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Cao de Benós fordert Arbeitslager für Metro-Störer
Alejandro Cao de Benós schlägt auf X Arbeitslager mit Exorzismen für Störer im öffentlichen Nahverkehr vor. Die Idee vermischt Religion und Bestrafung.
Alejandro Cao de Benós hat auf X vorgeschlagen, Arbeitslager einzurichten, um Personen zu inhaftieren und Exorzismen an ihnen durchzuführen, die den öffentlichen Nahverkehr durch Lärm stören. Die Idee, formuliert als Beschwerde über die Belästigungen durch Prediger in der U-Bahn, sieht eine Arbeitsstrafe für ein Verhalten vor, das keine Straftat ist.
Cao de Benós will Störer im Nahverkehr inhaftieren lassen
## Was genau in dem Post steht
Der Vertreter des Freundschaftsvereins mit Nordkorea in Spanien, **Alejandro Cao de Benós**, veröffentlichte eine Nachricht auf dem sozialen Netzwerk X, in der er sich über die Belästigungen beschwerte, die Prediger im öffentlichen Nahverkehr verursachen. In diesem Text schlug er vor, für diese Personen Arbeitslager einzuführen, wobei er klarstellte, dass dies nicht wegen ihres religiösen Glaubens geschehe, sondern um sie einem Exorzismus zu unterziehen, damit sie die anderen Bürger in Ruhe ließen.
Die Formulierung vermischt zwei Elemente: eine alltägliche Belästigung, den Lärm der Prediger in der U-Bahn, und eine unverhältnismäßige Reaktion, die Einweisung in Arbeitslager zum Zweck des Exorzismus. Die Nachricht legt nicht fest, wo diese Lager angewendet werden sollen, wer sie verwaltet oder auf welcher rechtlichen Grundlage sie basieren.
## Belästigungen im Nahverkehr und unverhältnismäßige Reaktion
Die zugrunde liegende Beschwerde hat einen realen Hintergrund: In Städten wie **Madrid** oder **Barcelona** haben Nutzer der U-Bahn mehrfach die Anwesenheit von Predigern gemeldet, die ihre Stimme in Waggons und auf Bahnsteigen erheben. Solches Verhalten wird in den Verkehrsordnungen meist als leichte Ordnungswidrigkeit eingestuft, die mit Geldbußen geahndet wird, nicht aber mit Freiheitsentzug.
Der Vorschlag von Cao de Benós geht in eine andere Richtung. Er spricht von Arbeitslagern, einer Figur, die an Systeme der Zwangsinternierung erinnert, und verbindet sie mit einer konkreten religiösen Praxis durch den Exorzismus. Es handelt sich weder um eine bestehende gesetzliche Maßnahme noch um ein laufendes Gesetzgebungsverfahren: Es ist eine Meinung, die in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht wurde.
## Ein Name bekannt für seine Verbindung zu Nordkorea
**Cao de Benós** ist bekannt als Präsident des Vereins für Freundschaft mit Korea, einer Organisation, die Kontakte zum nordkoreanischen Regime fördert. Seine öffentliche Tätigkeit konzentrierte sich auf die Verteidigung dieses Landes und auf kontroverse mediale Auftritte. Der Vorschlag der Arbeitslager passt in diese Geschichte provokanter Äußerungen, hat jedoch keine institutionelle Relevanz.
Die Nachricht zitiert keine Norm, kein Land und keine Behörde, die sie umsetzen könnte. Sie beschränkt sich darauf, sie als Reaktion auf eine konkrete Belästigung vorzuschlagen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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