Burger mit Tortilla: ein Geniestreich, den niemand beißen kann

Ein Kern aus Ibérico-Schulter und eine Tortilla aus Resten in einem Burger: das neueste kulinarische Meisterwerk, das niemand in den Mund bekommt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Tortilla-Burger, den niemand bestellt hat, aber alle kritisieren

Manche sehen in einem Burger nur Fleisch, Brot und Salat. Andere sehen eine leere Leinwand. Das neueste Beispiel dieser Schule zeigt einen Burger mit einem Kern aus Ibérico-Schulter und einer hausgemachten spanischen Tortilla im Inneren, gemacht aus den Resten des Mittagessens. Der Erfinder verkündet ohne Umschweife: eines seiner besten kulinarischen Werke.

Die Reaktion des Publikums war alles andere als verhalten. Manche behaupten, es sei unmöglich hineinzubeißen, dafür müsse man den Kiefer ausrenken oder wie ein Vogel pickend essen. Andere gehen weiter: Der Vergleich mit der Kreatur aus Alien ist kaum ein Kompliment. Sie taufen das Ding 'Hamburgruesa'.

Hinter dem Spott steckt eine ernsthafte Debatte über die Grenzen der Experimentalküche und die Resteverwertung. Die Tortilla vom Mittagessen zu verwenden ist theoretisch ein Akt des verantwortungsvollen Konsums. Das Problem: Das Ergebnis sprengt die menschliche Anatomie und die Definition eines Burgers.

Die optimistischste Schätzung rechnet vor, dass ein solcher Block für drei Tage Essen reicht. Nicht einmal das rettet ihn vor dem Spott: Den Reaktionen nach zu urteilen hat dieser gastronomische Geniestreich ein sehr kleines Publikum.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (33 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver