18 € für die DNI-Verlängerung: Gebühr, Foto und der Trick mit dem Padrón

Die Verlängerung des DNI kostet 18 €: 12 € Gebühr und 6 € für Fotos. Der Vorgang ist Pflicht, doch die Kosten trägt der Bürger. Der Padrón-Trick, um nicht zu zahlen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

18 € für die DNI-Verlängerung: Gebühr, Foto und der Trick mit dem Padrón
Die Verlängerung des DNI kostet 18 € und das Foto ist nicht inbegriffen

Die Verlängerung des DNI kostet 18 Euro: 12 für die Gebühr und 6 für die Fotografien. Der Vorgang ist verpflichtend, und dennoch übernimmt der Staat weder die Kosten des Dokuments noch die des Bildes, das er für seine Ausstellung verlangt. Die Beschwerde wiederholt sich mit einem schwer zu widerlegenden Argument: Wenn es Pflicht ist, sollte es kostenlos sein, und wenn man zahlt, sollte die Gebühr in einem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten der Dienstleistung stehen. Manche schätzen diese Kosten auf unter 5 Euro. Der Reisepass mit 30 Euro vervollständigt den Vergleich.

Was die DNI-Gebühr von 12 Euro umfasst

Die Aufschlüsselung, die jeder kennt, der schon einmal auf einer Polizeiwache war, ist einfach: 12 Euro Gebühr und zwischen 6 und 7 Euro für die fünf Fotos, die das Format verlangt. Die europäische Krankenversicherungskarte hingegen wird kostenlos ausgestellt und verschickt. Dieser Kontrast wird am häufigsten wiederholt: ein kostenloses Gesundheitsdokument gegenüber einem kostenpflichtigen Ausweisdokument.

Das Foto hat einen Trick. Mit einer Vorlage von 10x15 Zentimetern und einem Drucker im Einkaufszentrum sinken die Kosten auf 10 Cent. Es gibt Handy-Apps, die auf das offizielle Format zuschneiden —32 mal 26 Millimeter, weißer Hintergrund— und wer es so macht, spricht von 15 Cent pro Abzug. Der Unterschied zwischen 6 Euro und 0,15 Euro zu zahlen ist derselbe wie zwischen dem Gang zum Fotografen an der Ecke und dem Selbermachen.

Der Trick mit dem Padrón-Wechsel, um nicht zu zahlen

Die Verlängerung ist kostenlos, wenn man den Wohnsitz ändert. Darin liegt die Lücke, die viele ausnutzen: sich in einer Zweitwohnung, bei einem Verwandten oder an einer beliebigen anderen Adresse im Padrón anmelden, den DNI kostenlos verlängern und zum ursprünglichen Padrón zurückkehren. Das Dokument wird dann für zehn Jahre ausgestellt —fünf für die Jüngeren— und der Zyklus wiederholt sich, wenn es so weit ist.

Die einzige Voraussetzung ist, das Dokument nicht ablaufen zu lassen. Wer mit einem abgelaufenen DNI kommt, zahlt die Gebühr, auch wenn ein Wohnsitzwechsel damit verbunden ist. Die Padrón-Bescheinigung ist übrigens nicht immer kostenlos: Manche Gemeinden verlangen rund 5 Euro für ihre Ausstellung, und der Vorgang erfordert, sie zweimal zu beantragen.

Das Foto auf der Wache, das nicht mehr gemacht wird

Es gab eine Zeit, in der der Beamte das Foto mit einer Webcam aufnahm, wie es heute beim Führerschein der Fall ist. Die Installation von Automaten auf den Wachen wurde angekündigt, und das Projekt verlief im Sande. Als Grund wird der Druck der Fotogeschäfte neben den Büros genannt, die ihr Geschäft gefährdet sahen. Das Ergebnis ist das heutige: Der Bürger zahlt die Gebühr, bringt das Foto mit und muss obendrein noch anreisen.

Was bei der Bedienung auf der Wache schiefgeht

Der Vorgang sollte fünf Minuten dauern und zieht sich manchmal bis zu zwanzig hin. Es gibt Berichte von Beamten, die den Prozess nicht abschließen können, die den Kollegen nebenan fragen, denen die Karten zum Drucken ausgehen oder die den Chip des neuen Dokuments beschädigen und eine Wiederholung erzwingen. Auch von Unterschriften, die auf dem DNI winzig ausfallen. Und ein verwaltungstechnisches Detail: Eine Padrón-Bescheinigung, die älter als einen Monat ist, kann zurückgewiesen werden, auch wenn sie vorsichtshalber mitgebracht wird.



Der genaue Punkt, an dem die Analyse hängen bleibt, ist der übliche: Niemand bestreitet, dass man sich ausweisen muss, aber es wird auch nicht erklärt, warum die Kosten vollständig denen aufgebürdet werden, die ihre Pflicht erfüllen. Mit der Gebühr bei 12 Euro, dem Foto bei 6 und dem Reisepass bei 30 bleibt die Frage ohne offizielle Antwort, wie viel von diesem Geld die Dienstleistung deckt und wie viel schlicht Einnahme ist.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (103 Antworten).

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