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Ceuta: 11.026 Migranten sind seit dem 10. August nach Marokko zurückgekehrt
Seit dem 10. August sind rund 11.026 Menschen von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt, davon 2.783 in den letzten neun Tagen. 2.827 minderjährige Jugendliche bleiben in staatlicher Obhut.
Ceuta: 11.026 Migranten sind seit August nach Marokko zurückgekehrt
Seit dem 10. August sind rund 11.026 Menschen von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt. Das geht aus Zahlen hervor, die Ángel Víctor Torres, spanischer Minister für Territorialpolitik und Leiter der einheitlichen Kommandogewalt über die autonome Stadt, als „freiwillige Rückkehrer“ bezeichnete; darin sind 513 Abschiebungen wegen Straftaten enthalten. 2.783 davon kehrten in den letzten neun Tagen zurück, der Zeitraum mit dem größten Volumen innerhalb einer Woche – zeitgleich mit der Räumung des Lagers am Strand Playa del Trampolín. Die Zahl existiert neben einer anderen, die sich nicht bewegt: 2.827 minderjährige Jugendliche befinden sich weiterhin in der Obhut des regionalen Schutzsystems.
Der stetige Abfluss von Abgängen wurde als Abschreckungseffekt gedeutet. Manche behaupten, wer zurückkehre, erzähle, dass es in Spanien nichts zu holen gebe, und diese Botschaft reise schneller als jede offizielle Kampagne. Das Problem ist, dass gleichzeitig, laut mehreren Beteiligten, über andere Stellen weiterhin neue Menschen ankommen und die Lager bestehen bleiben. Das feststehende Bild ist nicht das einer sich leerenden Grenze, sondern das eines sich ständig erneuernden Stroms.
Wie viele Migranten sind von Ceuta nach Marokko zurückgekehrt
Die offizielle Zählung spricht von freiwilligen Rückkehrern und Rückführungen nach Verfahren, mit 513 Abschiebungen wegen Straftaten als Ausnahme. Der Mechanismus, der die Abreise antreibt, ist laut der Begleiterklärung zu den Daten ein administrativer: De facto wird ein Verfahren eingeleitet, und viele Menschen gehen lieber, als es über sich ergehen zu lassen. Das ist das Detail, das die Lesart verändert. Es ist keine Nächstenliebe und kein diplomatisches Abkommen, es ist Papierkram mit Verfallsdatum.
Manche behaupten, die Zahlen schwankten je nachdem, wer sie zählt. Ein Teil der Analyse geht davon aus, dass die Untergebrachten über 6.000 liegen und auf den Straßen noch zwischen 2.500 und 3.500 waren, was die Gesamtzahl wieder in die Spanne von 10.000 zurückbringt, die seit dem ersten Tag kursiert. Die skeptischste Rechnung multipliziert jede offizielle Zahl einfach mit zehn. Bei diesen Margen hält jede Schlussfolgerung über den Erfolg der Operation zugleich stand und fällt.
Die Räumung des Lagers am Strand Playa del Trampolín
Der Höhepunkt von 2.783 Rückkehrern in neun Tagen ist kein Zufall. Er fällt mit der Räumung des Lagers am Strand Playa del Trampolín zusammen, und dort zeigt sich das Muster: Wird ein Lager geräumt, sucht ein Teil seiner Bewohner kein neues, sondern geht direkt zurück über die Grenze. Der andere Teil, diejenigen, die sich nicht identifizieren lassen wollen, zerstreut sich in die Berge. Es ist dieselbe Migrationsbewegung mit einem anderen Ende.
Die Frage, die im Raum steht, ist, ob die Rückkehr auf eine Anweisung hin erfolgt. In den verfügbaren Daten findet sich keine Antwort. Was sich aber zeigt, ist der Verdacht, dass Wahlkalender und veränderter Polizeirhythmus Hand in Hand gehen und dass die Grenze weiterhin sperrangelweit offen steht für alle, die es erneut versuchen wollen, sobald sich die Lage beruhigt.
Wer bleibt in Ceuta und wer geht
Manche behaupten, der Filter funktioniere nur in eine Richtung: Es gehen diejenigen, die nichts zu verlieren haben, und es bleiben diejenigen, die bereits Wurzeln, Vorstrafen oder offene Rechnungen auf der anderen Seite hatten. Es bleiben auch die 2.827 minderjährigen Jugendlichen in regionaler Obhut, eine Zahl, die mit den Rückkehrern nicht sinkt und auf der die tatsächlichen Kosten des Phänomens lasten: Unterbringung, Schulbildung und Personal.
Die Rechnung, die im Scherz kursiert – tausend Euro in bar und eine Ziege pro freiwilliger Abreise –, hat eine kalte Logik dahinter. Wenn die Rückkehr durch ein Verfahren beschleunigt wird, ist das Verfahren vielleicht billiger als ein Betreuungsplatz. Niemand hat es ernsthaft kalkuliert.
Die Kosten der Aufnahme gegenüber den Kosten der Rückführung
Die Rechnung taucht nicht in den Schlagzeilen auf. Die 2.827 minderjährigen Jugendlichen im regionalen Schutzsystem sind der Teil des Phänomens, der nicht mit einem Bus wegfährt. Und die 513 wegen Straftaten Abgeschobenen sind der Teil, der doch geht, aber auf dem teuren Weg: Identifizierung, Verfahren und Transfer.
Unterdessen wirkt die Erzählung, Spanien sei nicht das Paradies, das man glaubte, ganz ohne Lenkung. Sie ist das wirksamste Argument der Operation und das einzige, das nichts kostet.
Mit diesen Zahlen müsste die Stadt in wenigen Wochen leer sein. Es sind noch immer Menschen auf den Straßen, und es kommen weiterhin neue an. Niemand bekommt den Strom so recht aufgerechnet.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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