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Windows 365 bringt den PC für 31 Dollar im Monat in die Cloud
Microsoft startet Windows 365, einen Cloud-PC für Unternehmen zum Preis von 31 Dollar im Monat für 4 GB RAM, mit Zweifeln am Abo-Modell.
Windows 365: 31 Dollar im Monat für einen Cloud-PC mit 4 GB
Ein Mitarbeiter öffnet den Browser auf seinem iPad, gibt seine Zugangsdaten ein, und schon erscheint sein gewohntes Windows: dieselben Anwendungen, dieselben Daten, dieselbe Konfiguration wie im Büro. Kein Tower, keine lokale Festplatte. Genau dieses Szenario verkauft Microsoft mit Windows 365, dem Dienst, der den PC in die Cloud verlagert und am 2. August startet.
Was ist Windows 365 und wie funktioniert es?
Der Dienst verlagert Windows 10 und Windows 11 auf Azure, die Cloud-Infrastruktur von Microsoft, und streamt es auf praktisch jedes Gerät. Ein moderner Webbrowser oder die App Microsoft Remote Desktop genügt für den Zugriff – ob vom Mac, vom iPad, von einem Android-Smartphone oder von einem Linux-Rechner. Die Daten liegen in der Cloud, nicht auf dem Gerät, sodass die Sitzung genau dort weitergeht, wo sie unterbrochen wurde, und alles läuft nach den Prinzipien von Zero Trust.
Das Unternehmen bietet den Dienst in zwei Editionen an, Business und Enterprise, beide auf Basis von Azure Virtual Desktop, mit zwölf möglichen Konfigurationen. Diese reichen von einem Rechner mit einer CPU, 2 GB RAM und 64 GB Speicher bis zu einem mit acht CPUs, 32 GB RAM und 512 GB. „Mit Windows 365 schaffen wir eine neue Kategorie: den Cloud-PC“, fasste Satya Nadella, Chairman und CEO von Microsoft, zusammen, der den Schritt mit dem vergleicht, was SaaS früher mit der Software gemacht hat.
Der Basispreis: 31 Dollar für eine bescheidene Maschine
Ein durchgestochenes Bild offenbarte den Tarif einer der einfachsten Konfigurationen von Windows 365 Business: 31 Dollar pro Nutzer und Monat (rund 26 Euro). Dafür gibt es zwei CPU-Kerne, 4 GB RAM und 128 GB Speicher, mit einer Download-Geschwindigkeit von 10 Gbps und 4 Gbps im Upload. Die noch kleinere Option bleibt bei einem Kern, 2 GB RAM und 64 GB.
Mit diesen Zahlen multiplizieren sich die Kosten pro Mitarbeiter in jedem mittelgroßen Unternehmen schnell, so die Rechnung eines Teilnehmers. Und das Modell unterscheidet nicht zwischen einem Monat intensiver Nutzung und einem mit nur wenigen Stunden: Man bezahlt die Verfügbarkeit, nicht den tatsächlichen Verbrauch.
Ist Windows 365 teurer als Citrix oder Amazon?
Das ist der Punkt, der am meisten Unbehagen auslöst. Citrix bietet bereits virtuelle Desktops an, die über den Browser erreichbar sind, und sein Top-Dienst kostet etwa dieselben 31 Dollar (25,50 bei Dreijahresvertrag). Amazon verlangt dagegen rund 35 Dollar für zwei Kerne, 4 GB RAM und 50 GB. Die Rechnung, mit der die Teilnehmer arbeiten, vergleicht alle drei Tarife und erkennt, dass sich Microsoft bei der Einstiegskonfiguration nicht von seinen direkten Wettbewerbern abhebt.
Die ewige Miete und das Kleingedruckte
Der eigentliche Einwand ist kein technischer, sondern betrifft das Eigentum. Der Verdacht, der die Debatte durchzieht: Der Nutzer kauft nichts, er zahlt, solange er nutzt, und hört er auf zu zahlen, verliert er den Zugriff. Diese Angst verknüpft sich mit einem digitalen Leben, das in Abos zerstückelt ist – Netflix, Spotify, Game Pass, HBO –, das nach Ansicht eines Teilnehmers am Ende 200 Euro im Monat ausmachen wird, ohne dass jemand etwas besitzt.
Für Unternehmen wird das Gegenargument ins Feld geführt: Ein gekaufter PC hält Jahre und ist schnell abgeschrieben, hängt nicht von einer guten Verbindung ab und funktioniert weiter, wenn das Netz ausfällt oder die Cloud down ist. Abzuwarten bleibt, wie viele Firmen abgeschriebene Hardware gegen eine monatliche Gebühr pro Kopf eintauschen.
Das Detail, das stört: Diese Basis-PCs versprechen 10 Gbps im Download – eine Geschwindigkeit, die jeder Desktop-Rechner beneiden würde –, um zwei Kerne und 4 GB RAM zu betreiben. Die Leistung der Leitung überdeckt nicht die Bescheidenheit der Maschine.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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