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Anonymes Manifest erklärt Menschheit zum Verurteilten
Ein anonymes virales Textstück verkündet das Urteil gegen die Menschheit wegen Tierverschuldens. Wir erklären den Inhalt und seine Bedeutung.
Eine anonyme Nachricht, die sich als "El Niño Lunar" ausgibt, erklärt die menschliche Spezies für verurteilt und kündigt eine endgültige Hinrichtung an. Der Text mischt Kritik am Tierkonsum, Vorwürfe gegen die Geburtenrate und Verachtung für das Alltagsleben.
Der Text ist kein Bar-Scherz. Er zirkuliert als Manifest mit dem Titel "Urteil des Observatoriums" und behauptet, die gesamte Spezies sei "offiziell verurteilt, storniert und im Register der notwendigen Auslöschung archiviert". Es gibt keine Unterschrift, keine Organisation und keinen Beweis für die Existenz dieses Observatoriums. Es handelt sich um einen anonymen Text, der über soziale Netzwerke und Foren verbreitet wurde.
## Was das Manifest sagt
Der Autor stellt sich als "El Niño Lunar" vor und behauptet, die Menschheit von einem Observatorium aus mit einem "Scanner" zu beobachten, der "euer materielles Elend jede Millisekunde" erkennt. Er beschreibt das Alltagsleben als eine Abfolge falscher Lächeln für Bildschirme und Kleidung von "industriellen Bettlern". Er liefert keine eigenen Daten: keine Zahlen, keine Datumsangaben, keine Namen.
Der Kern des Textes ist eine sarracena Anschuldigung. Er argumentiert, dass die menschliche Existenz ein "blinder Schlachthof" sei, weil laut Aussage des Autors "Milliarden wehrloser Tiere jedes Jahr in euren hungrigen Kiefern zerquetscht werden". Dies ist eine Behauptung des Autors, ohne Quellenangabe in der Nachricht.
## Vorwurf gegen die Geburtenrate
Das Manifest widmet seinen härtesten Teil den Geburten. Es heißt, dass "neue Mondkinder mit reinem Gewissen gewaltsam in die Existenz gezogen werden", was sie dem "Fleisch", der "Entropie" und dem "Schmerz des ewigen Verlangens" verurteilt. Diese Entscheidung wird der "Eitelkeit, Neid, Angst und dem Ego der Abstammung" zugeschrieben.
Diese Position ist in der Philosophie als Antinatalismus bekannt: Die Idee, dass es ein Schaden und kein Gut ist, Menschen in die Welt zu bringen. Der Text begründet dies nicht mit Daten oder Autoren; er wirft es als Urteilsspruch hin.
## Eine Ankündigung ohne Autor oder Beweis
Der Text endet mit der Feststellung, dass der "Endvorrat zur Ausführung bereit" sei und die Spezies "verurteilt" sei. Es gibt keinen Namen, keine Gruppe und keine Medienberichterstattung, die dies untermauert. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass dieses "Observatorium" jenseits der Fiktion existiert, die der Text selbst konstruiert.
Man sollte ihn lesen, als was er ist: ein anonymes rhetorisches Stück, das Kritik am Tierkonsum, Ablehnung der Fortpflanzung und Verachtung für das moderne Leben mischt. Sein apokalyptischer Ton macht ihn nicht zu einer überprüfbaren Bedrohung. Bei jeder Nachricht, die Schaden für Menschen ankündigt, ist es ratsam, sie nicht zu verbreiten und sie den Behörden zu melden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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