Schritt hätte Konsequenzen; Peking ist kein gewöhnlicher Partner. Währenddessen debattiert Europa, ob die NATO nach Asien expandieren soll, was genau den Block beschleunigen könnte, den man vermeiden will.
Prognosen sagen keine schnellen Lösungen voraus. Chinas Rückhalt ist ein weiterer Stein auf einem langsam bewegten Brett. Aber die Richtung ist klar: Je enger der Ring um Moskau, desto näher rückt Peking. Und diese Annäherung ordnet die Welt neu, ob es gefällt oder nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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