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BYD, Nvidia oder Tubacex: Welche Aktie bis 2030?
BYD, Tubacex und Nvidia im Fokus: Börsenwetten bis 2030, Warnung vor der KI-Bubble und reale Portfolio-Zahlen.
Welche Aktie kann sich bis 2030 vervielfachen? BYD vs. Tubacex
Welche Aktie könnte vor 2030 am stärksten steigen? Diese Frage dominiert die Diskussion, doch die kurze Antwort lautet: Niemand weiß es. Die längere, nützlichere Antwort zeigt ein Muster: Namen wie BYD, Tubacex, Nvidia und Palantir tauchen immer wieder auf. Wer wettet, tut dies blind; wer bereits Gewinne erzielte, erzählt davon erst, wenn das Risiko vorbei ist.
BYD: 75.000 Euro mit deinstallierter Broker-App
Der chinesische Hersteller wird am häufigsten genannt. Ein Anleger gibt an, 75.000 Euro in BYD investiert zu haben und die App gelöscht zu haben, um bis 2030 nicht hinzuschauen. Dieser Glaube hat seinen Preis: Er räumt ein, dass sein Durchschnittspreis bei über 13 Euro liegt und er einen kurzen Einbruch von 5,2% nutzte, um 1.000 weitere Aktien für 11,40 Euro nachzukaufen. Das Papier notiert -35,8% unter dem Höchststand.
Die These für China stützt sich weniger auf Bilanzen als auf Praktisches. Wer 2014 in einen BYD stieg, beschrieb ihn als schlechtes Auto; zehn Jahre später, beim Fahren eines Modells von 2024, drehte sich das Urteil. Ingenieurleistung kauft man, Prestige erbt man – genau darüber streitet der Markt.
Tubacex und eine Verschuldung, die das EBITDA verdreifacht
Die andere wiederkehrende spanische Wette ist Tubacex. Das Bullenargument basiert auf einer Rohr-Fabrik in Abu Dhabi und einem Vertrag mit dem staatlichen Ölkonzern ADNOC, in einem Land, das lokale Produktion bevorzugt. Das Problem ist der Einstiegspreis: Die Schulden verdreißen das EBITDA durch diese Investition. Zudem warnt ein Insider vor harten Vertragsbedingungen und verzögerten Zahlungen. Es könnte gut gehen. Könnte.
KI als Religion: Nvidia, Palantir und die Leichen
Der Tech-Sektor dominiert die Wetten. Für Nvidia wird ein Anstieg von +300% prognostiziert: mehr KI, mehr Chips. Palantir wird mit einer Aussage zitiert, die das Branchenrisiko zusammenfasst: Entweder explodiert der Kurs, oder es endet im Gefängnis. Schwebend bleibt die klassische Bubble-Warnung: Es wird einen enormen Boom geben, aber auch Insolvenzen derer, die nicht überleben. Das Problem, so die Teilnehmer, sei unklar, wer auf welcher Seite fällt.
Intel +511%, Lenovo +651%: Der Gewinner steht fest
Im Gegensatz zu Prognosen stehen realisierte Ergebnisse. Ein Portfolio meldet +511% bei Intel und +651% bei Lenovo, gekauft vor dem Hype und nie verkauft. Auch MSTR mit +50% und Dankbarkeit für Nebius werden erwähnt. Dies sind Zahlen von denen, die bereits drin sind; das Problem sei, nur wenig Geld eingesetzt zu haben.
Der Hafen: Gold, Verteidigung und Nahrungsmittel
Die andere Hälfte der Diskussion sucht nicht Vervielfachung, sondern Verlustvermeidung. Physisches Gold für ruhigen Schlaf, ETFs auf Rüstungskonzerne wie Rheinmetall oder BAE Systems, teurer werdende Lebensmittel und Pharmaaktien als demografische Wette. Eine Warnung zu China sollte man beachten: Die dortigen Zahlen folgen nicht der westlichen Logik von Angebot und Nachfrage.
Ein Leben lang wartet man auf den großen Treffer. Wenn er endlich kommt, stellt sich heraus, dass er ohne Sicherheitsgurt daherkommt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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