Vox-Chef Abascal rät Spaniern von Briefwahl ab

Santiago Abascal fordert die Wahl im Wahllokal statt per Briefwahl, da er Pedro Sánchez misstraut und das Wahlsystem infrage stellt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Santiago Abascal hat spanische Wähler aufgefordert, ihre Stimme persönlich im Wahllokal statt per Briefwahl abzugeben, da er dem Premierminister Pedro Sánchez zutiefst misstraut. Diese Botschaft kommt mitten im Vorwahlkampf und stellt die Briefwahl ohne Belege für Betrug infrage.

## Behauptungen ohne Beweise

Der Anführer der **Vox**, **Santiago Abascal**, verbreitete eine Nachricht, in der er Spanier auffordert, im Wahllokal und nicht per Briefwahl zu wählen. Sein Argument ist das Misstrauen gegenüber dem Regierungschef, **Pedro Sánchez**. „Ich traue absolut nichts, was er tun könnte“, behauptet er. Er liefert keine Beweise für Unregelmäßigkeiten.

Die Briefwahl in Spanien ist durch das Organgesetz über das allgemeine Wahlsystem geregelt und wird von **Correos** unter Aufsicht der Zentralen Wahlkommission verwaltet. Es gibt keinen offiziellen Bericht, der einen systematischen Betrug auf diesem Kanal dokumentiert.

## Kontext des Misstrauens

Die Nachricht erscheint in einem Klima politischer Konfrontation zwischen Regierung und Opposition. Abascal spezifiziert nicht, welchen konkreten Mechanismus er fürchtet, noch nennt er einen Einzelfall. Das Misstrauen richtet sich gegen die Person Sánchez, nicht gegen ein bestimmtes Verwaltungsverfahren.

Die Infragestellung der Briefwahl ohne Beweise hat messbare Folgen: Sie kann Wähler abschrecken, die auf diesen Weg angewiesen sind. In Spanien überstieg die Zahl der Anträge auf Briefwahl bei jüngsten Wahlen **2,5 Millionen**, so Daten von Correos.

## Was auf dem Spiel steht

Die Parlamentswahlen finden am **29. November** statt, gemäß dem Wahlkalender. Die Briefwahl ist die einzige Option für jene, die nicht persönlich ins Wahllokal gehen können. Die Delegitimierung dieses Kanals ohne Nachweis beeinträchtigt die Beteiligung.

Die Zentrale Wahlkommission gewährleistet die Transparenz des Prozesses. Bislang hat sie keine Warnungen bezüglich der Briefwahl ausgesprochen. Behauptungen über möglichen Betrug werden von keiner offiziellen Stelle unterstützt.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

Volver