Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Zapatero: «Ich bin erledigt» nach Verrat seines Strohmans
Der ehemalige spanische Premier Zapatero gesteht seine juristische Lage als hoffnungslos ein, nachdem sein Vertrauter Julito Martínez mit der Justiz kooperiert.
Zapatero erklärt sich nach Verrat seines mutmaßlichen Strohmans für «erledigt»
Der ehemalige spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero soll im Privaten zugegeben haben, dass seine juristische Situation unhaltbar sei. Laut einer exklusiven Meldung von THE OBJECTIVE hat Julio Martínez Martínez, bekannt als «Julito», der Mann an seiner Seite, beschlossen, ohne Vorbehalte mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Zapateros Reaktion war ein lakonisches «Ich bin erledigt», was die Anerkennung bedeutet, dass das über Jahre errichtete Schutzschild zusammengebrochen ist.
Doch es geht nicht nur um persönliche Loyalitäten. Im Hintergrund steht eine Struktur undurchsichtiger Provisionen, die den Ex-Premier mit dem venezolanischen Regime verbindet, sowie ein Netzwerk aus Beratungsfirmen zur Kanalisierung von Zahlungen. Der entscheidende Schlag kam paradoxerweise nicht von der politischen Opposition, sondern aus seinem eigenen Umfeld.
Ursprung der Beziehung: Von 2011 zur Scheinfirma
Zapatero und Julito schlossen ihr Bündnis 2011. Die Beziehung festigte sich laut Gerichtsakten bis zur Gründung der strategischen Beratungsfirma Análisis Relevante S.L. Ende 2019. Bei der Gründungsversammlung waren Javier de Paz, Sergio Sánchez und Julito selbst anwesend. Das Verkaufsargument der Firma war, einen ehemaligen Regierungschef als «wichtigste Referenz und Berater» zu haben. Um formale Spuren zu vermeiden, wurde Zapatero weder in die Gesellschafterliste noch in die Verwaltungsorgane aufgenommen. Doch das Schreiben an den Richter stellt klar, dass er das Unternehmen führte und über Strategie und Kundengewinnung entschied.
Die Tarnung war so durchsichtig, dass Julito laut Ermittlerquellen vier Jahre lang keine Steuererklärung abgab. Dieses Detail zeichnet zusammen mit der Gesellschaftsstruktur ein Muster steuerlicher Intransparenz, das der Nationale Gerichtshof (Audiencia Nacional) bereits prüft.
Das Präzedenzfall Ábalos und Koldo: Haftstrafen von 24 und 19 Jahren
Zapateros Strategie repliziert laut Berichten die anderer ehemaliger hochrangiger PSOE-Funktionäre, die bereits verurteilt wurden. José Luis Ábalos und Koldo García wurden zu 24 bzw. 19 Jahren Haft verurteilt. Beide leugneten die Vorwürfe und hielten an einer Verteidigungslinie fest, die nach Ansicht der Gerichte die Verurteilung nicht verhindern konnte. Zapatero scheint denselben Weg gewählt zu haben: Leugnung und Widerstand. Doch das Geständnis von Julito verändert die Ausgangslage grundlegend.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Strohmann die Loyalität bricht. In der Welt der politischen Korruption erhält oft derjenige, der zuerst aussagt, prozessuale Vorteile. Julito hat offenbar beschlossen, nicht der Letzte zu sein.
Welche Rolle spielt Venezuela?
Der Ex-Premier baute jahrelang ein Kontaktnetz zum Chavismo auf. In der Affäre tauchen Namen wie Delcy Rodríguez und ihr Bruder sowie die Fluggesellschaft Plus Ultra auf. Nach einigen Berichten wären die wahren Eigentümer von Plus Ultra der Bruder von Delcy und Zapatero selbst. Die Verbindung zu Venezuela verleiht dem Fall eine internationale Dimension: Auch die US-Justiz verfolgt mehrere Beteiligte des PDVSA-Korruptionsnetzwerks genau. Einige Analysten vermuten, dass Zapatero lieber in Spanien vor Gericht stehen würde, als in die Hände der US-Gerichtsbarkeit zu fallen, deren Strafen deutlich härter sind.
Fazit: Ein ungewisser Ausgang
Mit der Kooperation seines mutmaßlichen Strohmans schrumpfen Zapateros Chancen, die Ermittlungsphase unbeschadet zu überstehen, drastisch. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Immunitätsrechte, Aufhebungsverfahren und parlamentarische Mehrheiten in der spanischen Justiz als Dämme wirken können. Pedro Sánchez, selbst von Skandalen umgeben, könnte gezwungen sein, zu handeln, um zu verhindern, dass der Fall bis ins Moncloa-Palast (Sitz der spanischen Regierung) eskaliert. Sicher ist nur eines: Der Satz «Ich bin erledigt» ist keine rhetorische Übertreibung – er markiert einen Wendepunkt in der juristischen Karriere des Ex-Premiers.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (292 Antworten).
Julio Martínez bestätigt, dass Zapatero die Schritte beim 53-Millionen-Rettungspaket vorgab. Die UDEF beantragt bereits eine Durchsuchung seines Hauses.
Eine 78-jährige französische Stadträtin wurde von einem 34-Jährigen erstochen, den sie über ein Sozialprogramm bei sich aufgenommen hatte. Die Staatsanwaltschaft hat kein Motiv ermittelt.
Spaniens Ministerrat schlägt Teresa Peramato als neue Generalstaatsanwältin vor. Die PP verlangt die Billigung durch den Justizrat nach dem Rücktritt von García Ortiz.