Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Brotbackautomaten: Das Lidl-Modell ist der Foren-Favorit
In Kochforen wird der Brotbackautomat von Lidl empfohlen, mit 3 Jahren Garantie und deutscher Fertigung, noch vor dem von Carrefour. Manche sagen, das Brot…
Brotbackautomaten: Das Lidl-Modell ist der Foren-Favorit
Sich einen Brotbackautomaten zu kaufen, wenn es keine Bäckerei in der Nähe gibt, wirkt wie eine Laune von Homeofficern mit Brotback-Ambitionen. Aber die Rechnung sieht anders aus, wenn ein anständiges Brot mehr als 1,50 Euro kostet und das Kilo Mehl nur 0,49. Die Frage, mit der alles beginnt, ist einfach: Welches Gerät kaufen, ohne Geld zum Fenster rauszuwerfen? Die Antwort, die am häufigsten kommt, zeigt auf ein konkretes Gerät: den Brotbackautomaten von Lidl, mit drei Jahren Garantie und deutscher Fertigung, der in Schüben in den Verkauf geht und am selben Vormittag ausverkauft ist.
Welchen Brotbackautomaten kaufen: Lidl, Carrefour oder Panasonic
Der Grundkonsens: Das Lidl-Gerät ist das empfehlenswerteste, gefolgt von dem von Carrefour. Der Panasonic SD-256WXC und sein Nachfolger, der SD-2500WXC, gelten als High-End-Alternative mit Gluten-frei-Programm, allerdings zum ganz anderen Preis. Das Lidl-Gerät ist kein Dauerbrenner im Sortiment: Es erscheint etwa zwei- bis dreimal im Jahr und ist, sobald es da ist, schnell weg. Wer nicht warten will, findet im Outlet der Kette in der Nassica in Getafe (Spanien) das ganze Jahr über Rabattangebote. Der wiederholte Hinweis: Wenn das Ziel nur ist, Brot zu backen, tut es jedes Gerät, aber es sollte einen Timer haben, damit es von selbst startet und man beim Aufstehen frisches Brot hat.
Brot aus dem Brotbackautomaten: Ziegelstein oder fluffiges Ciabatta?
Hier beginnt der Streit. Manche behaupten, Brot aus diesen Maschinen sei enttäuschend, komme wie ein Ziegelstein heraus und tauge nur zum Kneten und Gehenlassen, mit Formen und Fertigstellung im Backofen. Die Gegenposition lässt nicht lange auf sich warten: Das Ciabatta kommt genauso plump heraus wie auf den Fotos, ist aber locker und überhaupt nicht schwer. Die Kruste ist die bekannte Schwachstelle: Sie wird weder knusprig noch dick. Manche Modelle erlauben die Anpassung der Bräunung, mit Optionen für helle, goldbraune oder dunkle Kruste, und auf der dunkelsten Stufe wird sie wirklich knusprig. Das Lidl-Gerät hat diese Einstellungen dagegen nicht: Es ist simpel, zwei Knetpaddel in einer Form und ein Heizelement unten.
Mehl, Hefe und die Reihenfolge der Zutaten
Der Prozess hat seine eigene Liturgie. Zuerst die Flüssigkeiten, Wasser und ein Schuss Öl; dann Salz und Zucker; danach das Mehl; und zuletzt die Hefe. Diese Reihenfolge ist kein Aberglaube: Wenn die Hefe direkt mit dem Wasser in Kontakt kommt, stirbt sie ab und das Brot geht nicht auf. Wenn das Mehl nicht in der Mitte als Trennung liegt, kneten die Paddel nicht richtig und am Boden bleibt ein Klumpen ungebackenen Mehls. Was die Zutaten angeht: Das Kilo Rio-Mehl gibt es für 0,49 Euro und frische Hefe in 25-Gramm-Blöcken für 0,35. Mit etwa fünf Gramm Hefe auf 700 Gramm Mehl sinken die Kosten drastisch. Man kann auch auf Fertigmischungen zurückgreifen, was viele tun, wenn sie das Experimentieren leid sind.
Wie lange hält selbstgemachtes Brot und was kostet der Strom?
Die Haltbarkeit ist ein weiterer Punkt, der geklärt wird: Das Brot bleibt gut vier Tage lang problemlos essbar, bevor es alt zu schmecken beginnt. Dass Brot in Stunden zu Stein oder Kaugummi wird, passiert nur bei Industriebrot. Beim Strom eine runde Rechnung: Bei 0,20 Euro pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer kostet eine Backladung sechs Cent. Die Rentabilität steht also nicht zur Debatte. Zweifel gibt es eher bei der Zeit: drei Stunden für ein 750-Gramm-Brot mit Fertigmischung, zwei Minuten Vorbereitung und weiter im Alltag.
Sauerteig, Thermomix und der Krieg ums Handwerksbrot
Nicht jeder ist vom Automaten überzeugt. Manche halten das für eine Beleidigung des Gaumens, nur um Zeit und Geld zu sparen, und predigen Handwerksbrot mit Sauerteig und einwöchigen Gärungen. Die Antwort kommt prompt: Sauerteig braucht eine Woche zur Vorbereitung, aber danach wird er aufgefrischt und das Brot nach dem normalen Verfahren gebacken. Wer einen Thermomix, Monsieur Cousine oder Mambo hat, lässt darin nur den Teig kneten; gebacken wird im Ofen. Und für alle anderen knetet der Brotbackautomat in zwei Minuten, ohne die Küche mit Mehl zu übersäen. Selbstgemachte Pizza mit Teig aus dem Brotbackautomaten ist ein weiterer Einsatz, für den das Gerät lobend erwähnt wird.
Der Punkt, an dem die Sache hängen bleibt, ist derselbe wie am Anfang: Das Lidl-Gerät ist nicht immer verfügbar. Wer es will, muss auf den nächsten Schub warten oder zum Outlet fahren. Und bis dahin bleibt die Frage, ob es sich lohnt, ohne eindeutige Antwort.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (70 Antworten).
Lidl Brotbackautomat: Kosteneinsparung oder kulinarische Vereinfachung? Wir analysieren Haltbarkeit, Energieverbrauch und das Ergebnis von selbstgebackenem Brot.
Eine Aufschlüsselung der echten Kosten für selbst gebackenes Brot: vom Euro pro Laib bis hin zu 60 Cent mit Sauerteig. Lohnt sich ein Brotbackautomat? Daten und Spartipps.
15 Jahre alte Autos mit 200.000 km werden für Gold aufgewogen: Mit 5.000 Euro gibt es nichts Anständiges mehr. Erfahren Sie, welche realen Optionen es gibt.