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Wasserfasten: Was man außer Wasser trinken kann
Eine Forumsdiskussion darüber, welche Flüssigkeiten beim Wasserfasten erlaubt sind: Kräutertees, Brühen, destilliertes Wasser und die angeblichen Risiken der Entgiftung.
Wasserfasten: Was man außer Wasser trinken kann, ohne es zu brechen
Ein zweitägiges Fasten zur „Entgiftung des Körpers“ ist eine Praxis, die intensive Debatten auslöst. Während die einen behaupten, der Körper brauche keine äußere Hilfe zur Selbstreinigung, meinen andere, bestimmte Kräutertees oder Brühen könnten den Prozess erleichtern. Die entscheidende Frage lautet: Welche Flüssigkeiten darf man zu sich nehmen, ohne das Fasten zu brechen?
Darf man beim Wasserfasten etwas anderes als Wasser zu sich nehmen?
Die Antwort ist nicht einstimmig. Manche behaupten, alles außer Wasser „macht das Fasten höchstwahrscheinlich kaputt“, weil der Körper darauf ausgelegt ist, mit Regenwasser zu überleben, bis er Nahrung findet. Andere hingegen halten zuckerfreie Kräutertees für fastenverträglich und meinen, dass sogar ein Löffel Zucker nötig sein kann, um klar im Kopf zu bleiben. Kaffee und Tee werden wegen ihrer anregenden Wirkung von vornherein ausgeschlossen, doch Lindenblütentee, Fenchel oder naturtrüber Tomatensaft werden als Alternativen genannt.
Das Wasser: destilliert, Regenwasser oder Flaschenwasser?
Auch bei der Wasserwahl gehen die Meinungen auseinander. Eine Richtung befürwortet Regenwasser oder sehr mineralarmes Wasser, sogar destilliertes, da der Körper ohne Mineralstoffzufuhr seine Arbeit ungestört verrichten könne. Eine andere warnt, destilliertes Wasser entziehe dem Körper Mineralien und sei außer für Bodybuilder gefährlich. Häusliche Umkehrosmosenanlagen liefern ein destilliertem Wasser ähnliches Produkt, und manche erinnern daran, dass das Trinken von Zisternenregenwasser jahrhundertelang üblich war.
Der Körper muss sich nicht entgiften, so eine Position
Gegen die Detox-Versprechen betont eine Position, dass Leber, Nieren und Immunsystem diese Aufgabe bereits ohne Fasten erledigen. Es wird argumentiert, der Körper wechsle zwischen Anabolismus und Katabolismus, und während des Fastens würden Reinigungsprozesse aktiviert, die normalerweise unvollendet bleiben. Allerdings wird gewarnt, dass langes Fasten den Harnsäurespiegel erhöhen und zu Nierenversagen führen kann und dass die hormonelle Reaktion (Insulin, Leptin, Ghrelin) komplex und nicht vollständig erforscht ist.
Die Kostaufnahme danach: der Schritt, den viele ignorieren
Ein Konsenspunkt ist, dass das Fasten mit übermäßigem Essen zu beenden kontraproduktiv ist. Empfohlen wird, mit Brühen, Gemüsesuppen und leichten Lebensmitteln zu beginnen und die Konsistenz allmählich zu steigern. Die Erfahrung von Menschen, die mehrere Tage gefastet haben, zeigt, dass der Hunger nach den ersten drei Tagen verschwindet und dass eine unsachgemäße Kostaufnahme die meisten Probleme verursacht.
Nutzen und Risiken: ein heikles Gleichgewicht
Wer intermittierend fastet (täglich 16-18 Stunden), berichtet von besserer Konzentration und weniger Heißhunger. Andere warnen, dass Fasten die Fettreserven bei der nächsten Mahlzeit erhöhen und einen Jo-Jo-Effekt erzeugen kann. In der Debatte wird eine Studie zitiert, die Fasten als vielversprechende Therapie gegen Krebs bezeichnet, doch es wird betont, dass Fasten Krebszellen mehr schadet als gesunden Zellen und nicht risikofrei ist.
Die Frage bleibt offen: Lohnt sich Fasten zur „Entgiftung“, oder reicht gute Ernährung und Bewegung aus?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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