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Ceuta: Die Lügen der Regierung gehen im Kannelloni-Chaos unter
Ceuta, Regierungslogen und ein Gespräch, das zur Lasagne abschweift. Spengler warnte vor dem Untergang.
Ceuta: Die Lügen der Regierung gehen im Kannelloni-Chaos unter
Während die Ceuta-Krise die Vorwürfe gegen die offizielle Darstellung befeuert, hat sich ein beträchtlicher Teil der öffentlichen Debatte entschieden, etwas anderes zu tun. Statt die Fakten über die spanische autonome Stadt zu überprüfen, verstricken sich die Online-Diskussionen in die Frage, ob Lasagne und Cannelloni gleich schmecken. Der Kontrast zwischen „Ceuta in Flammen“ und der Gleichgültigkeit der Bürger ist keine Anekdote: Er ist das Porträt eines Landes, das den Vertrauen in seine Institutionen verloren hat.
Zynismus als Antwort auf die offizielle Erzählung
Eine Strömung der öffentlichen Meinung verlangt nicht einmal mehr Erklärungen. Sie lässt sich auf ein brutales Bild reduzieren: Zwischen PSOE und PP besteht kein Unterschied, derselbe Filz mit anderer Fassade. Wenn die beiden großen Parteien austauschbar sind, verliert jede Lüge der jeweiligen Regierung ihre Skandalwirkung. Die Folge ist, dass der Fall Ceuta zum Hintergrundrauschen wird, während sich die Debatte in risikofreie Themen verlagert: Essen, Freizeit oder die letzte unbedeutende Kontroverse.
Der Verweis auf Spengler, den Theoretiker des Untergangs des Abendlandes, passt zu dieser Stimmung. Der Verfall kündigt sich nicht durch Katastrophen an, sondern durch die kollektive Unfähigkeit, sich dem Wichtigen zu stellen. Über Pasta zu streiten, während eine echte Krise langsam vor sich hin köchelt, ist genau das Symptom, das der deutsche Historiker vorhergesehen hat – auch wenn er sich wohl nicht vorgestellt hätte, dass es zu diesem Absurditätsniveau kommen würde.
Eine Diagnose ohne Antwort
Die Analyse bleibt an einem Punkt hängen: Es gibt keinen glaubwürdigen Vorschlag, um diese Spirale umzukehren. Die Radikalsten sprechen von einem „Verräterstaat“ und von außerparlamentarischen Maßnahmen; die Enttäuschtesten ziehen sich ins Privatleben zurück. Zwischen diesen Extremen erhält der Fall Ceuta mit seinen angeblichen oder realen Lügen weiterhin nicht die Aufmerksamkeit, die er verdiente. Das Misstrauen ist so tief, dass die Öffentlichkeit Wahrheit und Fiktion nicht mehr unterscheidet – und genau das kommt jeder Regierung entgegen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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