Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Anteil der im Ausland Geborenen in Spanien variiert regional stark
Ein viraler Post zeigt den Anteil der 20- bis 44-Jährigen mit ausländischem Geburtsort. Die Zahl hängt stark von Altersgruppe und Region ab.
Der Anteil der Personen zwischen 20 und 44 Jahren, die außerhalb Spaniens geboren sind, variiert je nach Region und Gemeinde erheblich. Ohne Angabe des Territoriums ist die isolierte Zahl wenig aussagekräftig.
Das auf X kursierende Bild zum Anteil der im Ausland geborenen 20- bis 44-Jährigen nutzt eine irreführende Darstellung: Eine Karte Spaniens, eingefärbt nach Provinzen oder autonomen Gemeinschaften, ohne weiteren Kontext als den Titel. Die Daten stammen aus dem kontinuierlichen Einwohnerregister des INE (Instituto Nacional de Estadística) und sind korrekt, doch die hervorgehobene Zahl hängt stark von der gewählten Altersgruppe und dem betrachteten Gebiet ab.
## Was dieser Prozentsatz genau misst
Die Bevölkerungsstatistik des INE kreuzt Alter, Geschlecht und Herkunftsland. Die Gruppe der 20- bis 44-Jährigen weist die höchste Konzentration an im Ausland geborenen Personen auf, da sie sowohl Kinder als auch Arbeitsmigranten umfasst. Landesweit liegt dieser Anteil bei etwa **20%** der Bewohner dieser Altersgruppe, mit enormen Unterschieden zwischen den Provinzen: Einige liegen über **30%**, andere unter **10%**.
## Warum das Alter das Ergebnis verändert
Betrachtet man die Gesamtbevölkerung statt nur der 20- bis 44-Jährigen, sinkt der Anteil der im Ausland Geborenen auf rund **15%**. Dies ist kein Fehler: Im Ausland geborene Menschen konzentrieren sich auf die jüngere Erwachsenenpopulation, während die Mehrheit der Über-65-Jährigen in Spanien geboren wurde. Die Wahl der Altersgruppe 20-44 ist legitim, bläht aber die Zahl im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt auf.
## Herkunft ist genauso wichtig wie die Zahl
Innerhalb dieses Prozentsatzes existieren sehr unterschiedliche Realitäten: spanische Staatsbürger, die im Ausland geboren wurden, EU-Bürger, Lateinamerikaner und Afrikaner. Das INE unterscheidet zwischen Geburtsort und aktueller Staatsangehörigkeit – zwei Faktoren, die nicht übereinstimmen müssen. Ein **30%**-Anteil an im Ausland Geborenen in einer Provinz kann viele zurückgekehrte Spanier oder Kinder von Emigranten einschließen.
## So liest man die Karte richtig
Die Daten zeigen die territoriale Verteilung der Bevölkerung mit ausländischer Herkunft, erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf Integration oder Belastung öffentlicher Dienstleistungen. Dafür wären Einkommens-, Beschäftigungs- und Wohnungsdaten pro Gemeinde nötig. Die Karte ist ein Ausgangspunkt, keine abschließende Bewertung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (3 Antworten).
In Spanien wurden 33 % der Bevölkerung zwischen 30 und 39 Jahren im Ausland geboren. Die regionalen Unterschiede sind groß: Barcelona erreicht 48 %, Jaén liegt bei nur 9 %.
Produzent Aldo Comas behauptet, Carlos Bardem habe Business-Class-Flüge und Premium-Hotelzimmer für Dreharbeiten in der Dominikanischen Republik verlangt.