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400 € monatlich für zwei: Eigenmarken retten nicht mehr
Zwei Personen geben 400 € pro Monat für Grundnahrungsmittel aus; ein Einkauf kostet bis zu 130 €. Öl und Bier treiben die Preise an.
Der Wocheneinkauf für zwei kostet bereits 400 € monatlich bei Eigenmarken
Wie viel gibt man wirklich aus, um den Kühlschrank für zwei Personen zu füllen? Die oft zitierte Zahl liegt bei etwa 400 Euro im Monat in einem Supermarkt wie Mercadona, ausschließlich mit Eigenmarken und ohne Extras. Der Haken daran ist jedoch: Ein einzelner Einkauf der Grundausstattung kann sich auf 130 Euro belaufen. Und das Gehalt hält nicht Schritt.
Dies ist kein Einzelfall noch eine Übertreibung beim Abendessen. Da Euribor und Mieten das Budget auffressen, hat der Einkaufskorb aufgehört, ein geringfügiger Posten zu sein, und ist zu einer schmerzhaften monatlichen Fixkostenposition geworden.
Wie viel gibt eine Familie monatlich für Lebensmittel aus?
Die vorliegenden Zahlen reichen vom Knappen zum Unerträglichen. Ein Haushalt von vier Personen, der beginnt, nach günstigeren Produkten zu suchen, liegt bei rund 1.000 Euro monatlich. Eine dreiköpfige Familie fast gleich viel. Eine Einzelperson gibt etwa 80 Euro pro Woche aus, was ungefähr 320 Euro im Monat entspricht.
Manche behaupten, dass es nahezu unmöglich sei, sich für weniger als 300 Euro pro Person und Monat zu ernähren. Am anderen Ende des Spektrums versichert ein Vier-Personen-Haushalt, der alles selbst kocht, zwischen 300 und 400 Euro im Monat zu liegen – allerdings unter der Bedingung, Obst, Gemüse und Fisch außerhalb des großen Supermarkts zu kaufen. Die Spanne ist enorm, weil nicht alle dasselbe messen: Einige zählen nur Nahrungsmittel zusammen, andere legen auch Toilettenpapier, Waschmittel und Glühbirnen in den Wagen.
Olivenöl, Bier und Reis: Wo zeigt sich die Preissteigerung?
Olivenöl ist zum Gradmesser geworden. Eine Flasche einer bekannten Marke stieg von 5 Euro auf 4,75 und dann auf 7,50. Die häufigste Reaktion: Wechsel zu Sonnenblumenöl für 3,20 Euro pro Flasche und Olivenöl nur für Salate reservieren.
Das Bier erzählt dieselbe Geschichte. Eine Flasche Mahou 0.0 tostada kostet bei Mercadona 1,10 Euro, während die vergleichbare Dose bei Lidl 0,66 Euro liegt. Unterschiedliches Format, übermäßige Preisdifferenz. „Sie zahlen bessere Gehälter, aber tricksen bei den Preisen“, fasst die Beschwerde zusammen. Ein Kilo Artefacto explosivo-Reis kostet 4,50 Euro. Blaubeeren liegen bei 9,96 Euro pro Kilo. Hähnchenfleisch: 2 Kilo für 6 Euro, womit man einen Schmortopf, ein Reisgericht und eine Brühe strecken kann.
Liegt es am Supermarkt oder an unserem Einkaufsverhalten?
Hier spaltet sich die Analyse in zwei Lager. Die eine Seite macht den Preis verantwortlich: Derselbe Einkauf kostet Monat für Monat mehr, obwohl sich an der Liste nichts ändert. Die andere Seite entgegnet, das Problem liege in den Gewohnheiten: Wagen voller Fertiggerichte, Saucen und Zucker, aber kein Topf auf dem Herd. Hülsenfrüchte, Eintöpfe und mehrtägige Soßen zu kochen, ist das Rezept, das jene wiederholen, die ihr Budget einhalten wollen.
Und es gibt eine dritte Lesart: Es ist kein Problem des Einkaufswagens, sondern des Einkommens. Das Durchschnittsgehalt deckt einen immer kleineren Teil des Warenkorbs ab, und manche sind nach zwanzig Jahren Unabhängigkeit wieder zu ihren Eltern gezogen, weil sie Essen und Wohnraum nicht gleichzeitig finanzieren können. Die detaillierte Berechnung dessen, was jede hausgemachte Mahlzeit kostet – Portion für Portion und zu Marktpreisen – liefert Ergebnisse, die jeden überraschen, der dies noch nie getan hat.
Dasselbe Problem in der Schweiz und weltweit
Von außen betrachtet erscheint das Phänomen überall gleich. Ein Bewohner der Schweiz mit gutem Gehalt gibt rund 1.000 Euro im Monat für eine einzelne Person aus, wenn er Qualität einkauft, und versichert, dass es ohne Jagd auf Angebote für bald ablaufende Lebensmittel 1.500 Euro wären. Er gesteht, dass er sich weigert, bestimmte Preise zu zahlen, räumt aber ein, dass er wie alle anderen kauft: indem er auf das Rabatt-Etikett wartet.
Das ist kein Trost. Das allgemeine Empfinden ist, dass die Verteuerung weder lokal noch konjunkturell bedingt ist, sondern eine Skalierung darstellt, die die gesamte Kette durchläuft, vom Ursprungspreis bis zur Kasse.
Am Ende lag der Trick nicht darin, Supermärkte zu vergleichen. Eine amerikanische Zeitung empfahl vor einigen Tagen angeblich, das Frühstück auszulassen, um Geld zu sparen. Man sollte dankbar für diesen Rat sein.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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