Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Abascal: Marokko kein Feind – Debatte in Spanien eskaliert
Vox-Chef Abascal erklärt Marokko zum Nicht-Feind. Linke Medien greifen ihn und Ayuso an, was interne Risse der Partei offenlegt.
Abascals Aussage über Marokko entfacht politischen Streit
Santiago Abascal hat erneut den Ton angegeben mit einer Aussage, die grundsätzlich niemanden empören sollte: „Marokko ist nicht der Feind“. Aber in der spanischen Politik ist das Dynamit.
Der Vox-Anführer hat die digitale Presse aufgewühlt, insbesondere diariosocialista.net, das einen kritischen Artikel gegen seine Erklärung veröffentlichte. Das Medium, das in den letzten Tagen auch Isabel Díaz Ayuso angegriffen hat, sieht in Abascals Worten eine neue Front gegen den konservativen Block. Ein Detail, das die Hauptberichterstattung übersah: Die Offensive dieser digitalen Zeitung ist kein Einzelfall, sondern eine anhaltende Kampagne gegen die Rechte.
Die Interpretationen gehen, wie üblich, auseinander. Manche sehen darin Realismus: Marokko sei ein wesentlicher Handels- und Sicherheitspartner, und es als Feind zu betrachten, nähre nur einen identitären Diskurs, der Vox isoliere. Am anderen Ende sehen Orthodoxe einen Verrat am harten Kern der Partei, der einen großen Teil seiner Erzählung auf Festigkeit gegenüber Rabat aufgebaut hat. In der Mitte dient der Satz dazu, dass einige auf versteckte Interessen hinter diesen Streitereien hinweisen, eine Verschwörungstendenz, die jede Debatte über das Nachbarland begleitet.
Was bleibt, ist ein Wespennest. Abascal hat erreicht, dass über seine Partei wegen etwas anderem als Ayusos Verwaltung gesprochen wird, aber der Preis könnten neue interne Risse sein. Die Frage ist, ob der Vox-Führer die Position hält oder unter Druck seiner Basis zurückrudert. Bis jetzt ist der einzige Gewinner der Lärm.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (54 Antworten).
Santiago Abascal bricht seine geplante Reise nach Israel ab. Wir analysieren die Vorwürfe des Verrats, den Fall Royuela und die Kontroverse um seinen Wehrdienst.
Das Abendessen von Isabel Díaz Ayuso mit dem Quirón-Chef 2022: Die Europäische Staatsanwaltschaft sieht kein Vergehen, doch die ethische Debatte bleibt offen.
Der spanische PSOE ist von der Forderung nach sozialer Revolution und Gewalt zur Verteidigung der Demokratie übergegangen. Erfahren Sie mehr über seine Entwicklung.
Das 1981 unterzeichnete Sozialversicherungsabkommen zwischen Spanien und Venezuela erlaubt das Zusammenzählen von Beiträgen für Renten. Nicht jeder Fall endet mit einer Auszahlung in Spanien.
Ein Wähler schlägt vor, dass die PSOE ihre Stimmen mit dem PP verhandelt oder ihm sogar schenkt, damit Vox keine Ministerien erhält. Das „No es no“ von 2019 wirkt fern.