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Alvise verzichtet auf EU-Abgeordnetengehalt
Alvise Pérez und zwei weitere SALF-Europaabgeordnete verzichten auf ihr Gehalt, doch das versprochene Verlosung bleibt unklar.
Alvise verzichtet auf EU-Gehalt und umgeht Verlosungsversprechen
Alvise Pérez und die anderen beiden Europaabgeordneten von Se Acabó la Fiesta haben laut sozialen Medien auf ihre Bezüge als Parlamentarier verzichtet. Die Entscheidung folgt auf eine Wahlkampfankündigung des Parteichefs, sein Gehalt unter den Wählern zu verlosen – ein Versprechen, das nun in der Schwebe hängt. Der Sinneswandel hat gemischte Reaktionen ausgelöst: Manche sehen darin Konsequenz, andere bloßes Marketing.
Der Verzicht auf das EU-Abgeordnetengehalt ist kein einfaches Verfahren. Mehrere Beiträge weisen darauf hin, dass Europaabgeordnete die Aufwandsentschädigung nicht direkt ablehnen können: Sie müssen sie zunächst beziehen und dann spenden. Das bedeutet, dass das Geld über das Konto des Abgeordneten läuft und der Einkommensteuer (IRPF) unterliegt. „Wenn er es verlost, muss er es vorher angenommen und erhalten haben. Er zahlt einen Haufen IRPF“, so eine Analyse, die die steuerliche Komplexität betont.
Was passiert mit den anderen zwei Gehältern?
Die Partei verfügt über drei Sitze im Europäischen Parlament, was drei Gehälter bedeutet. Der angekündigte Verzicht erwähnt explizit nur die Verlosung eines davon. „Alvise, warum verlosst du nur dein Gehalt? Es sollten doch drei sein, oder?“ fragt eine häufig wiederholte Intervention. Eine klare Antwort fehlt im verfügbaren Material.
Manche behaupten, der Verzicht sei eine Methode, das versprochene Losverfahren zu umgehen. „Er sagte, er würde es verlosen. Die Kritik wuchs unaufhaltsam. Und plötzlich verzichtet er stattdessen darauf?“, fasst eine Nachricht zusammen, die Erklärungen fordert. Andere verteidigen, dass der Verzicht ohne Verlosung bereits ausreiche: „Sein Verzicht ehrt ihn. Ich hatte fest damit gerechnet, dass seine Worte im Wind verwehen.“
Ersparnis für Steuerzahler und öffentliche Zuschüsse
Die Debatte dreht sich schnell um die öffentlichen Gelder der Formation. Eine wiederkehrende Analyse weist darauf hin, dass Parteien 1,08 Euro pro Stimme und 32.000 Euro pro Abgeordneten erhalten, was bei Se Acabó la Fiesta fast eine Million Euro an Zuschüssen bedeuten würde. „Hat er etwas zu den 1,08 € pro Stimme und den 32.000 € pro Abgeordneten gesagt?“, fragt eine Nachricht und bezeichnet den Verzicht als „reines Marketing“.
Vergleiche mit anderen Parteien tauchen ebenfalls auf. Es wird daran erinnert, dass Podemos einst Spenden an eine eigene Stiftung ankündigte, was ähnliche Kritik hervorrief. „Podemos sagte dasselbe, aber am Ende spendeten sie an eine Podemos-Stiftung“, merkt ein Kommentar an. Der Schatten der Parteipolitik liegt über der Geste.
Das Beispiel Colau und Carmena: Nicht eingehaltene Gehaltsversprechen
Die jüngste Geschichte bietet Parallelen. Ada Colau und Manuela Carmena versprachen bei Amtsantritt als Bürgermeisterinnen, ihr Gehalt zu kürzen, wurden aber von der Opposition daran gehindert, wie im Material berichtet wird. „Die Spanier lernen nichts; man füttert uns seit über einem Jahrzehnt mit demselben Drehbuch“, bedauert eine Nachricht und prognostiziert, dass Alvise am Ende doch kassieren wird.
Die Skepsis dominiert. „Wie endet die Sache mit Alvises Gehalt? Ich weiß es nicht, aber es gibt viele Chancen, dass er es schließlich bekommt und die Akte schließt“, prophezeit eine Intervention. Misstrauen gegenüber Politikern und Wahlversprechen ist der gemeinsame Nenner.
Zukunft der Partei und Schatten der Immunität
Über das Gehalt hinaus behandelt die Debatte Alvises Rolle in Brüssel. „Wird er nach Brüssel gehen, um als EU-Abgeordneter zu arbeiten, oder ging es nur darum, Immunität zu ergattern und von Gönnern zu leben?“, fragt sich jemand. Der Nutzen des EU-Sitzes für die Formation bleibt ein offener Punkt.
Kritisiert wird auch das Fehlen eines klaren politischen Programms. „Ich warte immer noch darauf, dass er seine zwei Minions und ihr politisches Programm vorstellt“, fordert eine Nachricht und verlangt Stellungnahmen zur Abfallgesetzgebung, zur Wiederherstellung der Natur oder zur Steuerharmonisierung. In diesem Kontext wirkt der Gehaltsverzicht wie ein Nebelkerze.
Ist der Verzicht auf das Gehalt ein Zeichen der Konsequenz oder eine Imagekampagne, um unbequeme Fragen zu übertünchen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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