Bono: fünf Immobilien in Marokko und 1,5 Millionen Umsatz

Fünf Immobilien in Marokko für 259.900 Euro und ein Umsatz von 1,5 Millionen im Jahr 2022, laut La Gaceta: die Spur von Bono

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Fünf Wohnungen in Marokko für 259.900 Euro: die Spur von Bono

Die USA haben Spanien um Informationen über die Aktivitäten des Exministers José Bono in Venezuela gebeten, wie Vozpópuli berichtete. Die Anfrage erfolgt, während der Name des ehemaligen Verteidigungsministers und Kongresspräsidenten eine dokumentarische Spur von Caracas über Santo Domingo bis nach Rabat hinterlässt. Vorab sei gesagt: Es gibt keine Verurteilung, keine Anklage und keines der veröffentlichten Dokumente wurde von einem Gericht bestätigt. Dennoch ist das Material zu umfangreich, um es als Anekdote abzutun.

Fünf Immobilien in Marokko und der Kurswechsel in der Sahara-Frage

Der konkreteste Punkt ist der Immobilienbesitz: fünf Immobilien in Marokko für 259.900 Euro, erworben, nachdem die PSOE 2022 ihre historische Position zur Westsahara geändert hatte. Die zeitliche Übereinstimmung hat die Alarmglocken zum Läuten gebracht. Im selben Jahr, so La Gaceta, steigerte die Gesellschaft, die seine Immobilien verwaltet, ihren Umsatz auf 1,5 Millionen Euro.

Die einen lesen darin ein völlig legales Vermögensgeschäft, die anderen den Preis für eine diplomatische Neuausrichtung. Das analytische Problem: Keine der beiden Lesarten lässt sich mit den derzeit vorliegenden Unterlagen abschließend belegen.

Von Venezuela bis Santo Domingo: Die Landkarte wird größer

Die venezolanische Front sorgt für den meisten Lärm. Die Aussage von 'Pollo Carvajal' wurde in einigen auf sozialen Netzwerken verbreiteten Nachrichten als angebliche Verbindung der PSOE zum Maduro-Regime über José Luis Rodríguez Zapatero und Bono selbst dargestellt. Es ist eine parteiische Anschuldigung ohne gerichtliche Grundlage und sollte auch so gelesen werden.

Hinzu kommen Dokumente zur Dominikanischen Republik: Firmensitzungen mit Bezug zum Exminister, die sich mit denen eines valencianischen Magnaten denselben Sitz teilen, sowie die Spur eines angeblichen 'Lobby'-Netzwerks Zapatero-Bono-Sarracena, das von Sánchez eine Bank von Obiang in Madrid erhalten haben soll. Auch die aragonesische Forestalia taucht auf, die laut The Objective Bono einschaltete, um Aufträge von PSOE-Regierungen zu erhalten.

Warum viele bezweifeln, dass daraus etwas wird

Das Misstrauen hat einen konkreten Präzedenzfall. Ein Teil der Analyse erinnert daran, dass Carvajal von der Audiencia Nacional (spanischer Strafgerichtshof) festgenommen wurde und, wie im Forum behauptet wird, nie ausgeliefert wurde. Daher der Skeptizismus: Es häufen sich Informationen und Schlagzeilen, aber keine Anklagen.

Außerdem ist die Debatte stellenweise in persönliche Beleidigungen und Herabwürdigung des Privatlebens abgedriftet – ein Terrain, das nichts zur Sache beiträgt und mehr über denjenigen verrät, der es beschreitet, als über den, der es erträgt.



Genau hier stockt die Analyse: Es gibt fünf Immobilien, 259.900 Euro, 1,5 Millionen Umsatz in einem einzigen Jahr und eine Informationsanfrage aus Washington. Aber noch keine gerichtliche Entscheidung, die all das in einen einzigen Satz ordnet.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (60 Antworten).

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