Achtung! Neue Betrugsmaschen per E-Mail und WhatsApp

Über eine halbe Million Euro Verlust durch Betrüger, die E-Mails und WhatsApp klonen. So schützen Sie sich vor diesem Finanzbetrug.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Hacker nutzen E-Mails und WhatsApp, um Unternehmen zu betrügen: Sie verändern Bankdaten und leiten Zahlungen auf ihre Konten um.

## Der Betrug mit dem Kontoauszug

Cyberkriminelle haben eine neue Methode gefunden, um Bankkonten zu plündern: Identitätsdiebstahl per E-Mail und Messenger. Die Methode ist so einfach wie wirksam. Die Angreifer verschaffen sich Zugang zu den E-Mail-Zugangsdaten eines Unternehmens und klonen auch die zugehörige WhatsApp-Nummer. Von dort aus überwachen sie die Kommunikation und warten auf den richtigen Moment zuzuschlagen. Sobald sie ein wichtiges Geschäft erkennen, etwa einen Wareneinkauf oder eine Lieferantenzahlung, senden sie ein manipuliertes Bankzertifikat, oft mit veränderter Kontonummer. Der Kunde, der die Echtheit des über einen vermeintlich sicheren Kanal erhaltenen Dokuments nicht anzweifelt, tätigt die Überweisung – doch das Geld landet bei den Betrügern statt beim eigentlichen Empfänger.

## Die wirtschaftlichen Folgen und das Misstrauen

Diese Betrugsart hat bereits Verluste in Millionenhöhe verursacht. Ein aktueller Fall zeigt, wie ein Unternehmen in nur zwei Wochen über eine halbe Million Euro verlor. Ein konkretes Beispiel ist eine spanische Gemeinde, die bei einer Bestellung **240.000 Euro** verlor, obwohl die Ware bereits verladen und versandbereit war. Die Situation verursacht erhebliches Chaos: Die betroffenen Unternehmen müssen den Warenverlust tragen, sich Gerichtsverfahren stellen und das tiefe Misstrauen ihrer Kunden aushalten. Die Rückholung des Geldes ist ein langwieriger Prozess und in vielen Fällen unsicher.

## Schutz- und Präventionsmaßnahmen

Angesichts dieser wachsenden Bedrohung sehen sich Unternehmen zu drastischen Maßnahmen gezwungen, um ihr Vermögen zu schützen. Dazu gehören sichere Passwortsysteme und die Anpassung der Unternehmenswebsite ebenso wie der Abschluss von Diensten für Cybersicherheit und Überwachung, was eine erhebliche Investition bedeutet. Das Misstrauen ist so groß geworden, dass die Empfehlung klar ist: Jede Kommunikation, die eine Änderung von Bankdaten betrifft, insbesondere wenn sie per WhatsApp oder E-Mail eintrifft, muss über andere Kanäle überprüft werden – am besten persönlich oder telefonisch direkt mit der gewohnten Ansprechperson. Das physische Bankzertifikat, das direkt von der Bank ausgestellt wird, ist inzwischen ein zentrales Dokument, um die Echtheit von Bankkonten zu überprüfen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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