Cao de Benós: Keine Abschiebung ohne Identität – Arbeitslager vorgeschlagen

Alejandro Cao de Benós behauptet auf X, Migranten könnten nicht abgeschoben werden, und schlägt Arbeitslager als Lösung vor.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Alejandro Cao de Benós argumentiert auf X, dass eine Abschiebung unmöglich sei, wenn die Person nicht identifiziert ist und das Zielland sie nicht akzeptiert. Er empfiehlt Arbeitslager als Ausweg. Diese Aussage vermischt ein reales Verwaltungsproblem mit einer Maßnahme, die im spanischen Recht nicht existiert.

## Was Cao de Benós sagte und warum es Empörung auslöst

**Alejandro Cao de Benós**, bekannt für seine Verbindungen zu Nordkorea, veröffentlichte einen Beitrag auf X, in dem er behauptete: „Man kann niemanden abschieben, wenn diese Person nicht korrekt identifiziert ist und das Rückführungsland sie nicht akzeptiert.“ Anschließend schlug er „Arbeitslager“ als notwendiges Instrument vor. Die Nachricht enthielt Beleidigungen gegenüber denen, die diesen Punkt seiner Meinung nach nicht verstehen.

Der Vorschlag weckt Erinnerungen an historische Episoden von Zwangsarbeit, die durch internationales Recht verboten sind. Arbeitslager gehören weder zur spanischen Rechtsordnung noch zu den von der **Europäischen Union** anerkannten Praktiken im Migrationsmanagement.

## Das reale Problem hinter der Aussage

Bei Abschiebungen gibt es einen administrativen Engpass: Ohne Dokumente, die Identität und Staatsangehörigkeit belegen, und ohne ein Land, das bereit ist, die Person aufzunehmen, kann die Abschiebung nicht vollzogen werden. Dies ist in der konsularischen und polizeilichen Praxis anerkannt.

Dies macht Arbeitslager jedoch nicht zu einer legalen Lösung. Die institutionelle Antwort auf dieses Hindernis umfasst Rückübernahmeabkommen, konsularische Identifizierung und gegebenenfalls Alternativen zur Haft. Cao de Benós’ Vorschlag nennt keine rechtliche Grundlage.

## Eine Rhetorik, die verbotene Maßnahmen normalisiert

Die Veröffentlichung von Cao de Benós erfolgt im Kontext öffentlicher Debatten über Migration und Abschiebungen. Sein Ansatz beschreibt keinen bestehenden Mechanismus: Er schlägt die Schaffung eines neuen vor, der die Grundrechte missachtet.

Aussagen über Migration und Abschiebung haben rechtliche und menschliche Konsequenzen. Es ist ratsam, sie vor ihrer Akzeptanz mit offiziellen Quellen abzugleichen.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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