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Weiß über kräftiger Farbe streichen: bis zu sechs Anstriche
Weiß über kräftige Farben zu streichen erfordert drei bis sechs Anstriche. Verdünnte Farbe verliert an Deckkraft und macht die Arbeit unnötig aufwendiger.
Weiß über kräftiger Farbe streichen kann bis zu sechs Anstriche erfordern
Ein Haus, das vorher in mehreren Gelbtönen gestrichen war, mit einem Zimmer in Grün und Lila, neu weiß zu streichen, kann vier bis sechs Rollengänge erfordern. So stellt es derjenige dar, der das Thema eröffnet hat, nachdem er festgestellt hatte, dass sich die alte Farbe unter der neuen hartnäckig hält. Die eigentliche Frage ist, ob das normal ist oder ob es daran liegt, dass die Farbe zum Vermeiden von Klümpchen und Tropfen zu stark verdünnt wurde. Die Antwort, die sich bei allen Wiederholt sich die gleiche unangenehme Wahrheit: Bei kräftigen Farben gehört das Leiden zum Prozess dazu.
Wie viele Anstriche braucht man, um eine kräftige Farbe abzudecken
Wer bereits Wohnungen mit dunklen Wänden neu gestrichen hat, nennt als Spanne drei bis vier Schichten, wenn man ein sauberes Weiß ohne Schatten möchte. Manche erinnern sich an Zimmer in Dunkelblau, Schokoladenbraun oder Orange, die diesen Aufwand erforderten. Die Erfahrungen stimmen in einem Punkt überein: Eine-Anstrich-Farbe hält nicht immer, was das Etikett verspricht. Ein genanntes Beispiel sind zwei grüne und fliederfarbene Wände, die mit zwei Schichten hochwertiger Farbe perfekt wurden – nachdem zuvor zwei Schichten einer Billigmarke aufgetragen worden waren, die endlose Gänge erforderte. Das Endergebnis war dasselbe: vier Anstriche.
Farbe zu verdünnen ist der teuerste Fehler
Der am häufigsten gegebene Rat lautet: nicht zu viel Wasser verwenden. Je stärker man einen Eimer verdünnt, desto mehr Deckkraft verliert die Farbe, und die scheinbare Ersparnis wird mit zusätzlichen Anstrichen bezahlt. Empfohlen wird, sie fast pur aufzutragen, mit sehr wenig Wasser, auch wenn sie dann dickflüssiger ist. Wer verdünnt, damit die Farbe länger reicht, bekommt ein mäßiges Ergebnis und mehr Arbeit. Billige Farbe deckt ebenfalls weniger, aber sie deckt: Das Problem ist, dass sie die Anzahl der Schichten vervielfacht.
Lohnt sich eine Grundierung auf Raufaser?
Eine Grundierung hilft, dass die Farbe gut haftet, und verschließt Poren, aber bei einer kräftigen Farbe bewirkt sie keine Wunder. Sie dient der Vorbereitung der Fläche, nicht dem Ersatz von Anstrichen. Auf Raufaser erschwert die Textur zusätzlich die Deckkraft. Als Alternative nennen Betroffene spezielle Farben mit hoher Deckkraft, deren Eimer bei rund 80 Euro liegen können und die für Extremfälle gedacht sind, etwa Decken und Wände, die durch Rauch eines Brandes geschwärzt sind. In diesem Fall genügten zwei Anstriche der Spezialfarbe und ein dritter der normalen Farbe, um alles wie neu aussehen zu lassen.
Der Trend, jedes Zimmer in einer anderen Farbe zu streichen
Es gab eine Zeit, in der es Mode war, jedes Zimmer in einer anderen Farbe zu streichen, und dann in einer anderen kräftigen Farbe. Wer in diesen Jahren eine Wohnung kaufte, hat das Problem geerbt. Die Rückkehr zum Weiß ist heute die Regel, und damit kommt die Rechnung in Form von Anstrichen. Für Wände, die bereits weiß sind, genügt ein einziger Gang. Für alles andere muss man akzeptieren, dass sich die alte Farbe wehrt.
Vor diesem Hintergrund bleibt die Frage ohne endgültige Antwort: Wie viele Anstriche sind wirklich nötig? Drei, wenn man nicht pingelig ist. Vier, wenn man ein perfektes Weiß will. Eine-Anstrich-Farbe gibt es, aber sie hält nicht immer, was sie verspricht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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