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CaixaBank erhebt bis zu 3 Euro Gebühr für Einzahlungen
CaixaBank verlangt fast 3 Euro für Bargeldeinzahlungen am Schalter und drängt Kunden zum Automaten ohne Wechselgeld. Auch andere Banken wie die Sabadell könnten folgen.
CaixaBank erhebt fast 3 Euro Gebühr für Einzahlungen am Schalter
Die Szene wiederholt sich in jeder Filiale: Jemand kommt mit Scheinen in der Hand, um sie auf ein Konto einzuzahlen, und die Kassiererin teilt ihm mit, dass diese Operation, das Grundgeschäft des Bankwesens, einen Preis hat. Fast 3 Euro Gebühr – 500 alte Peseten – für die Annahme von Geld, das die Kassen der Institution füllt. Die dem Kunden angebotene Alternative ist die Einzahlung am Geldautomaten, wo die Maschine kein Wechselgeld zurückgibt und nur Vielfache von fünf akzeptiert.
Der Fall beschränkt sich nicht auf Inhaber eigener Konten. Wer eine Dienstleistung durch Bareinzahlung auf das Konto eines Dritten bezahlt, stößt auf dieselbe Abzocke und eine aufschlussreiche Antwort: Hätte er ein Konto bei CaixaBank, wäre die interne Übertragung kostenlos gewesen. Die Gebühr fungiert faktisch als Maut für Nicht-Kunden.
Von 2 bis 3 Euro: Was kostet die Bargeldeinzahlung?
Die Zahlen variieren je nach Fall und Institut. Bei CaixaBank sprechen einige Berichte von 2 Euro, andere von fast 3; bei Bankinter musste ein Kunde, der 16 Euro für ein Buch einzahlen wollte, 2 Euro Zuschlag zahlen, um Bargeld auf das Konto eines anderen Kunden derselben Bank zu bringen. Bei Banco Popular sinkt die Zahl auf zwischen 0,50 und 1,50 Euro, und bei der ehemaligen NovaCaixaGalicia werden 3 Euro für Einzahlungen auf Nicht-Kundenkonten erhoben.
Die Logik der Erhebung hält keiner minimalen buchhalterischen Analyse stand. Wenn eine Bank Geld verleiht, berechnet sie Zinsen. Wenn ein Kunde sein Geld einzahlt, leiht er es der Bank. Für die Entgegennahme dieses Darlehens Geld zu verlangen, kehrt die traditionelle Beziehung zwischen Institut und Bürger um: Die Bank hört auf, für Passiva zu zahlen, und beginnt, sie zu besteuern.
Der Geldautomat als Drehtür: Das Kleingedruckte der automatischen Einzahlung
Die kostenlose Option existiert, aber hat einen Haken. CaixaBank-Automaten verlangen Vielfache von 5 Euro und geben keine Münzen zurück: Wer 64 Euro einzahlen muss, wirft 65 ein und verliert den Unterschied, es sei denn, ein Mitarbeiter lädt ihn höflich ein, mit einer Promotion Kunde zu werden. Für einen wachsenden Teil der Kundschaft – ältere Menschen, Bewohner von Gemeinden mit nur einer Filiale – ist der Automat keine echte Alternative, sondern ein Hindernis, das die Zahlung der Gebühr normalisiert.
Einige haben Widerstand innerhalb des Betriebs vorgeschlagen: Cent für Cent einzahlen, Münzkartuschen auflösen, das Beschwerdeformular verlangen, während die Schlange ungeduldig wird. Die Antwort der Bank auf diese Taktiken ist bereits vorgesehen: Die Banco de España erlaubt die Ablehnung von unverpackten Münzen.
CaixaBank ist kein Einzelfall: Die Einzahlungsgebühr breitet sich aus
Die Frage, die das Thema durchzieht, ist, ob es sich um eine einmalige Entscheidung oder einen Trend handelt. Die Anzeichen deuten auf Letzteres hin. Manche behaupten, dass die Sabadell begonnen hat, ähnliche Praktiken anzuwenden, und dass die alte NovaCaixaGalicia dies vor ihrer Integration bereits tat. Die weit verbreitete Lesart ist, dass die Konzentration im Bankensektor – weniger Institute, größere – den Wettbewerb reduziert und das, was früher Ausnahme war, zur Norm macht.
Gegen dieses Szenario erscheint das Online-Banking als Zuflucht. ING Direct erhebt keine Gebühren für Überweisungen oder Einzahlungen, und Institute wie Openbank oder Evobanco bieten ähnliche Konditionen. Das Problem ist, dass viele dieser Konten ein physisches Referenzkonto für Bareinzahlungen erfordern, was den Kunden zurück in denselben Kreislauf führt, den er vermeiden wollte.
Boykott, Beschwerden und gefangene Kunden
Der Aufruf zum Boykott zieht sich durch die Diskussion, prallt aber auf eine unbequeme Realität: Es gibt Kunden, die nicht weg können. Eine Hypothek, die die Gehaltsüberweisung erzwingt, ein Dorf mit nur einer Filiale, eine ausstehende Zahlung, die die Kontoschließung verhindert. Die Einzahlungsgebühr trifft nicht alle gleich; sie trifft vor allem jene, die weniger Spielraum bei der Wahl haben.
Das Beispiel der Schule, die alle ihre Konten bei einem Institut abzog, nachdem dieses begann, 1 Euro pro Einzahlung zu verlangen, zeigt, dass Druck wirkt, wenn er kollektiv ist. Die Frage ist, ob einzelne Kunden bereit sind, dieselbe Rechnung aufzumachen. Die Antwort ist vorerst ein Tropfen von Kündigungen und Beschwerden, den niemand quantifiziert hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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