Bitcoin-Prognose: Ziel von 15.000 Euro verfehlt

Eine Prognose sah Bitcoin im März 2021 bei 15.000 Euro. Der Kurs stieg auf 66.692, fiel auf 16.200 und die Vorhersage blieb unerfüllt.

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Bitcoin-Prognose: Ziel von 15.000 Euro verfehlt
Bitcoin stagnierte bei 16.200 Euro, nie bei den prognostizierten 15.000

Im Januar 2021, als Bitcoin um 26.500 Euro gehandelt wurde, legte eine befristete Prognose das Ziel auf 15.000 Euro vor dem 25. März fest. Es war kein wahrscheinliches Szenario unter vielen, sondern eine feste Wette mit Zeitlimit und Unterschrift. Der Preis erreichte diese Marke nie. Mehr als 2.000 Tage später liegt der Vermögenswert über tausend Euro unter diesem Niveau: Er stieg im Oktober 2021 auf 66.692 Euro, brach danach ein und sank in der härtesten Phase des Abschwungs auf 16.200 Euro.

Die Wette: 15.000 Euro in weniger als 60 Tagen

Die Vorhersage ließ keinen Raum für Interpretation. Von 26.500 Euro aus erforderte der Weg zu 15.000 Euro einen Rückgang von mehr als 40 % in weniger als zwei Monaten. Der Urheber präsentierte sie als Gewissheit, gestützt auf frühere Treffer und seinen Ruf als Orakel. Die Mehrheit reagierte mit Spott: Man habe diese Geschichte schon einmal gehört, es sei die Prophezeiung eines Bar-Orakels. Ein interessanter Detailpunkt damals: Die 15.000 Euro lagen nur knapp unter dem Höchststand des vorherigen Zyklus, sodass das Überraschungspotenzial minimal war.

Was Bitcoin tatsächlich tat: von 26.500 auf 66.692

Die Realität nahm genau den Weg, den die Prognose ausschloss. Am 24. Januar lag der Preis bei 26.500 Euro. Am 1. März bei 38.300 Euro, also 44,5 % höher. Und am 20. Oktober 2021, mitten in der Liquiditätsschwemme, markierte er 66.692,5. Wer dem Rat gefolgt wäre und verkauft hätte, hätte mehr als die Hälfte seines Portfolios liegen gelassen. Die wiederholte Warnung war unerbittlich: Die Wette scheiterte nicht an einem Tag Verspätung, sondern weil sie eine Richtung angab, die der Markt in dieser Frist nie einschlug.

Der Absturz 2022 und FTX-Bankrott: Als es fast passte

Man musste auf den Bärenmarkt warten, bis die Zahl nicht mehr absurd wirkte. Mit dem Nachspiel des FTX-Bankrotts und massiven Ethereum-Liquidationen im Hintergrund verschlechterte sich die Stimmung. Die dominante These lautete, dass der Preis noch Übertreibungen bereinigen müsse: Ein Abschlag von 25 % von 16.200 Euro hätte ihn auf 12.000 gebracht. Manche schlossen sogar 6.000 Euro nicht aus und wiesen auf Liquiditätslöcher hin, die den Preis in einer einzigen Bewegung auf 12.000 drücken könnten. Das war die größte Annäherung an die 15.000. Fast zählt nicht.

Die andere Front: Gesperrte Konten und verschwundene Fonds

Mitten im Erdbeben der Preise gewann ein anderes Thema an Gewicht: Sicherheit. Ein detailliert geschilderter Fall beschrieb, wie ein Börsenkonto nach angeblichem Embeleco digital und einem vermeintlichen Handy-Hack gesperrt wurde, während nur drei Euro darauf lagen. Zuvor hatte man die offensichtlichen Fragen gestellt: Ob Zwei-Faktor-Authentifizierung vorhanden sei, ein Authentikator für Login und Entnahme sowie E-Mail-Bestätigung. Die Antwort beruhigte niemanden. In einem Markt, in dem der Preis innerhalb von Wochen um 25 % schwankt, bedeutet der Verlust des Zugangs den Totalverlust.

Das Sofa, die Pistazien und die Ökonomie des Humors

Zwischen allen Berechnungen brachte diese Ecke eines ihrer besten Stücke hervor: die These, dass der ultimative sichere Hafen weder Gold noch Bitcoin sei, sondern ein Sofa. Ein Sofa, so argumentierte man, spuckt Münzen und Pistazien zwischen den Kissen aus, bietet Bargeld und Nahrung und widersteht zudem dem Weltuntergang. Der Witz ging auf eine wiederkehrende Anekdote zurück: Jemand hatte Jahre zuvor seine Bitcoins liquidiert, um Möbel zu kaufen, darunter ein Dreisitzer, und sah später, wie dieser Tausch von Satoshis gegen Polstermöbel ein Vermögen kostete. Humor ist oft die billigste Art, nicht zu weinen.

Wo die Analyse ins Stocken gerät

Hier bleibt die Aktenlage unbefriedigend. Die Prognose erfüllte sich weder in 60 noch in 600 Tagen. Erst stieg der Kurs auf 66.000, dann fiel er auf 16.200, und hier endet die Logik: Wenn derselbe Analyst bereits bei Silber und Tesla danebenlag, warum folgte ihm dann halb der Markt wie einem Indikator? Im Laufe der Berichterstattung wurde der Urheber der Vorhersage für tot erklärt, ohne dass die Prophezeiung je ganz erfüllt oder widerlegt wurde. Die Zahl steht immer noch da, rund und stur, wartend auf einen Tag, der vielleicht nie kommen wird.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (577 Antworten).

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