Waldbrand bei Huesca: 300 Kräfte gegen Feuer am Peña Oroel

Bei Huesca in Spanien bedroht ein Waldbrand den Peña Oroel. 300 Einsatzkräfte im Einsatz, Larués, Bailo und Arbués evakuiert. Das leere Spanien brennt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

300 Einsatzkräfte gegen das Feuer, das die Wiege Aragóns bedroht

Das Feuer in der Region Jaca ist kein gewöhnlicher Waldbrand: Auf seinem Weg liegt der Peña Oroel, der Berg, der über der Stadt wacht, und wenige Kilometer entfernt das Kloster San Juan de la Peña, die Grablege der Könige von Aragón. Der Regen hat aufgehört, das Thermometer klettert auf 28 Grad, und die Feuerfront rückt weiter vor.

Die Zahlen des Einsatzes

Während rund hundert Freiwillige Präventionsarbeiten in der Umgebung des Peña Oroel leisten, wurde die Evakuierung der Bewohner von Larués, Bailo und Arbués bestätigt; um 15.00 Uhr wird ein Konvoi abfahren, um Habseligkeiten zu holen. Um 17.00 Uhr werden die Freiwilligen aus Sicherheitsgründen abgezogen. Der Umfang der offiziellen Reaktion wirkt jedoch dürftig: etwa 300 Einsatzkräfte für ein riesiges Gebiet. Die Frage stellt sich von selbst: Wo bleibt der Rest des Staates? In Jaca gibt es eine Militärakademie, doch wenig ausrichten kann sie, wenn das Feuer vom San Juan de la Peña nach Osten außer Kontrolle gerät.

Unterdessen wird das Kulturerbe in Sicherheit gebracht: Die Gebeine der Könige wurden bereits aus dem alten Kloster verlegt. Die Wiege Aragóns brennt im Verborgenen, kaum ein Echo in den nationalen Medien. Das leere Spanien brennt weiter, auch auf politischer Ebene. Was kostet es, nicht in Prävention zu investieren? Eine Antwort hat darauf noch niemand.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (30 Antworten).

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