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50-m2-Wohnung in Madrids Stadtteil Vallecas für eine Million: Satire auf den Wohnungsmarkt
Eine 50-m2-Wohnung in Móstoles oder Vallecas für eine Million Euro: Satire auf die Immobilienspekulation in Madrid, Spanien, mitten in der Wohnungskrise.
Eine 50-m2-Wohnung ohne Aufzug für eine Million: Die Wohnungpreise in Madrid schlagen ins Delirium um
Eine 50-Quadratmeter-Wohnung ohne Aufzug in Móstoles, Vallecas oder Villaverde für eine Million Euro? Klingt wie ein Witz. Es ist die Übertreibung, mit der viele Madrilenen die Entwicklung eines Marktes beschreiben, der keinen Unterschied mehr zwischen Arbeitervierteln und Toplagen macht. Die Diskussion, die in den sozialen Medien entstand, ging noch weiter: Wenn ein stehender Mensch 0,25 m2 einnimmt, passen in diese 50 m2 genau 200 Mieter. Bei 400 Euro im Monat würde das 80.000 Euro Mieteinnahmen monatlich ergeben. Man muss kein Ökonom sein, um zu sehen, dass da etwas nicht stimmt.
Süd-Madrid, das neue Goldrevier der Spekulanten
Vallecas, Móstoles und Villaverde sind von Arbeitervierteln zu Jagdrevieren für Investoren geworden. Die erfundene Zahl von einer Million Euro ist kein Scherz: Sie steht für die Angst, dass die Gentrifizierung die langjährigen Bewohner verdrängt. Das Phänomen ist nicht neu, doch die Empörung wächst, je mehr sie mit der Mietkrise und einem Wohnungsbestand zusammentrifft, der zunehmend in den Händen großer Eigentümer liegt.
Der vertikale Mieter: die Rechnung, die keiner machen will
Der Einfall, jeden Raum in eine Reihe von Einzelbetten zu verwandeln, mit Aktenordnern als Trennwänden, ist nichts anderes als eine Satire auf die Gewinnmaximierung. Mit 50 Personen in einer Wohnung, je 600 Euro im Monat, läge der Jahresertrag bei 360.000 Euro. In einem Jahrzehnt 3,6 Millionen: der Preis, den die Wohnung nach spekulativer Logik am Ende selbst kosten würde. Das Absurde liegt nicht in der Rechnung, sondern darin, dass sie den realen Druck widerspiegelt, aus jedem Quadratmeter das Maximum herauszuholen.
Der Konflikt zwischen Generationen und Eigentümern
Das Gespräch kippt in einen verdeckten Konflikt: die einen, die geerbt oder günstig gekauft haben und heute mehrere Wohnungen besitzen, und die anderen, die sich keine leisten können. Politische Verweise deuten darauf hin, dass weder die PP noch die PSOE (die beiden großen spanischen Parteien) das Problem mit ernsthaften Mitteln angegangen sind, und die Unzufriedenheit entlädt sich in Ironie und sogar versteckten Drohungen. Wohnen ist zum generationellen Schlachtfeld geworden.
Währenddessen gewinnt die Prophezeiung eines Luxus-Madrid für wenige und gestapelter Betten für den Rest an Gewicht. Wie weit kann die Blase noch gehen? Die Frage bleibt offen, doch jeden Tag stellen mehr Menschen sie in immer extremeren Worten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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