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Aquaservice gegen die 1,5-Liter-Flasche: Die Rechnung geht nicht auf
Der Spender ist gratis, aber das Wasser kostet: Gegenüber Flaschenwasser für 0,19 Cent pro Liter lohnt sich die per Lieferung nach Hause gekommene Wasserkanne für einen normalen Haushalt nicht.
Aquaservice oder die 1,5-Liter-Flasche: Die Rechnung geht nicht auf
Wasser nach Hause geliefert wird als Komfort verkauft und ist in Wahrheit das, was es ist: ein Aufpreis. Die Frage, die den Vergleich eröffnet, ist konkret: Aquaservice-Kanister mit Leihspender gegen die anderthalb-Liter-Flasche für 0,19 Cent pro Liter. Die Antwort, die sich in der Diskussion durchsetzt, lässt keinen Spielraum: Für einen normalen Haushalt lohnt es sich nicht, und schon gar nicht, wenn man die kleinen Flaschen durch Fünf- oder Sechsliter-Kanister ersetzt, die im Handel den Literpreis senken, aber trotzdem nicht an Leitungswasser herankommen.
Was der Liter Wasser nach Hause geliefert kostet
Der Spender ist geliehen, ja, aber das ist kein Vorteil: Es ist der sichtbare Teil eines Liefervertrags. Das Gerät wird kostenlos überlassen, dafür kauft man das Wasser, und der Stromverbrauch —wenn man es kalt oder warm möchte— geht auf den Kunden. Dort summieren sich die Kosten, die die Werbung nicht in die Broschüre schreibt: der Strom für das Gerät, die versteckte Miete und der Preis pro Liter des Kanisters.
Die optimistischste Rechnung unterstellt, dass der Komfort von kaltem und warmem Wasser auf Knopfdruck die Differenz rechtfertigt. Das realistische Szenario geht von einer anderen Basis aus: Wer bereits Flaschen für 0,19 Cent pro Liter kauft, zahlt einen Spottpreis pro Liter, und kein per Lieferung gekommener Kanister kommt darunter. Manche halten dagegen, der richtige Vergleich sei nicht die anderthalb-Liter-Flasche, sondern der Fünf- oder Sechsliter-Kanister aus dem Supermarkt, der den Stückpreis senkt. Auch dann ändert das Ergebnis nicht das Vorzeichen.
Kein Mineralwasser: Was auf dem Etikett steht
Das Detail, das am meisten stört, ist nicht der Preis. Es ist die Natur des Produkts. Nach Angaben eines Teilnehmers trägt das Etikett dieser Kanister nicht die Bezeichnung Mineralwasser: Es firmiert als Erfrischungsgetränk. Das ist ein rechtlicher und handelsüblicher Unterschied, der zwei verschiedene Kategorien trennt und einen Teil der Marge erklären würde. Natürliches Mineralwasser unterliegt Anforderungen an Herkunft und Zusammensetzung; ein zubereitetes Erfrischungsgetränk nicht.
Dazu kommt der Behälter. Wiederverwendbare Kanister sind dicker als das PET der Einwegflaschen, gerade weil sie mehrfach befüllt werden, bevor sie recycelt werden. Manche warnen, dieser harte Kunststoff, Polycarbonat, sei nicht dasselbe Material wie PET und werfe Fragen zu seinem Verhalten bei langem Kontakt mit Wasser auf. Die Warnung kursiert in der Diskussion ohne technische Belege, aber der Behälter ist zweifellos nicht der einer gewöhnlichen Flasche.
Wo der Spender doch Sinn ergibt
Die Sache ändert sich, wenn der Kunde keine Familie ist. In Büros, Notariaten und Kanzleien zählt der Preis pro Liter weniger als die Bewirtung der Besucher: Kaltes oder warmes Wasser für die Tees der Mitarbeiter zu haben, ist billiger als jede logistische Alternative. Dort konkurriert der Spender nicht mit der Supermarktflasche, sondern mit einem Kühlschrank voller Flaschen und einer Spüle voller Gläser.
Für zu Hause bleibt die mittlere Option: Acht-Liter-Kanister und eine Handpumpe für drei Euro, die monatelang hält und zu den gängigen Gewinden am Markt passt. Das ist der Weg, der den Vertrag vermeidet und den Komfort erhält. Die vollständige Rechnung, mit Stromverbrauch und Preis pro Liter aufgeschlüsselt, ergibt eine Differenz, die überrascht, wer nur auf die Monatsgebühr schaut.
Lohnt es sich, für Komfort zu zahlen, was ein Gut kostet, das aus dem Wasserhahn zu einem Bruchteil dieses Preises kommt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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