Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
733 Euro im Monat: Die Leistung entfacht Spaniens Migrationsdebatte neu
Manche Einwanderer über 65 erhalten in Spanien 733 Euro im Monat nach zehn Jahren Aufenthalt. Die Zahl entfacht die Debatte über Kosten und Nachhaltigkeit neu.
733 Euro im Monat: Die Leistung, die die Migrationsdebatte aufwühlt
Eine Zahl macht in Wirtschaftsforen die Runde: 733,60 Euro monatlich. Sie ergibt sich, wenn man 8.803,20 Euro Jahresbetrag durch zwölf teilt. Der Betrag entspricht der nicht beitragsbezogenen Rente, die bestimmte Einwanderer über 65 Jahre nach Nachweis von zehn Jahren legalen Aufenthalts in Spanien erhalten. Die Zahl, aus der öffentlichen Debatte entnommen, öffnet die Diskussion über Kosten und Ausgestaltung der mit Einwanderung verbundenen Leistungen neu.
Der Betrag ist nicht gering: Er übersteigt den Mindestlohn einiger Nachbarländer. Wer das System verteidigt, argumentiert jedoch, es handele sich um ein erworbenes Recht nach Jahren von Beiträgen oder Aufenthalt. Die Skepsis richtet sich auf zwei Punkte: die Leichtigkeit, Aufenthaltsjahre zu fälschen, und die Möglichkeit schwarzer Einkünfte, die den Zugang zur Leistung ermöglichen würden, ohne jemals wirklich beigetragen zu haben.
Die Debatte bekommt einen schärferen Ton, wenn Politik ins Spiel kommt. Manche Analysten vermuten, dass diese Leistungen als Instrument elektoraler Bindung fungieren: Jeder Empfänger kann sich in eine Stammwählerstimme für die Parteien übersetzen, die das System halten oder ausbauen. Die Idee ist nicht neu; sie erinnert an die Kontroverse um die Agrarsubvention in Andalusien und Extremadura, die Jahrzehnt für Jahrzehnt unabhängig von der politischen Farbe der Regierung fortbesteht.
Jenseits der Vorwürfe steht fest, dass das System der nicht beitragsbezogenen Leistungen für Einwanderer über 50 Jahre – eine wachsende Gruppe – einen keineswegs zu vernachlässigenden Posten im Budget darstellt. Zu den 733 Euro Basisbetrag kommen Zuschüsse für Miete, Verkehr oder Medikamente. Die Gesamtkosten lassen sich nur schwer genau beziffern, doch jede Zehnjahresprojektion beunruhigt die Verantwortlichen für die öffentlichen Ausgaben.
Die eigentliche Überraschung der Debatte liegt weniger in der Höhe, die längst bekannt ist, als in der Selbstverständlichkeit, mit der ihre Dauerhaftigkeit hingenommen wird. Kritiker prophezeien, dass keine Partei sie abschaffen, sondern lediglich an die Inflation anpassen wird. Die Leistung scheint, wie so viele andere, gekommen, um zu bleiben. Die Frage, die in der Luft hängt: Kann das Sozialsystem auf Dauer Zahlungen von 733 Euro monatlich an eine Gruppe tragen, die nicht genug eingezahlt hat – oder wird die Rechnung am Ende aufgerechnet?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).
Ein Arbeitnehmer in Spanien hat in sechs Jahren 171 Wochen Vaterschaftsurlaub angesammelt; die Sozialversicherung zahlt fast 80.000 Euro. Der Fall löst die Debatte über gesetzliche Grenzen neu aus.
Die Schulden der spanischen Sozialversicherung übersteigen 100 Milliarden Euro, doch die demografische Pyramide droht einen noch größeren Kollaps für Millennials.
Conxemar schloss La Selvaggia von der Messe in Vigo aus, weil die Firma Nacktfotos zum Verkauf von Muscheln nutzte. Debatte über Sexismus im Marketing.
Openbank und La Caixa bieten denselben Festzins von 2,20 %, aber 5.000-6.000 Euro an Zinsen und Versicherungen trennen die beiden 30-jährigen Hypotheken.
Ein Artikel von El Confidencial, der behauptet, dass es ohne Zuwanderer kein Wohnungsangebot geben wird, löst heftige Kritik aus: „ohne sie gibt es zu viele Wohnungen“
Ein Beitrag auf X fragt, ob es normal ist, dass ein Rabbiner mit seiner Tochter Dildos und Buttplugs verkauft. Das Geschäft existiert, und die Frage macht die Runde.