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Bistum Segovia bestätigt Kommunionverbot für Bürgermeister
Der Pfarrer von Torrecaballeros verweigerte dem sozialistischen Bürgermeister die Kommunion. Das Bistum Segovia bestätigte, dass dies der katholischen Lehre entspricht.
Bistum Segovia bestätigt Kommunionverbot für Bürgermeister
Darf ein Pfarrer einem Gläubigen die Kommunion verweigern? In Torrecaballeros, einer Gemeinde in der Provinz Segovia (Spanien), ist diese Frage keine theoretische mehr. Der Pfarrer teilte dem sozialistischen Bürgermeister – einem Mann, der mit einem anderen Mann verheiratet ist – mit, dass er die Heilige Kommunion nicht empfangen dürfe. Der Bürgermeister machte dies öffentlich in sozialen Medien. Dann folgte die offizielle Bestätigung: Das Bistum veröffentlichte eine Erklärung, dass der Priester gemäß der Doktrin gehandelt habe. Aus einer lokalen Verweigerung wurde eine nationale Debatte darüber, wer den Zugang zu den Sakramenten bestimmt und wie das Evangelium ausgelegt wird. Niemand hätte es erwartet, und doch geschah es.
Was zwischen dem Pfarrer und dem Bürgermeister von Torrecaballeros passierte
Der Bürgermeister berichtete, dass der Pfarrer ihm das Kommunionverbot mitgeteilt habe und dies auf seine sens Orientierung und sein Zusammenleben mit seinem Ehemann zurückführe. Ein Detail löste besondere Aufmerksamkeit aus: Die Mitteilung kam am selben Tag, an dem sich das Bistum von seinem Bischof verabschiedete. Viele sahen darin mehr als Zufall. Das Bistum reagierte nicht nur indirekt, sondern bestätigte in einer offiziellen Note, dass der Pfarrer nicht improvisiert habe.
Warum verweigert die Kirche Personen in Todsünde die Kommunion?
Nach der katholischen Lehre muss man im Stand der Gnade Gottes sein, um die Kommunion zu empfangen. Die Kirche betrachtet die homosenshomo Neigung an sich nicht als Sünde. Als schwere Sünde gilt jedoch der sens Akt außerhalb der Ehe zwischen Mann und Frau, der als Todsünde eingestuft wird. Wer offen und stabil in dieser Situation lebt, ohne Reue, darf nicht zur Kommunion gehen. Tut er es dennoch, begeht er eine zweite Sünde, den Sakrileg, der noch schwerer wiegt. Das häufig zitierte Beispiel sind wiederverheiratete Geschiedene: Die Regel ist identisch, unabhängig vom Grund. Wichtig ist die Nuance: Es geht nicht um die Orientierung, sondern um das fortgesetzte Verhalten.
Der Tweet der Gleichstellungsministerin und Galater 3,28
Die spanische Gleichstellungsministerin Ana Redondo griff die Causa auf und warf dem Priester vor, das Neue Testament nicht zu kennen. Sie zitierte Galater 3,28 – „Hier ist nicht noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau“ –, um zu betonen, dass das Evangelium Brüderlichkeit und Liebe gegen jede Diskriminierung predige. Die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Kritiker bemängelten, dass eine öffentliche Person der Kirche Dogmen erklären wolle, und fragten ironisch, welche Bibelstelle Abtreibungen unterstütze, wenn schon die Schrift als Argument dient.
Sola scriptura, Tradition und warum alle die Bibel zitieren
Hier öffnete sich die theologische Front. Manche argumentieren, die Bibel werde selektiv gelesen, je nach Windrichtung – ein Fehler, der oft der protestantischen sola scriptura-Haltung zugeschrieben wird. Die katholische Antwort betont, dass die Schrift im Licht der Kirchlichen Tradition gelesen werden muss, die denselben Stellenwert wie der heilige Text hat. Zwischen den Zeilen wurden Katechismus und Kompendium als Referenz genannt, wo die Sarracena schwarz auf weiß steht, über die gestritten wird.
Muss die Kirche alle bedingungslos aufnehmen?
Nein, wenn man zwischen Gastfreundschaft und Zulassung zu den Sakramenten unterscheidet. Dies ist der Schlüssel der Doktrin. Eine Seite argumentiert, die Kirche müsse jeden willkommen heißen und kein Priester dürfe zum Richter über einen Gläubigen werden. Die Gegenseite hält dagegen: Aufnahme bedeutet nicht, das Verhalten zu billigen oder die Kommunion zu spenden, die klare Voraussetzungen hat. Beide Lager fürchten zudem, dass Maßstäbe je nach Person unterschiedlich angewandt werden.
Der doppelte Maßstab, der beiden Seiten vorgeworfen wird
Das weniger theologische, aber unbequeme Argument betrifft die Konsistenz. Man erinnerte daran, dass ein Anti-Tauromacher nicht in die Arena stürmt und ein Barça-Fan nicht mit Schal im Bernabéu-Stadion sitzt, und fragte, warum Provokationen gegenüber Katholiken folgenlos bleiben. Gleichzeitig werfen Kritiker den Gläubigen vor, den Splitter im fremden Auge zu sehen, während sie den Balken im eigenen ignorieren. Beide Vorwürfe können gleichzeitig gelten. Der Erzbischof von Oviedo meldete sich mit einem ironischen Tonfall zu Wort, der niemanden direkt widerlegte.
Mit der Doktrin in der einen Hand und dem Evangelium in der anderen hat das Bistum die Sache geklärt, was die Politik nicht konnte. Der Bürgermeister erhält weiterhin keine Kommunion, der Pfarrer behält recht für jene, die ihm glauben schenken, und die Ministerin erklärt weiter das Neue Testament. Alles in Ordnung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Debatte über die Nation als modernes Konstrukt oder angeborenen menschlichen Instinkt. Analyse von Nationalismus, Staatsmacht und selbstverwalteten Gemeinschaften.
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