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Ablehnung von Spaniens Sánchez, gemessen an Zapatero und Fernando VII
"Selbst Zapatero wurde nie so ausgebuht": So vergleicht ein Forennutzer die Ablehnung von Sánchez
Die Buhrufe für Sánchez und der Vergleich mit Zapatero
Ist Pedro Sánchez der am meisten gehasste Regierungschef seines Landes? Auf der Straße kommt die Antwort schneller als in den Zeitungsarchiven: Wie im Debattenverlauf immer wieder zu hören ist, folgt ihm überall, wo er auftaucht, der Protest. Das Problem beginnt beim Messen. Es gibt kein offizielles Barometer der Ablehnung, und ohne eines bleiben zwei Werkzeuge: der Vergleich mit seinen Vorgängern im Amt und die Intensität, mit der jeder öffentliche Auftritt zum Kräftemessen wird. Beide zeigen in dieselbe Richtung. Keine von beiden beantwortet die Frage.
Der Vergleich mit Zapatero und mit Fernando VII
Der erste Name, der fällt, ist José Luis Rodríguez Zapatero. Das Argument, das kursiert: Nicht einmal er, dessen Legislaturperiode von der Krise geprägt war, wurde damals so oft ausgebuht, wo immer er hinkam. Buhruf für Buhruf wirkt die Feindseligkeit gegenüber dem aktuellen Ministerpräsidenten beständiger und lauter als damals, wobei das Gedächtnis dazu neigt, das Eigene zu verschönen und das Fremde abzudunkeln.
Von dort springt man mehrere Jahrhunderte zurück: Manche greifen bis auf Fernando VII zurück und behaupten, seit jener Herrschaft habe es keinen schlechteren Herrscher gegeben. Es ist eine Übertreibung, und als solche funktioniert sie: Sie misst das Gefühl, dass der aktuelle Verschleiß in der jüngeren Erinnerung seinesgleichen sucht, nicht einmal in den härtesten Jahren des Zweiparteiensystems.
Ist er der am meisten gehasste Regierungschef der Welt?
Die Skala dehnt sich über die Grenzen aus. Es wird behauptet, er sei wahrscheinlich der von seinem eigenen Volk am stärksten abgelehnte Regierungschef weltweit, und um etwas Vergleichbares zu finden, müsse man zu einem afrikanischen Diktator greifen. Ohne Umfragen, die das belegen, taugt der Satz als Stimmungsbarometer, nicht als Fakt. Und die Stimmung hat ihre klassische Falle: Die lauteste Ablehnung ist nicht immer die größte.
Wer den Ministerpräsidenten noch trägt
Der andere Block der Landkarte verdient einen eigenen Absatz. Eine Strömung hält dagegen, dass diese Unterstützung nicht aus Nähe entsteht, sondern aus Kalkül: Lieber er als die Alternative, auch ohne Begeisterung. Eine andere fügt einen unangenehmeren Zutat hinzu: Ein Teil der Unterstützung lasse sich durch staatliche Transferleistungen erklären. Das sind Hypothesen der Debatte, keine bewiesenen Fakten, und man sollte sie auch so behandeln.
Es bleibt eine Ironie, die sich wiederholt: Um ihn zu beschreiben, muss man auf Worte zurückgreifen, die über jede andere Person gesprochen eine schwere Beleidigung wären. Wenn das Adjektiv aufgebraucht ist, muss die Analyse mit anderen Dingen arbeiten.
Der Verschleiß taucht in keiner Umfrage auf
Hier liegt der blinde Fleck der ganzen Angelegenheit. Diskutiert wird über Wahrnehmungen, über Videos von Protesten und über historische Vergleiche, aber nicht über homogene Datenreihen. Wer eine Zahl sucht, findet allenfalls Zählungen von Zwischenfällen. Und eine Zählung von Zwischenfällen ist keine Messung des Hasses: Sie ist eine Messung der Konflikthäufigkeit bei öffentlichen Auftritten, was etwas anderes ist, auch wenn es täglich verwechselt wird.
Auffällig ist, dass die Debatte fast ausnahmslos in absoluten Begriffen geführt wird. Der am meisten gehasste Regierungschef der Geschichte, der schlechteste Herrscher seit dem 19. Jahrhundert, der am stärksten abgelehnte der Welt. Keine dieser Behauptungen hält einer ernsthaften Prüfung stand, und alle beschreiben etwas Reales: ein Maß an Feindseligkeit, das bei jedem Auftritt zur Routine geworden ist.
Vor diesem Hintergrund würde jeder Bewohner von La Moncloa (dem Amtssitz des spanischen Ministerpräsidenten) nach der Tür suchen. Dieser steigt weiter auf jedes Podium, sammelt Buhrufe und Vergleiche mit Bourbonenkönigen ein. Vielleicht misst der Hass nicht das, was wir glauben, dass er misst.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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