Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
37 % der spanischen Arbeitnehmer verdienen Mindestlohn, Selbstständige noch schlechter
37 % der abhängig Beschäftigten in Spanien verdienen den Mindestlohn, doch 63,7 % der Selbstständigen verdienen noch weniger: 2,2 Millionen rechnen weniger als 1.400 Euro im Monat ab.
37 % der Arbeitnehmer verdienen bereits den Mindestlohn: das stille Drama der Selbstständigen
Dass 37 % der abhängig Beschäftigten den Mindestlohn beziehen, ist bereits eine besorgniserregende Zahl. Doch wirklich beunruhigend ist die Lage der Selbstständigen: Laut der letzten Beitragsanpassung der Sozialversicherung geben 63,7 % von ihnen Nettogewinne unter 17.094 Euro jährlich an – exakt der Betrag des SMI (des spanischen Mindestlohns) für 2026.
Das sind mehr als 2,2 Millionen Selbstständige, die weniger als 1.400 Euro im Monat abrechnen – eine Zahl ähnlich den 1.424 Euro, die jeder Vollzeitbeschäftigte erhält. Der Unterschied: Der Arbeitnehmer hat Schutz, garantierte Sozialabgaben und ein Polster, das dem Selbstständigen fehlt.
Währenddessen steigt das Ingreso Mínimo Vital (die spanische Mindestsicherung) für 2026 um 11,4 %, mit Beträgen zwischen 733 Euro für eine alleinstehende Person und 1.613 Euro für Haushalte mit fünf oder mehr Mitgliedern. Ein Flickwerk, das das Grundproblem nicht verdeckt: Die Löhne in Spanien kleben am Minimum, während die Preise sich deutschem Niveau annähern.
Vor diesem Hintergrund lautet die Frage nicht, ob der Mindestlohn zu weit gegangen ist, sondern was passiert, wenn fast zwei Drittel der Selbstständigen unter dieser Schwelle liegen. Die Antwort wird wohl kaum von der Hacienda (der spanischen Steuerbehörde) kommen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).
Der spanische Mindestlohn (SMI) ist seit 2018 um 47 % gestiegen, doch die Lohnkompression gleicht Ingenieure nach unten mit Hilfsarbeitern an. Eine Analyse der Steuerfalle und der Krankenstände.
Debatte über den Sechs-Stunden-Tag und Mindestlöhne nach Provinzen in Spanien. Ist die Verkürzung machbar, und wie würde sie die einzelnen Regionen betreffen? Hier erfahren Sie es.
Die Generalitat unterbricht TV3 und sendet eine massive Es-Alert-Warnung vor einem möglichen Mittelmeer-Hurrikan. In Katalonien werden Spiele und Outdoor-Veranstaltungen abgesagt.
Ein viraler Tweet behauptet, die meisten Migranten würden Sánchez wählen, und fordert ihre Abschiebung, falls die Rechte regiert. Spanische Wahlumfragen erfassen das Wahlverhalten nicht nach Herkunft.
Zwischen 2008 und 2024 sind die Mieten um 54 % gestiegen, die Löhne der unter 29-Jährigen nur um 10,8 %. Die Selbstständigkeit junger Menschen ist auf 14,5 % gefallen, ein historischer Tiefstand.
Eine Idee, die in Staaten das endgültige Monopol sieht und vorschlägt, sie in kleine Gemeinschaften aufzuteilen. Der Autor glaubt, dass die Technik das möglich machen wird.