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Apples Falthandy: 3.000 Euro und Defekte direkt nach dem Auspacken
Apples Falthandy kostet 3.000 Euro, und es gibt Berichte über Geräte, die direkt nach dem Auspacken defekt waren. Die Displayreparatur ohne Garantie kostet rund…
Apples Falthandy: 3.000 Euro und Defekte direkt nach dem Auspacken
Ein Handy, das sich falten lässt und laut mehreren Berichten kaputtgeht, bevor man es überhaupt benutzt hat. Der Launch von Apples Falthandy hat Berichte über Geräte hervorgebracht, die direkt nach dem Auspacken ausfielen – bei einem Einstiegspreis von rund 3.000 Euro —eine halbe Million der alten Peseten— und einem Display, dessen Reparatur ohne Garantie etwa 1.000 Euro kostet, so Nutzerkommentare. Das Titangehäuse und die makellose Verarbeitung haben die Kritik nicht stoppen können.
Ein Preis von 3.000 Euro, der verstört
Die Zahl steht im Zentrum des Unmuts. 3.000 Euro für ein Handy ist der Satz, der die allgemeine Ratlosigkeit über ein Gerät zusammenfasst, das ein Objekt der Begierde sein will und zum Streitobjekt wird. Die Diskussion drehte schnell ins Grundsätzliche: Wenn der Preis schon vor Bekanntwerden der Mängel fragwürdig war, ist er danach ein unfreiwilliger Witz.
Manche lehnen es rundheraus als nutzloses Geschäft ab, andere verweisen auf das Prestige-Element: zwei Displays und ein revolutionäres Design, das andere Marken seit mindestens fünf Jahren verkaufen. Das Pionier-Argument zerfällt, wenn der Nachbar es schon vorher hatte – ohne dass es kaputtging.
Das Display, das sich zerkratzt, wenn man es nur ansieht
Die Schwachstelle ist ausgemacht: das Glas, das sich faltet. Die Schutzfolie verkratzt beim bloßen Hinschauen, und um die Spuren zu verdecken, hat man sich für eine matte Oberfläche entschieden. Das Scharnier ist laut den kritischsten Analysen schlecht konstruiert: Staub dringt ungehindert ein, und der Mechanismus kann schon nach ein paar erzwungenen Öffnungen nachgeben. Wenn erst einmal Schmutz drin ist, schließt es nicht mehr richtig.
Die Diagnose gilt für alle Falthandys auf dem Markt, nicht nur für das von Apple. Das Display ist das empfindlichste Teil, weil es aus Glas besteht, das sich biegt, und sein Austausch ohne Garantie kostet bei jeder Marke rund 1.000 Euro. Der Unterschied: Hier zahlt man das Dreifache für dieselbe Achillesferse.
Garantie, Apple Care und das Kleingedruckte
Die offizielle Antwort läuft auf die Versicherung hinaus: 430 Euro für Apple Care, um abzudecken, was die dreijährige gesetzliche Garantie nicht deckt. Die Einkaufstüte kostet 25 Cent. Der Kontrast zwischen dem Preis des Zubehörs und dem der Versicherung fasst das Geschäftsmodell zusammen.
Über die gesetzliche Garantie herrscht Skepsis. Das Gesetz sieht drei Jahre vor, aber die Erfahrung zeigt, dass die Marke bei einem gebrochenen Display unsachgemäße Behandlung geltend machen wird. Wer nach zweieinhalb Jahren reklamiert, trifft auf ein Gutachten, das den Defekt der Behandlung zuschreibt – nicht dem Design.
Der Note-7-Präzedenzfall und das Gespenst von Steve Jobs
Der Vergleich mit Samsungs Note 7 schwebt über der Diskussion: ein Produkt, das vom Markt genommen wurde, mit Rückerstattung für alle Käufer. Hier brennen keine Akkus, aber ein Bauteil fällt ab Werk aus. Die Frage ist, wie viele Geräte diese kleine Charge umfasst, die die Marke einräumt.
Auch die Erzählung vom Perfektionismus bekommt Risse. Der neue Vorstandsvorsitzende kam als Konstrukteur mit Empfehlung, als Erbe von Steve Jobs. Die Ironie liegt nahe: Jobs, Despot und Tyrann, aber Perfektionist, hätte die halbe Firma in Cupertino abgefackelt, bevor er das rausließ. Jony Ive arbeitet derweil an einem KI-Gadget für 2027.
Der Lagerbestand war kurz nach dem Start vergriffen. Unter diesen Umständen kommt jemand zum Schluss, sie hätten es noch teurer anbieten sollen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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