Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Warum Spaniens Wälder nicht kontrolliert abbrennen: Die Interessen, die es verhindern
Früher wurde Wald gezielt abgebrannt, um Waldbrände vorzubeugen. Heute ist das ein Tabu. Zwischen Bürokratie und dem Verdacht auf Landspekulation setzen sich kontrollierte Brandrodungen nicht durch.
Kontrollierte Abbrennungen setzen sich nicht durch: zwischen Bürokratie und Misstrauen
Noch vor einigen Jahrzehnten war es üblich, Streifen von Waldland kontrolliert abzubrennen, um natürliche Brandschneisen zu schaffen. Vieh wurde zum Weiden hinausgetrieben, Wege wurden freigehalten und der Unterwuchs gepflegt. Doch heute gilt die Anwendung dieser traditionellen Techniken als politisch nicht korrekt. Warum wird nicht das gesamte Waldgebiet strategisch abgebrannt, um Katastrophen zu verhindern?
Die Gründe sind vielfältig. Da ist zunächst die Bürokratie: Kontrollierte Abbrennungen erfordern Genehmigungen, Versicherungen und einen Aufwand an Mitteln, der Grundbesitzer und Gemeinden abschreckt. Hinzu kommt, dass die Gefahr, dass ein Feuer außer Kontrolle gerät, immer besteht, und die rechtlichen Haftungsrisiken sind enorm. Aber es gibt auch einen weniger sichtbaren Faktor: den Verdacht auf Landspekulation. Es wurde darauf hingewiesen, dass einige Brände absichtlich gelegt werden könnten, um abgebranntes Land als Katastrophengebiet umzustufen und Jahre später Wertsteigerungen zu erzielen. Dieses Argument ist zwar unbewiesen, nährt aber das Misstrauen gegenüber jedem absichtlich gelegten Feuer, selbst einem kontrollierten.
Zugleich hat sich die Debatte polarisiert. Wer traditionelle Methoden der Waldbewirtschaftung wie kontrolliertes Abbrennen verteidigt, wird beschuldigt, gegen die Agenda 2030 zu sein oder „rechtsaußen“ zu stehen. Währenddessen entsteht durch die Ansammlung von Biomasse in den Wäldern ein Pulverfass, das jeden Sommer Hektare und manchmal auch Menschenleben fordert. Die Mittelweg-Lösung — kontrollierte Abbrennungen unter fachlicher Aufsicht — stößt an eine ideologische und administrative Mauer.
Die offene Frage ist, ob die Gesellschaft bereit ist, jahrhundertealte Werkzeuge, angepasst an die heutigen Vorschriften, wieder aufzugreifen, oder ob sie es vorzieht, weiter Megabrände zu riskieren, während über politische Kürzel gestritten wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).
Vom ICONA zum MITECO: der Wandel im Forstmanagement und die Debatte über die Ursachen von Waldbränden in Spanien – Brandstifter oder traditionelles Abbrennen?
In Spanien verbrennen jedes Jahr Tausende Hektar. Ist Nicht-Prävention billiger? Die Waldbrand-Debatte offenbart tiefes Misstrauen gegenüber Institutionen und eine fragwürdige Kalkulation.
Ein Video zeigt, wie ein Ire in Dublin einen Einwanderer schlägt. Die Debatte über Nulltoleranz und Notwehr verschärft sich, während die Gesellschaft immer gespaltener wird.
Arcángel lehnt den Begriff „Latino“ ab und bezeichnet sich als „hispanoamerikanisch“. Der französische Ursprung des Etiketts und der Kampf um die Erzählung von mehr als 20 Ländern.
Harrison Ford wird 78 (oder 82). Zwischen Datums-Korrekturen, Vergleichen mit Eastwood und politischen Angriffen bleibt das Vermächtnis des Schauspielers bestehen.