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140.000 Euro ohne Hypothek und ohne Immobilien: risikofrei anlegen
140.000 € aus einem Verkauf: Schatzwechsel mit 3 %, Festgelder mit 3,38 % und Dividenden mit 5 % konkurrieren um das Kapital. Immobilien und Hypothek fallen aus.
140.000 Euro ohne Immobilien und Hypothek: von den 3 % der Schatzwechsel bis zu den 3,38 % der Festgelder
Ein Vermögen von 140.000 Euro aus dem Verkauf einer Familienimmobilie und eine monumentale Trägheit, eine Hypothek aufzunehmen, um zu vermieten. Das ist die Ausgangslage. Das ING-Orange-Konto wirft kaum etwas ab, und das erklärte Ziel ist nichts anderes, als zu verhindern, dass die Inflation das Kapital auffrisst. Die erste Antwort im Thread lässt nicht lange auf sich warten: spanische Schatzwechsel (Letras del Tesoro) mit zwölf Monaten Laufzeit bei 3 %, unkompliziert und mit ausreichender Liquidität. Das Problem, warnt dieselbe Stimme, ist, dass die Inflation diese Rendite mühelos auffressen kann.
Das Gespräch lenkt bald zu verzinsten Festgeldern. Laut einem Forennutzer liegen Santander und BBVA bei rund 2,5 %, während Cetelem und Renault Bank auf 3,25 %-3,35 % Rendite bei zwei und drei Jahren Laufzeit kommen. Über Raisin lässt sich das spanische MiraltaBank mit 3,38 % über drei Jahre abschließen. Die Frage nach dem IBAN und dem Formular 720 (der spanischen Steuererklärung für Auslandsvermögen) schwebt über dem Tisch: Ist der IBAN spanisch, muss nichts beim Finanzamt gemeldet werden. Renault Bank hat einen. ING auch, obwohl dessen Einlagensicherungsfonds niederländisch ist.
Das konservative Profil und die Dividenden-Versuchung
Die Option eines Rentenfonds mit kurzer Laufzeit, mit Anleihen von ein bis drei Jahren, erscheint als Zwischenschritt: 4,2 % durchschnittliche Rendite und tägliche Liquidität, mit etwas mehr Schwankung als ein Festgeld. Wer mehr Schwankungen toleriert, dem wird ein klassisches Permanent Portfolio vorgeschlagen: 25 % Geldmarkt, 25 % globale Anleihen, 25 % MSCI World und 25 % Gold. Gold und Silber, so ein anderer Beitrag, sind im Angebot und entwickeln sich in Inflationszeiten meist gut.
Die Immobilie wird fast einstimmig ausgeschlossen. Die Trägheit, Mieter, Zahlungsausfälle und Reparaturen zu verwalten, wiegt schwerer als die Rendite. Die Alternative, die in der Diskussion an Boden gewinnt, ist ein Dividenden-Portfolio: eine anfängliche Dividendenrendite von 5 %, mit wachsenden Dividenden, die in einem Jahrzehnt 8 % oder 9 % pro Jahr auf das investierte Kapital ausmachen könnten, zuzüglich der Wertsteigerung. Der spanische Aktienmarkt wird als Quelle für Dividendenzahler gepriesen, alteingesessene Oligopole ohne große Überraschungen.
Die seelische Ruhe, nichts schulden zu haben
Es gibt eine Strömung, die die Hypothek nicht übergeht. Sie vor dem Investieren eines einzigen Euros zu tilgen, hat für einen Teil der Analyse Priorität, der an Fälle von Paaren erinnert, die Arbeitsplatz und Wohnung verloren, weil ihnen das Polster fehlte. Die Gelassenheit, so diese Fraktion, schlägt jeden Index. Eine andere Stimme bringt eine eigene Erfahrung ein: Die Tilgung des Kapitals bei jeder Rate, und seien es lächerlich kleine Beträge, erzeugt einen positiven Kreislauf, der es erlaubt, den Kredit früher als geplant zu begleichen.
Die Konversation flirten auch mit Kryptowährungen und der Rotation weg von der künstlichen Intelligenz, allerdings ohne Begeisterung. Die Vorstellung, dass Geld, das aus den Kryptos in die KI geflossen ist, zurückkommen könnte, falls die KI platzt, bleibt Stammtisch-Spekulation. Und eine letzte Warnung: Die magische Geldanlage gibt es nicht. Indexfonds, jene, die versprechen, das Geld zu vergessen und reich zu werden, erfordern sehr lange Anlagehorizonte und können alle, die nur drei oder vier Jahre durchhalten, ordentlich zurichten.
Das Ende des Threads lässt eine Vorhersage mit Vorbehalt: Wenn die Festgelder mit 3,38 % und die Schatzwechsel mit 3 % bleiben, hat das brachliegende Geld auf dem Orange-Konto keine Verteidigung. Ganz abgesehen davon, ob die Inflation eine Pause einlegt. Tut sie nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (135 Antworten).
Erträge aus spanischen Schatzwechseln (Letras del Tesoro) unterliegen keinem Steuerabzug: Sie sind als Kapitalertrag in der Abgeltungsbasis zu erklären und werden mit 19 % besteuert.
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