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Backofen-Heizstäbe reinigen, ohne sie zu beschädigen oder die Emaille anzugreifen
Die Heizstäbe im Backofen lassen sich reinigen, doch Wasser an den Rändern und schlecht abgespülte Entfetter sind die eigentliche Gefahr für die Emaille.
Backofen-Heizstäbe reinigen, ohne sie zu beschädigen oder die Emaille anzugreifen
Der Backofen riecht verbrannt, an den Heizstäben haftet eine schwarze Kruste, und man überlegt, ob man selbst Hand anlegen oder jemanden rufen soll. Die kurze Antwort: Reinigen ist möglich, aber die Heizstäbe sind kein gepanzertes Rohr, das alles aushält. Sie stecken in einer Metallhülle, die theoretisch wasserdicht ist, doch an den Rändern kann Wasser eindringen. Daher die erste und meistgenannte Vorsichtsmaßnahme: den Backofen vom Strom trennen, nicht nur ausschalten, bevor man sich mit etwas Feuchtem nähert.
Was man auf den Heizstäben verwenden darf
Die Bandbreite der Methoden reicht vom Scheuerschwamm bis zum Entfettungsspray mit Schaum, auch Flüssigreiniger mit Zerstäuber kommt vor. Mit Alufolie lässt sich gut schrubben, aber ohne Druck: Die Oberfläche der Heizstäbe und die emaillierten Wände des Backofens danken es einer sanften Hand. Das Schaumspray für Backöfen, laut einem Teilnehmer 3 bis 5 Euro, wird aufgetragen, wirkt die vom Hersteller angegebene Zeit und wird dann entfernt; es weicht den Schmutz auf und erspart das gründliche Scheuern.
Die häufigste Warnung betrifft nicht die Heizstäbe, sondern die Emaille. Chemische Reiniger, die nicht gründlich abgespült werden, zerfressen die Emaille, und der Backofen wird am Ende angefressen und rostig. Manche bringen es auf den Punkt: Hunderten Menschen passiert das, einfach weil sie die Anleitung nicht lesen. Die Lösung ist mechanisch und langweilig: mehrmals mit einem feuchten Tuch wischen, mit Küchenpapier trocknen und keine Rückstände hinterlassen.
Die Alternative ohne Chemie: Ton
Neben Spray und Entfetter gibt es eine Strömung, die den Chemie-Cocktail ablehnt. Die Rede ist von einem natürlichen Tonreiniger, der in Supermärkten als grüner Stein verkauft wird, Schmutz aufnimmt und genauso gut für Dunstabzugshauben, Küchen-Edelstahl, Bäder oder Terrassenstühle funktioniert. Er erfordert sehr gründliches Ausspülen, um den Ton zu entfernen. Der Einwand ist gesunder Menschenverstand: Wenn man ohnehin genauso schrubben muss, leistet der Scheuerschwamm dasselbe und man spart sich das Produkt.
Der Geruch, der nicht ganz verschwindet
Nach der Reinigung des Backofens mit einem chemischen Produkt kann beim ersten Aufheizen ein verdächtiger Geruch aufsteigen. Das passiert selbst nach gründlichem Abspülen und verschwindet meist mit der Nutzung. Es ist kein Defekt des Backofens: Es ist die Erinnerung daran, dass das Abspülen der Teil des Prozesses ist, den angeblich niemand richtig macht.
Am Ende halten die Heizstäbe einiges aus, wenn man sie vorher vom Strom trennt und ihnen kein Wasser an den Rändern zumutet. Die Emaille dagegen zahlt die Rechnung für die Eile. Und da hilft kein Spray.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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