Kostenlose VPNs: Nutzer teilen Alternativen und Grenzen

Nutzer eines Forums teilen kostenlose VPN-Erweiterungen, um gesperrte Webseiten zu sehen, und warnen, dass der Gratis-Modus zeitlich begrenzt ist oder die Daten monetarisiert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Kostenlose VPNs: Nutzer teilen Alternativen und Grenzen
Kostenloses VPN ohne Limit: Der wahre Preis sind deine Daten

Die am häufigsten heruntergeladenen kostenlosen VPN-Erweiterungen für Chrome setzen ein Zeitlimit, das zum Bezahlen zwingt, so die Frage, die die Diskussion eröffnet. Die Alternative, die den Gratis-Markt beherrscht, ist keine technische, sondern eine wirtschaftliche: Wer nicht mit Geld zahlt, zahlt mit der Aufzeichnung seines Surfverhaltens. Das ist der Kern einer Diskussion, die mit einer einfachen Frage beginnt —gibt es ein kostenloses VPN ohne Limit?— und in einem Katalog von Optionen, Warnungen und dem einen oder anderen wiederkehrenden Witz endet.

Welche kostenlosen VPNs ohne Bezahlung funktionieren

Die Liste der Namen, die kursieren, ist lang: Proton VPN in der Gratis-Version, Browsec VPN für Firefox, TouchVPN in Brave, UrbanVPN als Chrome-Erweiterung, VeePN, Hoxx VPN, RiseupVPN unter Ubuntu, Opera mit integriertem VPN und Kaspersky. Auch Bezahloptionen tauchen auf, etwa NordVPN, PrivateVPN und Mullvad, letzteres mit der Besonderheit, Zahlung in Bargeld oder Kryptowährungen zu akzeptieren und, so wird behauptet, im Deep Web zu operieren.

Manche halten die kostenlosen Dienste für das Grundsätzliche für ausreichend: auf vom Anbieter gesperrte Seiten zugreifen, durch Geolokalisierung eingeschränkte Nachrichten lesen oder die Werbung entfernen, die halb den Bildschirm verdeckt. Andere warnen, dass der wahre Preis ein anderer ist. "Natürlich rettet dich nichts davor, dass sie deine Daten verkaufen, daraus werden sie einen Großteil ihres Gewinns ziehen", fasst eine Nachricht zusammen, die auf das Geschäftsmodell abzielt: Server in Ländern mit laxen Gesetzen und eine Beziehung zu Spanien, die den Behörden die Möglichkeit nimmt, irgendetwas einzufordern.

Warum manche Webseiten aus Spanien nicht erreichbar sind

Der angegebene Zweck ist nicht Anonymität. Mehrere Nachrichten betonen, dass das VPN dazu dient, auf US-amerikanische Nachrichtenseiten zuzugreifen, die aus Spanien nicht erreichbar sind, oder auf Sportübertragungen und Buch-Webseiten, die der Anbieter gesperrt hat. Die Ursache ist nicht immer eine absichtliche Sperre: Die Geolokalisierung des Servers und Lizenzbeschränkungen erklären, warum ein Medium in einem Land abgeschnitten ist und in einem anderen nicht.

Kompliziert wird es, wenn die Sperre vom Internetanbieter selbst kommt. Vodafone wird als verantwortlich erwähnt, den Zugang zu bestimmten Inhalten zu kappen. Die Lösung liegt in der Erweiterung, nicht in der Router-Konfiguration.

Die Sperre, die Lateinamerika betrifft

Eine unerwartete Wendung im Austausch: Aus Argentinien und Peru wird von Problemen beim Zugriff auf bestimmte spanische Webseiten berichtet, die sich durch das Aktivieren eines VPNs lösen ließen. "LATAM hat burbuja gebannt", kommentiert eine Nachricht, halb Scherz, halb Verdacht auf eine schwarze Liste. Die vermutete Erklärung: Die Seite ist in den USA gehostet, und das Problem liegt am Routing oder an regionaler Filterung, nicht an einer redaktionellen Entscheidung.

Das eigene VPN aufsetzen und andere Alternativen

Wer Dritten nicht vertraut, findet die Option, einen eigenen Server aufzusetzen. Der Haken, wie die Nutzer selbst einräumen: Der Hosting-Anbieter kann einen Teil des Surfverhaltens indirekt rekonstruieren. Ein weiterer technischer Vorschlag: den Computer mit dem Proxy eines Smartphones mit aktivem VPN verbinden, eine Bastellösung, bei der nichts auf dem Rechner installiert werden muss.

Der Konsens, falls es einen gibt: Keine Gratis-Option ist neutral. Bezahlte Dienste werden mit Geschwindigkeit und fehlender Monetarisierung des Datenverkehrs verteidigt; kostenlose mit der Lösung des unmittelbaren Problems, ohne zur Kasse gebeten zu werden. Wie viel deines Surfverhaltens bist du bereit herzugeben, um eine Nachricht zu lesen, die dein Anbieter blockiert?

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (32 Antworten).

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