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Viyuela attackiert Immigrantenfeindlichkeit im spanischen Staatsfernsehen
Pepe Viyuela sorgt im spanischen Sender RTVE für Aufsehen, weil er mitten in der Ceuta-Krise den "Hass auf Einwanderer" angriff. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
Pepe Viyuela geht im RTVE gegen den Hass auf Einwanderer los
Pepe Viyuela hat wieder einen wunden Punkt getroffen. In seinem Auftritt in "La Noche en 24 horas" auf RTVE fiel ein Satz auf, der niemanden kaltließ: "Den Hass auf Einwanderer als Fahne zu benutzen, finde ich furchtbar." Die kurze Erklärung, ohne jede wirtschaftliche Differenzierung, löste eine Welle von Kritik aus, die ihm alles vorwirft: Parolen nachzuplappern, von RTVE zu leben und aus einer privilegierten Position zu predigen.
Seltsam ist, dass die häufigste Kritik seine Fernsehvergangenheit aufgreift. Wer einst Filemón in der berühmten Show war, doziert nun über Einwanderungsmoral – für viele ein Akt der Heuchelei. Doch abgesehen von der Anekdote zeigt der Vorfall vor allem, dass man über Einwanderung nicht mehr sprechen kann, ohne dass die Debatte in Beleidigungen untergeht.
Denn der Kern der Sache, der Migrationsdruck in Ceuta, seine Kosten und seine Eingliederung in den Arbeitsmarkt, blieb völlig außerhalb des Blickfelds. Viyuela lieferte keine Daten, keine Vorschläge, keinerlei wirtschaftliche Analyse. Es genügt eine sarracena Selbstverständlichkeit, damit die gegnerische Schützengraben mit einer anderen Selbstverständlichkeit antwortet. Unterdessen bleibt Ceuta da, mit seinem realen Problem.
Und zu erwarten ist, dass der Lärm weitergeht. Jeder Talkshow-Experte, der sich über Einwanderung äußert, ohne je an der Grenze gewesen zu sein, erzeugt mehr Rauch als Licht. Viyuela hat inzwischen erreicht, was er wollte: Schlagzeilen zu machen. Wie lange, das ist eine andere Frage.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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