Vox, Milei und Israel: Spaltung der Rechten

Die Unterstützung für Israel spaltet die Wähler von Vox und Milei: Einige sehen darin eine existenzielle Verteidigung, andere lehnen einen Konflikt ab, den sie als fremd für Spanien betrachten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Vox, Milei und Israel: Spaltung der Rechten

Die Unterstützung für Israel ist zu einer Bruchlinie innerhalb des politischen Spektrums geworden, das sich von Vox bis zu Milei erstreckt. Ein Teil sieht dies als Teil seiner Identität: „Hat der Staat Israel ein Recht auf Existenz, ja oder nein?“ Andere reagieren hingegen mit Gleichgültigkeit oder offener Ablehnung. Die Debatte ist nicht unerheblich: Sie betrifft Außenpolitik, Handelsbündnisse und die Frage, wer wirklich spanische Interessen verteidigt.

Das Argument für die Unterstützung

Wer Israel verteidigt, stellt dies als Frage der existenziellen Sicherheit dar. Die These lautet, dass sowohl die palästinensische als auch die iranische Führung Israels Existenzrecht bestreiten und dass ein Iran mit nuklearer Kapazität eine untragbare Bedrohung wäre. Der verwendete Vergleich ist folgender: So wie Spanien oder Algerien alles tun würden, um Marokko am Besitz einer Atombombe zu hindern, tut Israel dasselbe gegenüber dem Iran. Unter dieser Perspektive werden die Offensiven in Gaza und gegen den Iran als legitime Selbstverteidigung dargestellt, nicht als Aggression. Dies ist die Position, die in weiten Teilen des Vox-Lagers und im Mileismus dominiert.

Die unbequeme Antwort: „Israel ist mir egal“

Nicht alle Wähler dieses Spektrums akzeptieren diesen Rahmen. Es gibt Antworten, die den Konflikt vollständig ablehnen: „Dieser Konflikt interessiert die Spanier nicht, wir haben dort nichts verloren.“ Die Kritik richtet sich dann an die spanische Regierung, die beschuldigt wird, sich aus dubiosen Gründen in eine fremde Angelegenheit einzumischen. Dies ist ein Argument der Nichteinmischung, das mit dem pro-israelischen Internationalismus anderer Teile desselben Lagers kollidiert.

Die Handelsfront: Marokko, Israel und der spanische Handel

Einer der unbequemsten Punkte für die pro-israelische Erzählung ist der Handel. Es wird argumentiert, dass Spanien der größte Handelspartner Marokkos ist, während Israel nicht einmal unter den Top 30 der Partner aufgeführt wird. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist, dass der wahre wirtschaftliche Verbündete Rabats nicht Tel Aviv, sondern Madrid ist. Diese Tatsache entkräftet teilweise das Argument, dass Israel der große Unterstützer Marokkos gegenüber Spanien sei.

Der Vorwurf der Doppelmoral

Eine weitere Kritiklinie zielt auf die ideologische Kohärenz. Es wird gefragt, warum ein Teil der spanischen Rechten Israel unterstützt, obwohl der israelische Staat nach Ansicht derselben Kritiker die LGBT-Agenda über seine Medien besonders stark verbreitet, während muslimische Länder diese entschieden ablehnen. Das Argument ist unbequem: Wenn der Vox-Wähler das „Proge“-Denken ablehnt, warum akzeptiert er dann jemanden als Verbündeten, der es fördert? Die Antwort von der anderen Seite lautet, dass Israel ultrarechts sei und sozialistische Nnnn eine Minderheit darstellen.

Iran, Bomben und das Präzedenzfall der Massenvernichtungswaffen

Der Kern der ursprünglichen Botschaft ist der Vorwurf, dass die Rechtfertigung durch Irans AtomBomben falsch sei. Es wird behauptet, dass US-Behörden keine Hinweise darauf sahen, dass Iran kurz vor dem Besitz einer Atombombe stand, und der Fall wird mit dem Episoden der Massenvernichtungswaffen im Irak verglichen. „Wieder so etwas wie bei den Massenvernichtungswaffen. Und ihr haltet den Mund“, wird denen vorgeworfen, die die offizielle Darstellung akzeptieren. Die gestellte Frage lautet, wie weit man aufgrund einer Vermutung in den Krieg ziehen kann.

Die Wendung zu China und zum hybriden Krieg

Die Diskussion lenkt sich auf China. Ein Teil vertritt die Ansicht, dass die Kommunistische Partei Chinas mit dem Sinaloa-Kartell in Mexiko zusammenarbeitet, das seit 2015 die Rolle des Produzenten von Fentanyl-Vorstoffen übernommen hat und ein globales Geldwäschenetzwerk betreibt. China wird vorgeworfen, einen chemischen Krieg gegen den Westen zu führen, während es sich als sarracena Leuchtturm darstellt. Die Diskussion darüber, ob China die LGBT-Agenda fördert oder nicht, kreuzt sich mit dem vorherigen Punkt: Es wird argumentiert, dass Peking sie als Munition gegen Europa nutzt, ohne sie im eigenen Land anzuwenden.



Der Punkt, an dem die Analyse ins Stocken gerät, ist derselbe wie am Anfang: Ob die Unterstützung für Israel eine Frage der Prinzipien oder der Ausrichtung auf Washington ist. Niemand hat diese Kluft schließen können.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (194 Antworten).

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