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Zwanzig Technologien, die Generationen in einem Forum spalten
Ein Forum nimmt zwanzig Technologien der Vergangenheit unter die Lupe: vom Fax bis zur Kassette, von der Videothek bis zum Dial-up. Die einen haben alles benutzt, die anderen wissen nicht, was das ist
Zwanzig Technologien, die die eine Hälfte Spaniens benutzt hat und die andere nicht einmal einschalten könnte
Wie viele dieser zwanzig Dinge hast du in deinem Leben gemacht? Ein Wählscheibentelefon. Eine 3,5-Zoll-Diskette. Eine Schreibmaschine. Mit einer Videokamera filmen. Eine CD auf einem Discman hören. Eine Kassette mit einem Kugelschreiber zurückspulen. Einen Film in einer Videothek ausleihen. Sich per Dial-up ins Internet einwählen und beten, dass niemand das Telefon zu Hause abnimmt. Die Liste kursiert seit einiger Zeit und funktioniert wie ein Kohlenstofftest: Wer sie ganz liest, ohne eine Augenbraue zu heben, hat ein gewisses Alter, und wer ab Punkt acht aussteigt, ein anderes.
Auffällig ist nicht die Nostalgie. Es ist die Asymmetrie. Die einen antworten „alle“, die anderen bleiben auf halber Strecke stehen, ohne etwas Seltsames getan zu haben: Sie wurden einfach später geboren. Die Grenze zieht nicht der Wille, sondern das Baujahr des Geräts, das zu Hause stand.
Welche Geräte auf der Liste stehen und warum
Das Inventar mischt drei verschiedene Schichten der Obsoleszenz. Die erste ist physisch: das Fax, das Wählscheibentelefon, das Telefonbuch aus Papier. Die zweite betrifft den Datenträger: VHS, Kassette, Vinyl, Diskette. Die dritte betrifft die Gewohnheit: beim Radio anrufen, um einen Song zu wünschen, eine Postkarte schicken, stundenlang mit knappem Guthaben per SMS chatten.
Es gibt eine Nuance, die sich durch die ganze Diskussion zieht: Das virtuelle Haustier und die virtuelle Postkarte gelten als das Modernste des Pakets. Mehrere Leser lehnen sie genau deshalb ab, weil sie sie schon als Erwachsene erwischt haben. Und die Videothek erscheint als großer Abwesender für die Jüngsten: Manche geben zu, nicht zu wissen, was das war.
Das Fax ist nicht tot, und das stört
Gegen das Klischee, all das sei Archäologie, steht die unbequeme Tatsache: Das Fax wird weiterhin benutzt, in professionellen Umgebungen häufiger, als die moderne Erzählung zugibt. Manche halten es im Büro bis vor relativ kurzer Zeit, andere bewahren es zu Hause als Resttelefon auf und können sich nicht zum Abklemmen entschließen.
Das durchbricht die saubere Zeitlinie. Es ist nicht so, dass eine Generation diese Dinge benutzte und eine andere nicht: Einige sind in bestimmten Nischen weiterhin in Betrieb, während der Rest der Welt sie für begraben hält.
Die Kassettentricks, die heute niemand mehr wiederholen könnte
Der reichste Teil des Materials ist die Technik. Über die Kassette der Eltern aufnehmen, indem man kleine Papierkügelchen in die Lücken stopft. Mit einem Bic zurückspulen, weil ein anderer nicht taugte. Ein zerrissenes Band reparieren, indem man die Enden mit Klebeband zusammenfügt. Eine Schlaufe machen, um die Aufnahme rückwärts zu hören. Spuren mit zwei Abspielgeräten überlagern, eines aufnehmend, eines abspielend.
Das ist reines Bedienungswissen, ohne Handbuch weitergegeben, und heute wirkt es so exotisch wie Navigation mit einer Papierkarte. Jemand fasst das Gefühl zusammen: Die Technik von damals war angenehmer, weil man sich keine tausend Passwörter merken und sich nicht zum fünften Mal in einer App für irgendeinen Vorgang verifizieren musste.
Die Liste wächst nach unten: was fehlte
Keine Liste von zwanzig hält einer Prüfung stand. Sofort tauchen Ergänzungen auf: eine SMS von einer Telefonzelle schicken, R-Gespräche, mit dem herausnehmbaren Radiorekorder auf der Theke ausgehen, ohne Helm Motorrad fahren, Briefe schreiben und empfangen, Geld im Umschlag bekommen, in der U-Bahn rauchen, einzelne Zigaretten kaufen, den verschlüsselten Prono von Canal Plus sehen, einen Röhrenfernseher mit Spannungsstabilisator einstellen, weil die Glühbirnen zu Hause mit siebzig Prozent leuchteten.
Die vollständige Bilanz dessen, was jeder gemacht hat, mit ihren Nuancen und Ausnahmen, ergibt ein weit präziseres Generationenporträt als jede Umfrage. Und ein weit unterhaltsameres.
Am Ende ist die Frage nicht, wie viele du gemacht hast, sondern wie viele du gemacht hast, ohne zu merken, dass sie alt waren. Das ist die Zahl, die in keiner Statistik auftaucht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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