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Ceuta: Kontroversen um menorá und 6-Mio.-Vertrag für unbegleitete Minderjährige
In Ceuta sorgt eine menorá im Präsidentenhaus für Wirbel, während ein fast 6-Millionen-Vertrag zur Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Migranten im Fokus steht.
Ceuta: 6 Millionen für die Unterbringung unbegleiteter Minderjähriger und zwei muslimische Feiertage
Eine Menorá im Haus des Präsidenten von Ceuta. Dieses Detail reichte aus, um die Debatte über Juan Jesús Vivas, den Chef der autonomen Stadt, neu zu entfachen. Hinter dem Symbol verbirgt sich etwas weniger Spektakuläres: eine Vergabe von fast 6 Millionen Euro für die Unterbringung minderjähriger Migranten (MENA), die laut in sozialen Medien verbreiteten Informationen an Unternehmen vergeben wurde, die mit Vertrauenspersonen verwandt sind. Das Religiöse wird geteilt; das Öffentliche wird diskutiert.
Was man Vivas in der Grenzpolitik vorwirft
Die kursierenden Kritiken konzentrieren sich auf seine Bündnisse. Laut ungeprüften Posts in sozialen Netzwerken hat Vivas abgelehnt, mit VOX zu paktieren, und regiert stattdessen mit der PSOE und der lokalen Politikerin Fátima Hamed. Ihm wird vorgeworfen, die Einwanderungsgesetze der Zentralregierung unterstützt und sich geweigert zu haben, die Wellenbrecher an der Grenze zu verstärken. Zudem soll er VOX als rassistisch bezeichnet und erklärt haben, Santiago Abascal zur unerwünschten Person zu erklären. Dies sind wiederholte Behauptungen in sozialen Medien; jede einzelne erfordert dokumentarische Überprüfung, bevor sie als wahr akzeptiert wird.
Der Vertrag über fast 6 Millionen für die Unterbringung von MENA
Von der gesamten Diskussion ist die Vergabe von fast 6 Millionen für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Migranten (MENA) die einzige Zahl mit Gewicht. Der Vorwurf ist konkret: Sie sei an Unternehmen von Verwandten vertrauenswürdiger Amtsträger gegangen. Falls dies bestätigt wird, handelt es sich um eine fragwürdige Vergabe in ihrer Struktur, nicht nur um ideologische Differenzen. Es sei daran erinnert, dass Ceuta einen großen Teil seiner Wirtschaft auf dem öffentlichen Sektor und dem Grenzverkehr stützt und jeder Vertrag dieser Größenordnung sein Budget belastet. Die Zahl wurde genannt, ohne dass die vollständige Liste der Auftragnehmer vorliegt.
Die Menorá, die Freimaurerei und unbelegte Theorien
Der symbolische Aspekt erzeugt am meisten Lärm. Vivas hat öffentlich die Verbindung von Ceuta zur Freimaurerei betont, der er eine entscheidende Rolle und eine lange Liste berühmter Bürger zuschrieb. Von dort bis zur Behauptung, die Stadt werde unter einer anglo-zionistischen Agenda regiert, ist es ein Sprung, den das Material nicht stützt. Die Theorie einer jüdisch-freimaurerischen Verschwörung entbehrt jeglicher Beweise; sie zirkuliert als Einbildung, nicht als Erkenntnis. Ceuta ist, soweit überprüfbar, eine Stadt mit vier Kulturen – christlich, muslimisch, jüdisch und hinduistisch –, und diese Pluralität ist gleichzeitig ihr Kapital und ihr Reibungspunkt.
Zwei muslimische Feiertage im offiziellen Kalender von Ceuta
Auf administrativer Ebene gibt es einen konkreten Fakt: Die PP-Regierung von Ceuta nahm zwei muslimische Feiertage in den offiziellen Kalender auf und lehnte einen VOX-Vorschlag zum Schutz der spanischen Identität der Stadt ab. Für manche ist dies der Beweis einer Abdrift; für andere die Feststellung, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung muslimisch ist und der Kalender dies widerspiegelt. Keine der beiden Lesarten erschöpft die Angelegenheit, und beide haben wirtschaftliche Folgen: Feiertage sind Arbeitskosten und auch Signale dafür, wen man repräsentiert.
Wo die Sache feststeckt
Die Diskussion bleibt genau dort stehen. Es gibt eine Zahl, ein Symbol und eine Stadt mit vier Kulturen, die auf einem Quadratkilometer zusammenleben. Was fehlt, liefern weder Versionen: die Aktenlage. Ohne sie wird die Menorá weiterhin Schlagzeilen machen und die 6 Millionen werden weniger beachtet, als sie sollten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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