Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Vox-Funktionär erhebt unbelegte Vorwürfe gegen Alvise
Ein mit Vox verbundener Nutzer stellt Fragen zu Alvises Kontakten zum Geheimdienst und Finanzierung. Alvise sieht zwei Vox-Mitarbeiter dahinter.
Vox-Funktionär erhebt unbelegte Vorwürfe gegen Alvise
Ein Social-Media-Nutzer, der sich als Kommunikationsverantwortlicher von Vox ausgibt und unter dem Namen „der von Vox“ bekannt ist, hat eine Reihe von Fragen über Luis „Alvise“ Pérez Fernández aufgeworfen: von seinen Kontakten zum spanischen Auslandsgeheimdienst CNI in Leeds bis zur Herkunft seiner Finanzierung. Der Auslöser war eine Nachricht, die seine Karriere – UPyD, Ciudadanos, Vox – nachzeichnet und andeutet, dass seine privilegierten Informationen möglicherweise aus offiziellen Stellen stammen. Alvises Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Laut dem Funktionär erklärte der Anführer von Se Acabó la Fiesta in einem Interview, dass hinter dem Account zwei nationale Kommunikationsbeamte von Vox stehen, obwohl er zuvor gesagt hatte, es handle sich um einen Stadtrat von Salou. Die Kontroverse ist entbrannt.
Herkunft der Informationen: CNI oder Polizeikontakte?
Der zentrale Vorwurf lautet, dass Alvise Informationen handhabt, die ihm eigentlich nicht zugänglich sein sollten. Die erste Nachricht fragt direkt: „Hattest du Kontakte zum CNI in Leeds, Alvise?“ Es wird auch erwähnt, dass er einen Bruder bei der Guardia Civil habe und häufig auf polizeiliche Akten zugreife. Mehrere Nachrichten im Thread behaupten, Alvise erhalte die veröffentlichten Informationen vom CNI, liefern jedoch keine Beweise. Andere deuten an, er könnte sie über Kontakte zu Sicherheitskräften beziehen. Die Diskussion verlagert sich darauf, ob die Veröffentlichung datenschutzrechtlich geschützter Daten (LOPD), wie etwa einer IP-Adresse, illegal sei.
Alvises Vermögen: Sneaker für 495 Euro und Spenden
Die erste Nachricht listet persönliche Ausgaben auf: Dolce & Gabbana Portofino-Sneaker für 495 Euro, Gucci-Gürtel für über 400 Euro. Sie fragt, ob diese Luxusgüter durch Spender finanziert werden. Alvise bittet seit Jahren um Spenden, ein legaler Weg, doch die Nachricht deutet an, das Geld könnte anderen Ursprungs sein. Erwähnt werden die VAE, der emeritierte König und eine angebliche Aktentasche. Auch ein mögliches Pfandrecht, das ihn daran hindern würde, sein Gehalt zu verlosen, falls er gewählt wird, wird angedeutet. Keiner dieser Vorwürfe wird mit Beweisen untermauert, sondern nur als Frage formuliert.
Bruch mit Vox und die Rolle von Steegmann
Die erste Nachricht zeichnet Alvises Verhältnis zu Vox nach: Eintritt 2020, Unterstützung durch das Kommunikationsteam und Bruch im März 2022. Ein Mittagessen zwischen Alvise, Kiko Méndez Monasterio und Santiago Abascal wird als möglicher Wendepunkt genannt. Der Konflikt mit dem Abgeordneten Steegmann wird als Auslöser bezeichnet. Alvise hätte mehr Kontrolle und Macht innerhalb der Partei gewollt; da er dies nicht erhielt, distanzierte er sich. Seitdem greift er Vox auf seinem Telegram-Kanal an. Eine Nachricht im Thread besagt, dass Vox sich hinter Steegmann scharte, was den Austritt beschleunigte.
Reaktionen: Gespaltene Verteidiger und Kritiker
Die Positionen sind polarisiert. Manche verteidigen Alvise als Geißel der Korruption und vergleichen seine Arbeit mit der von Wikileaks. Andere kritisieren, dass er unbelegte Anschuldigungen erhebe und Werkzeuge wie Pegasus nutze. Einige bemerken, dass der anschuldigende Account aufgrund seiner kürzlichen Erstellung verdächtig wirke. Es wird diskutiert, ob Alvise Immunität (Aforamiento) für laufende Verfahren sucht. Die Diskussion gleitet in persönliche Angriffe ab, was es schwierig macht, Spreu vom Weizen zu trennen.
Wahlkontext: Se Acabó la Fiesta und Gehaltsverlosung
Alvise tritt bei den Europawahlen unter der Marke Se Acabó la Fiesta an. Er verspricht, sein Gehalt zu verlosen, falls er gewählt wird – eine Maßnahme, die die erste Nachricht infrage stellt, falls er pfändbar ist. Der Parteiname kontrastiert ironisch mit den ihm zugeschriebenen Luxusvorlieben. Der Wahlkampf konzentriert sich auf die Anprangerung politischer Korruption, doch die Vorwürfe bezüglich seiner Finanzierung und Methoden könnten seine Glaubwürdigkeit untergraben. Der Thread spiegelt extreme Polarisierung wider: Manche sehen einen Helden, andere einen Opportunisten.
Rolle der Medien und fehlende Beweise
Die erste Nachricht betont, nichts behaupten zu können, nur fragen zu dürfen. Dennoch ist der Ton vorwurfsvoll. Ehemalige Freunde, die ihn als „Erpresser, der im Auftrag handelt“, beschreiben, werden zitiert. Auch ein angeblicher Hackversuch des Telefons von Jenny Hermoso und eine Geldforderung gegenüber Rubiales werden erwähnt. Nichts davon wird durch Dokumente gestützt. Die Diskussion im Thread zeigt die Schwierigkeit, legitime Whistleblower-Aktivitäten von interessengeleiteten Gerüchten zu unterscheiden. Alvise seinerseits hat versprochen, alles vor Gericht zu beweisen, so die erste Nachricht selbst.
Der Vox-Funktionär forderte Alvise auf, auf seinem Telegram-Kanal anzugeben, was an den veröffentlichten Inhalten falsch sei. Alvise hat auf diese Herausforderung noch nicht öffentlich reagiert. Der Ball liegt nun bei ihm. Währenddessen schwebt der Schatten des Zweifels weiterhin über der Herkunft seiner Informationen und seines Geldes. Und darüber, ob dies eine Nebelkerze ist oder der Anfang von etwas Größerem.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (125 Antworten).
In Deutschland drohen Personen, die bei „L'Amour Toujours“ fremdenfeindliche Parolen sangen, Entlassungen, Studienausschluss und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.
Die totale Sonnenfinsternis über Spanien am 12. August 2026 entfacht die Debatte um schlechte Vorzeichen neu. Gibt es eine Grundlage für eine wirtschaftliche Interpretation?