40-jährige Frau in Vallecas, Madrid, erschossen

Eine 40-jährige Frau wurde in der Calle Lago Maracaibo in Puente de Vallecas, Madrid, erschossen. Die Polizei untersucht einen möglichen Racheakt nach einem vorherigen Streit.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

40-jährige Frau in Vallecas, Madrid, erschossen
Schüsse in Vallecas: 40-jährige Frau getötet

Eine 40-jährige Frau starb am Montagabend, nachdem sie in der Calle Lago Maracaibo im Madrider Stadtteil Puente de Vallecas mehrere Schüsse erlitten hatte. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 22:00 Uhr. Sanitäter des Samur-Protección Civil fanden sie mit mehreren Schusswunden am linken Hemithorax und im Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Hauptthese zum Motiv ist ein Streit zwischen der Verstorbenen und anderen Personen wegen einer Kinderangelegenheit Tage zuvor, der mit Beleidigungen und Drohungen endete und in einem Live-Video in einem sozialen Netzwerk gipfelte. Der Angriff, so die zitierten Polizeiquellen, wäre geplant gewesen.

Wer war das Opfer: das Umfeld, auf das die Medien hinweisen

Veröffentlichten Berichten zufolge war die Verstorbene eine Verwandte eines bekannten 'alunicero' (Auto-Aufbrecher), Rellenito Maya, der mit der Bande von Goyito in Verbindung gebracht wird. Lokale Medien haben das Opfer als seine Tante identifiziert. Im Umfeld des Vorfalls wird auch ein Verletzter in einer nahegelegenen Straße erwähnt, der von Angehörigen vor dem Eintreffen des Samur weggebracht worden sein soll. Die Polizei arbeitet mit der Hypothese einer Abrechnung zwischen Familienclans, obwohl auch eine Strohmann-Angelegenheit angedeutet wurde. Das Viertel Puente de Vallecas leidet seit Jahren unter der Präsenz von Banden und Drogenhandel.

Der Preis des Lebens in Vallecas: 700 Euro Miete und Kugeln

Die Debatte verlagerte sich schnell auf die Wohnkosten in der Gegend. Es wird argumentiert, dass eine Wohnung im Viertel für 700 oder 800 Euro vermietet und für mehr als 100.000 Euro gekauft wird. Das Paradox ist offensichtlich: Preise einer Erste-Welt-Stadt in einem Umfeld, das viele als Dritte Welt beschreiben. Manche behaupten, diese Preise seien im Vergleich zu reichen Vierteln günstig; andere entgegnen, dass sie für das Leben neben dem Gesindel extrem teuer seien. Die vollständige Berechnung mit dem Vergleich zwischen Vierteln ergibt einen überraschenden Unterschied.

Schusswaffen auf der Straße: mehr bewaffnete Kriminelle oder mehr Wahrnehmung?

Ein Teil der Analyse vertritt die Ansicht, dass immer mehr Schusswaffen auf der Straße wahrgenommen werden. Die am häufigsten zitierte Antwort: Legal Waffen dürfen nur im Kofferraum und auf dem kürzesten Weg von zu Hause zum Schießstand transportiert werden, sodass derjenige, der bewaffnet ist, auch derjenige ist, der Straftaten begeht. Die gezogene Schlussfolgerung ist, dass normale Bürger wehrlos bleiben. Andere weisen darauf hin, dass diese Art von Vorfällen schon immer existiert hat, wie in Puerto Hurraco, und dass sie jetzt einfach sichtbarer werden.

Die politische Reaktion: von Abascal bis Ferraz

Der Vorfall wurde politisch gedeutet. Manche scherzen, dass Latinos Abascal wählen, und andere geben den Männern und den umweltverschmutzenden Autos die Schuld. Auch die Medienberichterstattung wurde kritisiert: Bei Telemadrid soll das Wort 'clanes' (Clans) vermieden worden sein, und es wurde auf das Vorhandensein eines weißen Transporters in der Nachricht hingewiesen. Die Diskussion driftet in Richtung Einwanderung und Sicherheit ab, mit gegensätzlichen Positionen darüber, ob das Phänomen neu oder strukturell ist.

Was über das Motiv bekannt ist: Kinderstreit und Rache

Die Hauptthese ist ein Streit zwischen der Verstorbenen und anderen Personen wegen einer Kinderangelegenheit Tage zuvor. Die Spannung erhöhte sich nach einem Live-Video in einem sozialen Netzwerk, in dem sie sich gegenseitig beschimpften. Der Angriff wäre geplant und gegen das Opfer ausgeführt worden. Es wird auch ein Bruder der Verstorbenen mit Vorstrafen wegen versuchten Totschlags in einem Verkehrsstreit erwähnt. Die Polizei hat den Fall nicht abgeschlossen.



Mit diesen Zutaten ist die Frage nicht, wer geschossen hat, sondern wie lange es dauert, bis es sich wiederholt. Das Viertel ist immer noch da, mit seinen 700-Euro-Mieten und seinen weißen Transportern.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (103 Antworten).

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