Bis zu 20.000 Migranten ohne Papiere in Ceuta, Spanien

Mehr als 10.000 Menschen leben in Ceuta in provisorischen Lagern und überbelegten Wohnungen. Die spanische Regierung plant die Schaffung von bis zu 10.000 Unterbringungsplätzen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die autonome Stadt Ceuta beherbergt Tausende Menschen ohne Aufenthaltsstatus, von denen viele im Freien in improvisierten Lagern oder in überbelegten Wohnungen schlafen.

Die Lage in **Ceuta** ist komplex, mit Tausenden Menschen, die unter prekären Bedingungen leben. Man geht davon aus, dass sich rund **10.000 Migranten ohne Papiere** in der autonomen Stadt aufhalten – eine Zahl, die sowohl diejenigen umfasst, die im Freien schlafen, als auch diejenigen, die in überbelegten Wohnungen untergekommen sind oder von Verwandten aufgenommen wurden. Die spanische Zentralregierung hat Pläne angekündigt, um Unterkünfte für bis zu **10.000 Personen** zu schaffen.

## Lager am Strand

Einer der sichtbarsten Brennpunkte dieser Situation befindet sich am **Strand von El Trampolín**. Dort erstreckt sich ein Lager, das mindestens einen Kilometer lang ist und Tausende Menschen beherbergt. Zelte und aus Decken und Stöcken improvisierte Hütten ziehen sich bis zum angrenzenden Strand von **Benítez**. Der Präsident von Ceuta, **Juan Jesús Vivas**, bezifferte die Zahl der Menschen, die am Strand campieren, vor einer Woche auf etwa **4.500**.

## Unterbringungsangebote und Zahlen

Die Unterbringungseinrichtungen des Staates und der Stadt Ceuta beherbergen **4.160 Erwachsene** und **2.348 Minderjährige**. Rechnet man diese Zahlen mit denen der Camper am Strand und den Schätzungen von Menschen an anderen Orten der Stadt zusammen – etwa auf dem Hügel vor der Grenze von **El Tarajal**, wo von rund **1.000** Personen die Rede ist, die in einem bestimmten Bereich im Freien schlafen –, übersteigt die Gesamtzahl **11.000 Menschen**.

## Vielfalt der Unterkünfte

Die Not zeigt sich in vielerlei Formen. Man sieht sie in verlassenen Autos auf Brachflächen, in Gärten, Garagen, Kellern und sogar in überbelegten Wohnungen schlafen, für die sie Miete zahlen. Andere finden Unterschlupf bei Verwandten oder Bekannten, und einige, die über mehr Mittel verfügen, mieten Wohnungen. Die genaue Zahl der Migranten, die in Ceuta bleiben, ist wegen der Mobilität und der unterschiedlichen Formen der Ansiedlung schwer zu bestimmen. Die Regierung sprach zunächst von der Schaffung von **6.000 Plätzen**, doch Ministerpräsident **Pedro Sánchez** erhöhte die Prognose später auf **10.000 Plätze**.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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