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Warum der Wehrdienst in Spanien nicht auf die Rente angerechnet wird
Sechs Monate Wehrdienst zählen in Spanien nicht für die Rente. Während nicht beitragsbezogene Zuschüsse verteilt werden, müssen Veteranen gegen die Bürokratie kämpfen.
Der Wehrdienst zählt nicht: Die Sozialversicherung ignoriert weiterhin diejenigen, die ihn geleistet haben
Stellen Sie sich vor, Sie verbringen sechs Monate — oder mehr — zwangsweise im Dienst des Staates, ohne nennenswerten Lohn, und bei der Rente zählen diese Monate nicht einmal für die Berechnung. Das ist die Realität von Millionen Spaniern, die den Wehrdienst abgeleistet haben. Währenddessen spricht die Verwaltung von nicht beitragsbezogenen "Almosen" für diejenigen, die nie eingezahlt haben. Der Kontrast könnte kaum krasser sein.
Die geltenden Regeln erkennen die Wehrdienstzeit nur in sehr speziellen Fällen an, etwa bei der Frühverrentung, und unter Bedingungen, die sie in der Praxis unbrauchbar machen. Der Vorschlag, der an Gewicht gewinnt, ist, diese Zeit mit der Beitragsbemessungsgrundlage des Mindestlohns (SMI) anzurechnen — denn das hätten die Rekruten damals eigentlich erhalten sollen. Doch nicht einmal das geschieht von Amts wegen: Der Betroffene muss beim Verteidigungsministerium eine Bescheinigung beantragen, ein Verfahren, das Monate dauern kann.
In anderen europäischen Ländern sieht die Lage ganz anders aus. Deutschland erkennt sogar Studienjahre für die Rente an. Hier findet nicht einmal der Wehrdienst Platz — eine Zeit, in der einen der Staat "wie einen Sklaven" hielt, wie es die Betroffenen ausdrücken.
Bürokratie und Misstrauen gegenüber dem System
Das Verfahren, um die Wehrdienstzeit anerkennen zu lassen, ist vorsichtig gesagt mühsam. Man muss nicht nur nachweisen, dass man gedient hat — die Sozialversicherung sucht die Unterlagen auch nicht von Amts wegen. "Selbst ohne Vorlage einer Bescheinigung sollte die Verwaltung das von Amts wegen erledigen", heißt es dazu. Währenddessen sieht sich der Bürger an Schaltern mit der Empfehlung konfrontiert, "alles schriftlich zu erledigen und sich von einem guten Fachmann beraten zu lassen", denn was mündlich gesagt wird, kann eine Falle sein.
Das Gefühl der Ungleichbehandlung ist offensichtlich: Auf der einen Seite Leistungen für diejenigen, die nie eingezahlt haben; auf der anderen Seite werden denen, die Jahre zwangsweisen Dienst geleistet haben, Papiere und monatelanges Warten abverlangt. Der Vorschlag einer automatischen Anerkennung auf Mindestlohnbasis scheitert an der administrativen Starrheit.
Deutschland als Vorbild
Während in Spanien der Wehrdienst eine Lücke in der Beitragsbiografie bleibt, werden in Deutschland sogar Universitätsjahre anerkannt. Der internationale Vergleich zeigt: Das Problem ist kein technisches, sondern eines des politischen Willens. Die verblüffende Zahl: In Deutschland sieht ein Bürger, der fünf Jahre studiert hat, diese Jahre in seiner Rente berücksichtigt; hier existieren sechs Monate Wehrdienst für die Sozialversicherung schlicht nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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