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Ben Gvir stichelt nach Ceuta-Krise gegen Spaniens Sánchez
Nach der Ceuta-Krise lädt Israels Minister Ben Gvir Sánchez ein, Bewohner von Gaza aufzunehmen – und bloßstellt damit Spaniens Migrationspolitik.
Ben Gvir stichelt nach Ceuta-Krise gegen Spaniens Sánchez
Der israelische Minister Itamar Ben Gvir hat einen billigen Weg gefunden, Spaniens Migrationspolitik bloßzustellen: ihr Recht zu geben. In einer Nachricht auf X gratuliert er Pedro Sánchez zu seinem „Bekenntnis zur Aufnahme“ und lädt ihn ein, die Türen für jene Bewohner von Gaza zu öffnen, die auswandern möchten. Das ist keine Geste des guten Willens, sondern ein Tritt mit der Ceuta-Krise als Kulisse.
Die Ceuta-Krise als Vorwand
Die autonome Stadt hat eine Masseneinreise von Menschen aus Marokko erlebt, ein Ereignis, das die Dienste überforderte und erneut die Fragilität der Südgrenze offengelegt hat. Ben Gvir, bekannt für seine radikalen Positionen, hat dieses Chaos zu einem Argument gegen die Offen-Türen-Politik gemacht, die er der spanischen Regierung zuschreibt. „Wenn Ihnen die Gazaner so am Herzen liegen, dann nehmen Sie sie auf“, lautet sinngemäß seine Botschaft.
Der Sticheleien hat in den sozialen Medien Widerhall gefunden: Manche sehen darin das leere Gerede eines radikalen Politikers, andere einen unbequemen Spiegel – Spaniens Migrationspolitik, die sich der Solidarität rühmt, wankt unter dem realen Druck.
Abgesehen von der Beleidigung hinterlässt der Vorfall eine unbequeme Erkenntnis: Während die Minister auf X streiten, bleibt die Grenze von Ceuta das Barometer einer Krise, die niemand messen will. Spanien, das Land, das Vorbild sein will, ist zum Witz der europäischen Diplomatie geworden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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